Die berufspolitischen Ziele

Der Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.(IVD) ist der größte Unternehmensverband in der Immobilienwirtschaft. Die Mitglieder des IVD decken alle Sektoren der Dienstleistungen in der Immobilienwirtschaft ab. Mit rund 6.000 Mitgliedern repräsentiert der IVD die Interessen der Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger, Sachverständigen, Finanzdienstleister und sonstiger in der Immobilienwirtschaft tätiger Unternehmen. Der Immobilienverband  IVD ist der "Anwalt" der Immobilienberufe und versteht sich als die Stimme des Immobilienmarktes. Der Immobilienverband IVD arbeitet gezielt an besseren Rahmenbedingungen für Marktteilnehmer und Verbraucher. Deutschland braucht eine Politik „pro Immobilie“.

Mehr Markt für die Immobilie
Die Immobilienwirtschaft benötigt einen funktionierenden Markt von Wohn-, Gewerbe-, Handels- und Spezialimmobilien ohne einengende Gesetze und Reglementierungen. Das Grundübel im Immobiliensektor ist, dass es bisher keinen Markt gibt, der den Namen wirklich verdient. Nur in einem weitgehend freien Immobilienmarkt kann es einen dauerhaft befriedigenden Ausgleich von Angebot und Nachfrage geben. Zahlreiche Gesetze und Vorschriften sind auf ihre Zukunftsfähigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls abzuschaffen. Das Mietrecht ist in Deutschland grundlegend zu reformieren und von ideologischem Ballast zu befreien. Dabei ist von einem gleichberechtigten Interessenausgleich von Mietern und Vermietern auszugehen. Die Regelung des § 5 Wirtschaftsstrafgesetzbuch zur so genannten „Mietpreisüberhöhung“ ist nicht mehr zeitgemäß und gehört abgeschafft. Es ist grundsätzlich falsch, Immobilientransaktionen zur Grundlage der Besteuerung zu machen. Nicht der Grundstücksverkehr darf besteuert werden, sondern der laufende wirtschaftliche Ertrag aus einer Immobilie. Insofern ist die Grunderwerbsteuer zumindest von 3,5 Prozent auf 2,0 Prozent zurückzuführen. Einer Erhöhung der Grunderwerbsteuer, wie dies in vielen Bundesländern geschehen ist, erteilt der IVD eine klare Absage. Hohe steuerliche Transaktionskosten behindern die Fungibilität des Immobilienmarktes und verhindern Investitionen.
Der IVD vertritt die Interessen seiner Mitglieder auch auf europäischer Ebene, wie beispielsweise aktuell bei der Festlegung von Binnenmarktstrategien für Dienstleistungen.

Mehr Engagement für die Immobilie
Um dem hohen Anspruch des IVD an seine Mitglieder Wirkung zu verleihen, gibt sich der Verband einen Ehrenkodex mit Verhaltensregeln und verbindliche Maßgaben für die zusammengeschlossenen Unternehmen aus den verschiedenen Sektoren der immobiliennahen Dienstleistungen. Der IVD versteht sich als Interessenvertretung der am Markt tätigen Unternehmen und steht als Schlichtungsstelle und Ansprechpartner für Verbraucherbelange im Sinne des Verbraucherschutzes zur Verfügung.

Mehr Nachhaltigkeit für die Immobilie
Der Immobilienmarkt braucht Verlässlichkeit. Der Lebenszyklus einer Immobilie ist auf Jahrzehnte angelegt. Das hat die Politik nach Ansicht des IVD in den letzten Jahren massiv vernachlässigt. Sprunghafte Änderungen des Steuerrechts oder rückwirkende Gesetzesänderungen verunsichern Investoren und Nachfrager und bewirken einen Investitionsattentismus, der volkswirtschaftlich von großem Schaden für unser Land ist. Erst die schwarz-gelde Bundesregierung hat mit dem Koalitionsvertrag des Jahres 2009 wieder ein Bekenntnis zur besseren Berücksichtigung der Belange der Immobilienwirtschaft abgegeben. Der IVD fordert die Umsetzung dieses Bekenntnisses in den laufenden gesetzgebungsvorhaben ein.  Im Sinne einer wichtiger werdenden kapitalgedeckten Vorsorge muss die Berücksichtigung der Immobilie als bedeutender Teil der privaten Altersvorsorge neu geregelt werden. Auch die vermietete Immobilie muss zur Vorsorge eingebracht werden können.

Mehr Kompetenz für die Immobilie
Der IVD bereitet seine Mitglieder in Zukunft noch besser auf den Markt vor. Qualifizierung steht an erster Stelle. Ein steigendes Ausbildungsniveau erhöht die Akzeptanz der Dienstleistungen der Marktakteure. Die DIN 15733 für die Dienstleistungen von Immobilienmaklern ist eine wichtige Regelung zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Die dem Verband angeschlossenen Akademien und die vielfältigen Schulungsangebote innerhalb des IVD sorgen für professionelle Marktteilnehmer. Gut ausgebildete Dienstleister sind konkreter Verbraucherschutz. Die Zertifizierung der Mitglieder in qualitativer und fachlicher Hinsicht gewinnt an Bedeutung. Der IVD fördert deshalb die Zertifizierung der Mitgliedsunternehmen nach DIN 15733 und nach ISO 9001.  

Mehr Transparenz für die Immobilie
Der Immobilienmarkt in Deutschland benötigt mehr Transparenz. Vergleichszahlen und Marktdaten sowie die Etablierung von Benchmarks und Indizes für Preise, Kosten und Renditen erhöhen die Planbarkeit von Investitionen. Die Mitglieder des IVD machen täglich den Markt. Somit ist der IVD die Stimme des Immobilienmarktes. Die Research-Abteilung des IVD trägt Sorge für aktuelle Marktanalysen und –berichte. Der vom IVD zusammen mit dem Center for Real Estate Studies (CRES) entwickelte und veröffentliche Erschwinglichkeitsindex für selbstgenutzte Wohnimmobilien ist ein weiterer Schritt zu mehr Transparenz am Immobilienmarkt. Mehr Transparenz erfordert auch die Leistungserbringung in den einzelnen Sektoren der immobiliennahen Dienstleistungen. Klare Leistungskataloge und Berufsbilder ermöglichen den gezielten Einsatz von IVD-Unternehmen in allen Belangen rund um die Immobilie.

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