Der IVD zu Gesprächen im Umweltministerium

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, begrüßt IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling.

Im Gespräch mit der parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche aus dem Bundesumweltministerium und Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverband IVD waren sich beide darüber einig, dass nicht nur der Staat und die Vermieter die Energiewende meistern müssen. Auch beim Mieter liegen hohe Energieeinsparpotenziale.

Die derzeit unnatürlich niedrige Sanierungsquote sei einerseits auf eine solide Anzahl von Modernisierungen in der Vergangenheit zurückzuführen und andererseits auf einen Modernisierungsstau aufgrund einer Zurückhaltung bei der Realisierung eigentlich geplanter energetischer Sanierungen, weil die Eigentümer unsicher sind, wie der künftige Sanierungsfahrplan der Regierung gestaltet sein wird. Jens-Ulrich Kießling erläuterte die Befürchtung der Eigentümer, jetzt zu den aktuell geltenden Standards zu sanieren, um dann in einigen Jahren zur Erfüllung später eingeführter Endstandards „nachsanieren“ zu müssen. Dies sei  von den Effekten unrentabel.

Die Erwartungen an den Sanierungsfahrplan der Bundesregierung sind deshalb hoch, insbesondere hinsichtlich der Antworten auf die Anrechnung der schon energetisch modernisierten Gebäude. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand aufzuweisen.

„Besonders wichtig ist für uns die Information von Frau Reiche, in welcher Form die in der neuen EnEV 2012 vorgesehene Anzeigepflicht der Energieausweise umgesetzt werden soll“, berichtet Kießling.  Demzufolge haben sich das Umweltministerium, das Bauministerium sowie das Wirtschaftsministerium darauf verständigt, dass es kein Label geben wird, „sondern eine klare textliche Darstellung mit den Angaben zur Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis), den Wert der Endenergie auf Verbrauchs- oder Bedarfsbasis sowie die Ausweisung der wesentlichen Energieträger, gemessen auf den Quadratmeter Wohnfläche“, so die Staatssekretärin.  Der IVD begrüßt diese Entscheidung sehr, da die Makler und Verwalter täglich mit der Aufklärung zu den Energieausweisen und den Inseraten zu tun haben.  Nach Angaben des Bundesumweltministeriums wird der neue Referentenentwurf zur EnEV 2012 in Kürze in die Verbändeanhörung gehen.

Stand: Oktober 2012

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