IVD-Online-Newsletter

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IVD-Online-Newsletter im Überblick

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Oktober 2013

Inhalt:
1. EnEV 2014 kommt – Makler und Hausverwalter in der Pflicht
2. IVD-Gewerbe-Preisspiegel 2013/2014
3. EXPO REAL in Bildern
4. IVD-Betriebsvergleich
5. Immonet startet Empfehlungsmarketing-Aktion für den ImmonetManager
6. Rechtliche Fallstricke für Investoren in Milieuschutzgebieten
7. Verjährung von Gewährleistungsansprüchen beim Kauf einer Photovoltaikanlage

1. EnEV 2014 kommt – Makler und Hausverwalter in der Pflicht

Zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich hat die Politik nun eine weitere Etappe genommen. Die Bundesregierung hat die vom Bundesrat vorgeschlagenen Änderungen in ihrem Entwurf einer Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 am 16. Oktober 2013 angenommen. Nun gilt es, die überarbeitete EnEV in die Praxis zu überführen. Dabei kommen auch für den Makler und Hausverwalter neue Aufgaben hinzu. Nach einem neuen § 16 a EnEV müssen in kommerziellen Immobilienanzeigen ab etwa Mitte 2014 Angaben zur Befeuerungsart, zum Endenergieverbrauch und zum Baujahr des Gebäudes gemacht werden. Dabei muss man sich  am Energieausweis orientieren. Zudem muss die vom Bundesrat ergänzend geforderte Energieeffizienzklasse des Gebäudes angegeben werden. Dies soll dem Verbraucher, der solche Klassen bereits von der so genannten Weißen Ware oder Autos kennt, eine bessere Übersicht und Vergleichbarkeit geben. Ob die Einführung solcher Klassen sinnvoll ist, darf dabei bezweifelt werden.

Kritisch zu sehen ist zudem die Anhebung der energetischen Anforderungen an den Neubau. Ab 2016 müssen Neubauten mit 25 Prozent weniger Primärenergie auskommen, was die Baukosten nochmals erheblich steigert. Bezahlbare Mieten im Geschosswohnungsbau gehören damit ohne entsprechende Förderung zur Kompensation der Vergangenheit an.

Bestandsbauten sind von der EnEV dagegen kaum betroffen. Hier ist allerdings hervorzuheben, dass ab 2015 konventionelle Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, außer Betrieb zu nehmen sind. Damit kommt unterm Strich einiges auf die Immobilienwirtschaft zu. Wenn es nach dem Bundesrat geht, sollen nach einer Entschließung die energie- und baunebenrechtlichen Vorschriften wie auch die EnEV in einer Regelung zusammengeführt werden. Gleichzeitig sollen die Fördermittel zur Gebäudemittel mit jährlich 2 Mrd. Euro ausgestattet werden und auf diesem Niveau verstetigt werden.

2. IVD-Gewerbe-Preisspiegel 2013/2014

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2013 so stark gewachsen wie seit Anfang 2012 nicht mehr. Inwieweit sich diese Dynamik auf den Büro- und Einzelhandelsimmobilienmarkt niederschlägt, zeigen die Zahlen des neuen IVD-Gewerbe-Preisspiegels.

Die IVD-Marktberichterstatter haben in rund 350 Städten und Gemeinden die Preise von Gewerberäumen beobachtet und dokumentiert. Der Preisspiegel enthält die Netto-Kaltmieten von Büroflächen mit einfachem, mittlerem und gutem Nutzungswert sowie Höchstmieten für Spitzenobjekte in Toplagen, Preise für Baugrundstücke im Gewerbegebiet und Ladenmieten für Flächen in 1a- und 1b-Lagen der  Geschäfts- und Nebenkerne. Neben den Miet- und Preisdaten sind jeder Stadt die Einwohner- und Haushaltszahl sowie die Kaufkraft- und Bevölkerungsentwicklung zugeordnet.

IVD-Mitglieder haben den Gewerbe-Preisspiegel mit der Oktober-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins erhalten. Weitere Exemplare können im IVD-Webshop zum Preis von 75 Euro bestellt werden.

3. EXPO REAL in Bildern

36.000 Teilnehmer aus 68 Ländern trafen sich auf der 16. Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München und konnten Kontakt zu 1663 Ausstellern aus 33 Ländern aufnehmen. Der IVD-/Immonet-Stand gehörte zu den am meisten besuchten Ständen der Messe. Die Mitaussteller auf der IVD-Company-Corner, Aigner Immobilien aus München, CityJung aus Ellwangen, Consens aus München, FlowFact aus Köln, Michael Schick Immobilien aus Berlin, personell Schneble aus Hamburg, Peloton Vermittlung aus Berlin, Schneier & Co aus München, Stöben Wittlinger aus Hamburg, Vegis Immobilien aus Neu-Isenburg und Zabel Immobilien aus Berlin, zeigten sich mit der Resonanz auf ihre Messe-Präsenz sehr zufrieden.

Impressionen von der EXPO REAL und der IVD-Company-Corner finden Sie im Online-Fotoalbum.

4. IVD-Betriebsvergleich

Auch in diesem Jahr haben Immobilienunternehmen die Möglichkeit, an dem IVD-Betriebsvergleich teilzunehmen. Im Rahmen einer Kennzahlenanalyse für das Geschäftsjahr 2012 werden die Jahresabschlussdaten der am Betriebsvergleich teilnehmenden Unternehmen erhoben, analysiert und zu Vergleichszwecken gegenübergestellt.

Der IVD-Betriebsvergleich soll den teilnehmenden Unternehmen zum einen die unternehmensindividuelle Struktur zum Beispiel von Aufwand und Ertrag aufzeigen. Zum anderen soll die Möglichkeit zum Vergleich mit anderen Immobilienunternehmen geschaffen werden. Dadurch können die Stärken und Schwächen der eigenen Wirtschaftlichkeit verdeutlicht werden.

Die Kennzahlenanalyse erfolgt absolut anonym. Für IVD Mitglieder ist die Teilnahme am Betriebsvergleich kostenlos.

5. Immonet startet Empfehlungsmarketing-Aktion für den ImmonetManager

Alle Immonet-Bestandskunden können bis zum 15.12.2013 ihren Kollegen den ImmonetManager empfehlen und sich dafür exklusive Prämien sichern. Jede Empfehlung, die zu einer abgeschlossenen Lizenz führt, steigert die Prämie des Kunden. Als Top-Prämie winkt ein unvergesslicher Event auf dem Nürburgring. Dazu müssen die Empfehler nichts anderes tun, als das Kontaktformular mit ihren Daten und die des Empfohlenen auszufüllen.

6. Rechtliche Fallstricke für Investoren in Milieuschutzgebieten

In Berlin gibt es bereits jetzt rund 20 Milieuschutzgebiete, die meisten davon in den begehrten Lagen von Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg. Nunmehr planen die Bezirke die großflächige Ausweisung neuer Milieuschutzgebiete.

Über die rechtlichen Gegebenheiten und Restriktionen des sozialen Erhaltungsrechts informiert im Rahmen der Berliner Immobilienrunde einer der führenden Experten in diesem Bereich Axel Dyroff. Die Veranstaltung findet  am 27. November 2013 im Steigenberger Hotel Berlin statt und  richtet sich an Investoren am Berliner Wohnungsmarkt, Berliner Wohnungsgesellschaften, Projektentwickler in Berlin und Asset- und Propertymanager mit Berliner Wohnimmobilien.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

7. Verjährung von Gewährleistungsansprüchen beim Kauf einer Photovoltaikanlage

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 9. Oktober 2013 entschieden, dass kaufrechtliche Gewährleistungsansprüche aus der Lieferung mangelhafter Teile einer Photovoltaikanlage nach zwei Jahren verfallen. Eine fünfjährige Verjährungsfrist greife nicht, da eine auf dem Dach errichtete Photovoltaikanlage selbst kein Bauwerk im Sinne des Gesetzes ist. Vielmehr dient die Anlage eigenen Zwecken; denn sie soll Strom erzeugen und dem Käufer dadurch eine zusätzliche Einnahmequelle (Einspeisevergütung) verschaffen.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe September 2013

Inhalt
1. Neuer IVD-Spot online: Das Haus nebenan
2. Deckelung der Maklerprovision in Berlin ist abgewendet
3. Der IVD auf der EXPO REAL 2013
4. IVD Minutenumfrage zur Vermarktungsdauer von Wohnimmobilien
5. Immobilienprofis wollen Merkel
6. Noch drei Tage bis zur Bundestagswahl
7. Europäischer Immobilien-Kongress 2013
8. BGH-Urteil zum Elternunterhalt
9. Erstattung des Kaufpreises wegen Baumängel mindert nicht die Werbungskosten
10. Umfrage zum Mietspiegel

1. Neuer IVD-Spot online: Das Haus nebenan

Ein IVD-Makler ist Generalist und Spezialist in einem. Er muss vielerlei Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen haben, um seinen Kunden eine umfassende Beratung und Unterstützung bieten zu können. Ein IVD-Makler ist Problemlöser und auf (fast) alles vorbereitet. Wie ein IVD-Makler selbst in den widrigsten Situationen seines turbulenten  Dienstleisterlebens den Überblick behält, zeigt – mit einem gewaltigen Augenzwinkern – der neue IVD-Spot „Das Haus nebenan“.

Reinschauen lohnt sich. Sie werden Ihren Spaß haben – garantiert! Lassen Sie auch Ihre Kollegen und Kunden daran teillhaben und liken, teilen und leiten Sie den Spot weiter. Gerne können Sie ihn auch auf Ihre Homepage stellen.

2. Deckelung der Maklerprovision in Berlin ist abgewendet

Der Berliner Senat hat vergangene Woche einen Vorschlag für die sogenannte „Maklertaxe“ vorgestellt. Die Taxe soll ein Richtwert für die Höhe der Maklergebühren sein, aber nur dann gelten, wenn keine Vereinbarung über die Höhe der Provision zwischen den Vertragspartnern geschlossen wurde. Damit ist die Deckelung der Maklerprovision vom Tisch. Nach intensiven Gesprächen des IVD Berlin-Brandenburg mit dem Senat ist es gelungen, die ursprünglichen Pläne zur gesetzlichen Deckelung der Provision abzuwenden. Damit bleibt auch die Vertragsfreiheit gewährleistet.

Mehr Informationen zur Maklertaxe und der Position des IVD finden Sie hier.

3. Der IVD auf der EXPO REAL 2013

Auf der EXPO REAL, der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen, trifft sich die gesamte Branche. Der IVD ist auch in diesem Jahr zusammen mit dem Publikumsmagneten Immonet mit einem Stand vertreten, der zu den am stärksten frequentierten der Messe zählt. Dies liegt nicht zuletzt an dem vielseitigen Ausstellungskonzept: Unter dem Dach des IVD präsentieren Mitglieder und Partner als Mitaussteller ihre Dienstleistung und sind Gastgeber auf der Expo Real. Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie uns in Halle A1, Stand 130.

Das Programm des IVD finden Sie hier.

4. IVD Minutenumfrage zur Vermarktungsdauer von Wohnimmobilien

Die Dauer der Vermarktung von Immobilien ist ein wichtiger Gradmesser für die Aktivitäten am Immobilienmarkt. Mit der aktuellen Minutenumfrage möchte der IVD ermitteln, wie lange die von Maklern vereinbarte und tatsächlich entstandene Vermarktungsdauer bei Wohnimmobilien in verschiedenen Regionen ist und welche Faktoren die Vermarktungsdauer beeinflussen.

5. Immobilienprofis wollen Merkel

In einer gemeinsamen Umfrage der Immobilien Zeitung und Immo Media Consult stimmten 46 Prozent der Immobilienprofis für die CDU/CSU. Hinter der Union ging die FDP mit 18 Prozent zweitstärkste Kraft in der Gunst der Immobilienunternehmer hervor. Im Kanzlerduell votierten 55 Prozent für Merkel, nur zehn Prozent würden SPD-Herausforderer Peer Steinbrück direkt wählen.

6. Noch drei Tage bis zur Bundestagswahl

Wissen Sie, welche wohnungspolitischen Positionen die Bundestagsparteien vertreten? Der IVD hat die Aussagen der fünf Bundestagsfraktionen zu den wichtigen Themen Mietenregulierung, Berufsstand, Energiepolitik, Vermögensteuer und Grundsteuer herausgefiltert, nebeneinander gestellt und mit seinen Forderungen konfrontiert. Die Wahlprüfsteine des IVD finden Sie hier.

7. Europäischer Immobilien-Kongress 2013

Am 27. September veranstaltet die Europäische Immobilien Akademie gemeinsam mit der IHK Saarland und dem IVD den Europäischen Immobilienkongress 2013 in der Großregion (Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, Wallonien). Ein Vergleich der Maklerpraxis in den einzelnen Ländern ist ebenso Thema wie die Potenziale von Kooperationen in der Grenzregion, die Chancen einer europäischen Norm für Immobilienexperten sowie die Anerkennung von Qualifikationen und Abschlüssen. Außerdem werden erstmals die Ergebnisse einer von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erarbeiteten Studie zu den Unterschieden der Maklerpraxis in der Großregion vorgestellt. In einer Diskussionsrunde berichten Experten über ihre Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Arbeit. Der Kongress soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen. Denn trotz aller Fortschritte gibt es noch immer zahlreiche Hemmnisse, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Immobilienmarkt in der Großregion erschweren.

8. BGH-Urteil zum Elternunterhalt

Der Wert einer Immobilie, die von einem Unterhaltspflichtigen selbst genutzt wird, kann bei der Berechnung über die Höhe von Unterhaltszahlungen für die Eltern unberücksichtigt bleiben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Im vorliegenden Fall wurde der Sohn einer pflegebedürftigen Mutter auf Unterhalt verklagt. Zwar sind Kinder grundsätzlich verpflichtet, die Pflegekosten ihrer Eltern zu finanzieren. Doch nach der Rechtsprechung ist ein Unterhaltsverpflichteter berechtigt, eine Altersvorsorge in Höhe von fünf Prozent des Bruttoeinkommens zu betreiben. Zu diesem so genannten Schonvermögen gehört nach Auffassung des BGH auch eine selbst genutzte Immobilie.

9. Erstattung des Kaufpreises wegen Baumängel mindert nicht die Werbungskosten

Stellt der Käufer einer Immobilie nach dem Erwerb Baumängel fest und lässt diese auf eigene Kosten beseitigen, so stellen die Kosten Werbungskosten dar. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn er wegen der Schäden den Kaufpreis mindert und einen Teil des Kaufpreises erstattet bekommt. Die Erstattung mindert lediglich die Anschaffungskosten und damit die Bemessungsgrundlage für die Abschreibungen.

Eine Auswirkung auf die sofort abzugsfähigen Werbungskosten kann sich aber ergeben, wenn die Nettokosten für die Maßnahmen in den ersten drei Jahren nach dem Erwerb 15 Prozent der Anschaffungskosten des Gebäudes übersteigen. Diese Kosten können nicht als Werbungskosten abgezogen werden, sondern müssen dann zu den Anschaffungskosten hinzugerechnet werden.

Dies kann nach Ansicht des Finanzgerichts Düsseldorf auch nicht dadurch verhindert werden, dass der Käufer die Erstattung des Kaufpreises nicht von den Anschaffungskosten, sondern den Baukosten abzieht.

Gegen die Entscheidung ist Revision eingelegt worden.

10. Umfrage zum Mietspiegel

Viele kleinere und mittlere Gemeinden (20.000 - 50.000 Einwohner) verfügen nicht über einen eigenen Mietspiegel, was die Mietpreisbildung im Rahmen der Neuvermietung, für die Mieterhöhungsmöglichkeiten und für die Wertermittlung erheblich erschwert.

Die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) führt eine Befragung durch, um zu ermitteln, inwieweit überhaupt die Notwendigkeit für die Erstellung von Mietspiegeln besteht. Insbesondere, wenn Sie in kleinen und mittelgroßen Gemeinden tätig sind, ist Ihre Erfahrung gefragt. Der IVD unterstützt die Initiative der gif und bittet Sie, an der Befragung teilzunehmen.

Vielen Dank!

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe August 2013

Inhalt
1. Geplante Neubauvorhaben reichen nicht aus
2. Mieten oder kaufen? IVD stellt Immobilieninvestitionsrechner vor
3. BGH kippt erneut Quotenabgeltungsklausel für Schönheitsreparaturen
4. Fristlose Mietvertragskündigung eines Rauchers bestätigt
5. Bayern senkt Kappungsgrenze in weiteren Gemeinden
6. IVD gibt bundesweite Erhebung der Maklerprovisionen in Auftrag
7. Stromerzeugung am Gebäude braucht attraktive Rahmenbedingungen
8. Minutenumfrage: Photovoltaikanlagen
9. IVD-Unternehmertag Immobilienverwaltung
10. Immonet gewinnt Publikumspreis
11. Europäischer Immobilien-Kongress 2013
12. EXPO REAL

1. Geplante Neubauvorhaben reichen nicht aus

Die Anzahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist in der ersten Jahreshälfte 2013 erneut gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 ermittelte das Statistische Bundesamt eine Steigerung von 9,6 Prozent. Insgesamt wurde der Bau von 124.900 Wohnungen genehmigt.
Zwar begrüßt der IVD diese Entwicklung. Aber gerade in Großstädten reichen die geplanten Bauvorhaben nicht aus, um die angespannte Marktsituation zu beruhigen. Insbesondere bei den Mehrfamilienhäusern ist noch mehr Neubau notwendig, um die steigende Wohnraumknappheit aufzufangen.

Aus diesem Grund fordert der IVD von der Politik schnelle Baugenehmigungsverfahren und eine aktive Ausweisung von neuem Bauland, statt Investoren durch eine Überregulierung des Mietwohnungsmarktes abzuschrecken.

Die Pressemitteilung des IVD finden Sie hier.

2. Mieten oder kaufen? IVD stellt Immobilieninvestitionsrechner vor

Der Immobilienverband IVD hat ein neues Tool zur Berechnung und Analyse von privaten Immobilieninvestitionen vorgestellt. Der mit der Steinbeis-Hochschule Berlin entwickelte IVD-Immobilieninvestitionsrechner analysiert, ob und unter welchen Voraussetzungen sich der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie lohnt. Gleichzeitig wird untersucht unter welchen Prämissen die Nutzung einer Mietwohnung und die alternative Anlage des Vermögens auf dem freien Kapitalmarkt sinnvoller ist.

3. BGH kippt erneut Quotenabgeltungsklausel für Schönheitsreparaturen

Dem Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 29.05.2013 (BGH VIII ZR 285/12) eine formularmäßige Klausel in einem Wohnraummietvertrag (Quotenabgeltungsklausel) für unwirksam erklärt. Diese verpflichtet den Mieter, anteilig Kosten für Schönheitsreparaturen zu übernehmen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Mietverhältnisses noch nicht fällig sind. Das gilt auch, wenn laut Mietvertrag Berechnungsgrundlage für die beim Auszug zu zahlenden Renovierungskosten der Kostenvoranschlag eines vom Vermieter auszuwählenden Malerfachgeschäfts ist.

Da dem Mieter mit dieser Festlegung keine Möglichkeit bleibt, Einwendungen gegen die Richtigkeit und Angemessenheit des Angebotes zu erheben oder gar auf die Berechnung nach einem günstigeren Kostenangebot (evtl. vom Mieter selbst eingeholt) zu dringen, erklärte der BGH die Klausel für unwirksam.

4. Fristlose Mietvertragskündigung eines Rauchers bestätigt

Belästigt ein Mieter durch Zigarettenrauch seine Nachbarn, darf ihm gekündigt werden. Das entschied das Amtsgericht Düsseldorf (Urteil v. 31.7.2013 - 24 C 1355/13). Die Nachbarn eines Rentners hatten sich über unerträgliche Geruchsbelästigung beschwert und ihrerseits mit der Kündigung des Mietverhältnisses gedroht. Da der Mann auf Abmahnungen nicht reagierte, kündigte ihm die Vermieterin fristlos. Das Gericht führte aus, dass der Schutz der körperlichen Unversehrtheit der weiteren Mieter gegenüber der allgemeinen Handlungsfreiheit des Beklagten vorrangig sei. Der Mieter hat inzwischen Berufung eingelegt.

5. Bayern senkt Kappungsgrenze in weiteren Gemeinden

Die Staatsregierung in Bayern hat für weitere 89 Städte und Gemeinden die Kappungsgrenze gesenkt. Die am 23. Juli 2013 beschlossene Verordnung ist am 1. August 2013 in Kraft getreten. Mieterhöhungen sind nur noch um maximal 15 Prozent (statt 20 Prozent) bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete  innerhalb von drei Jahren zulässig.

Für München gilt die gesenkte Kappungsgrenze bereits seit dem 15. Mai 2013.

6. IVD gibt bundesweite Erhebung der Maklerprovisionen in Auftrag

Die letzte gesamtdeutsche Erhebung zu den üblichen Gebühren für Makler, Verwalter und Baubetreuer liegt mittlerweile 15 Jahre zurück. Der IVD hat nun eine  eine Neuauflage dieser Studie in Auftrag gegeben. Zweck der Erhebung ist es, ein flächendeckendes Bild der üblichen Entgeltvereinbarungen in der Immobilienwirtschaft zu erhalten. Dies ist nicht zuletzt deshalb wichtig, um die aktuelle politische Diskussion zur Gestaltung der Maklerprovision mit gerichtsfesten Daten und Fakten zu versachlichen. Die Durchführung der Studie liegt in den erfahrenen und von Wissenschaft, Politik und Gerichten hochanerkannten Händen von Prof. Dr. Siegfried Sandner und Dr. Monika Huber in ihrer Eigenschaft als ö.b.u.v. Sachverständige für Immobiliengebührenfragen.

Im Rahmen der Studie werden mehrere Tausend Immobilienfirmen angeschrieben. Die Auswertung der Daten wird anonym durchgeführt. Damit ein statistisch gesichertes, repräsentatives Ergebnis erzielt werden kann, bitten wir Sie, an der Befragung teilzunehmen.

Vielen Dank!

7. Stromerzeugung am Gebäude braucht attraktive Rahmenbedingungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), der auch der IVD angehört, fordert von der Politik, die Rahmenbedingungen für dezentrale Stromerzeugung zu verbessern. Ein Vermieter, der seinen Mietern selbsterzeugten Strom anbietet oder diesen  ins öffentliche Netz einspeist, muss aktuell höhere Versicherungskosten und zusätzlich Gewerbesteuern für sein Unternehmen in Kauf nehmen.

Dabei beinhaltet die Energieerzeugung am Gebäude zahlreiche positive Mehrfacheffekte und trägt entscheidend zur CO2-Reduzierung bei. Deshalb fordert die BID außerdem, dass diese CO2- Minderung in vollem Umfang in den Energieausweisen bzw. in der Energieeinsparverordnung berücksichtigt wird.

Die gesamte Pressemitteilung mit weiteren Forderungen der BID finden Sie hier.

8. Minutenumfrage: Photovoltaikanlagen

Der verstärkte Ausbau und die verstärkte Nutzung alternativer Energien haben zur Folge, dass zunehmend Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden errichtet werden.

Im Rahmen der aktuellen Minutenumfrage möchten wir gerne ermitteln, ob, und wenn ja, wie sich die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf den Wert der Wohnimmobilie auswirkt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich zur Beantwortung der Fragen eine Minute Zeit nehmen.

Vielen Dank!

9. IVD-Unternehmertag Immobilienverwaltung

Am 26. und 27. September findet in Kassel der IVD Unternehmertag statt, der sich auf die unternehmerische Sicht des Verwaltungsbetriebes konzentriert. Im Kreise von Inhabern, Geschäftsführern und Prokuristen aus Verwaltungsunternehmen wird gezielt auf strategische Belange eingegangen.

Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

10. Immonet gewinnt Publikumspreis

Bereits zum fünften Mal ging der OnlineStar für die beste Immobilienwebsite an Immonet. Damit konnte sich das Unternehmen erneut gegen namhafte  Konkurrenten durchsetzen. Abgestimmt haben 530.000 User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Anders als bei anderen Awards sind es hier die Nutzer selbst, die die Qualität von Websites und Portalen beurteilen. Weitere Gewinner in anderen Kategorien sind Portale wie Amazon (beste Shoppingsite), Spiegel.de (beste Newssite) oder Stepstone (beste Karrieresite).

11. Europäischer Immobilien-Kongress 2013

Am 27. September veranstaltet die Europäische Immobilien Akademie gemeinsam mit der IHK Saarland und dem IVD den Europäischen Immobilienkongress 2013 in der Großregion (Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, Wallonien). Ein Vergleich der Maklerpraxis in den einzelnen Ländern ist ebenso Thema wie die Potenziale von Kooperationen in der Grenzregion, die Chancen einer europäischen Norm für Immobilienexperten sowie die Anerkennung von Qualifikationen und Abschlüssen. Der Kongress soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen. Denn trotz aller Fortschritte gibt es noch immer zahlreiche Hemmnisse, die gerade die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Immobilienmarkt in der Großregion erschweren.

12. EXPO REAL

Die 16. Expo Real, internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, startet am 7. Oktober auf dem Münchener Messegelände. Bereits in den vergangenen Jahren zählte der Gemeinschaftsstand von IVD und Immonet zu den meistfrequentierten der Messe. Dieses Erfolgsrezept wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Treffpunkt für Makler, Verwalter und Sachverständige sowie deren Kunden wird  erneut Stand 130 in Halle A1 sein.
Kurzentschlossene IVD-Mitglieder haben noch die Möglichkeit, unter dem Dach des Verbandes Mitaussteller auf Europas größter Gewerbeimmoblienmesse zu werden. Präsentieren Sie sich auf der IVD-Company-Corner und profitieren Sie vom Status als offizieller Mitaussteller mit zahlreichen Vorteilen. Weitere Informationen zur IVD-Company-Corner erhalten Sie bei Jörg Szafranski, Tel.: 0 30 / 38 39 91 80, E-Mail: info@ivd-service.net

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Juli 2013

Inhalt
1. Mit dem IVD in die USA zum größten Immobilienkongress der Welt
2. Gewerbe-/Grundsteuer - Übersicht über Realsteuer-Hebesätze
3. Bremen erhöht Grunderwerbsteuer
4. Energieeinsparverordnung kommt nicht mehr in dieser Legislaturperiode
5. IVD-Unternehmertag Immobilienverwaltung
6. Gehälter in der Immobilienbranche
7. Maklerkosten als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften
8. Die Sommer-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins
9. Deloitte-Report: Immobilienwirtschaft optimistisch
10. IVD Nord-Herbstveranstaltung

1. Mit dem IVD in die USA zum größten Immobilienkongress der Welt

Vom 8.-10. November findet in San Francisco der Immobilienkongress der weltweit größten Maklerorganisation, der National Association of Realtors (NAR) statt. Anlässlich dieses Großevents hat der IVD in Zusammenarbeit mit Universal Reisen eine Tour von Los Angeles bis nach San Francisco organisiert, die allen Mitreisenden auch einen tiefen Einblick in das tägliche Immobiliengeschäft in den USA geben soll.

Die Route führt von Los Angeles über Carmel nach San Francisco und kann bis nach Las Vegas optional verlängert werden. Die Gruppe besucht Maklerbüros, ausgewählte Immobilienobjekte und bekommt immer wieder Gelegenheit zur Kontakteaufnahme, fachlichen Austausch und Sightseeing.

An- und Abreise werden individuell direkt mit dem Reisebüro geplant.
Das Programm, das Anmeldeformular und weitere Informationen zur Reise finden Sie hier.

Bitte melden Sie sich bis zum 29.07.2013 verbindlich an. Eine Verlängerungsoption besteht leider nicht.

2. Gewerbe-/Grundsteuer - Übersicht über Realsteuer-Hebesätze

Im laufenden Jahr haben von den 684 Gemeinden ab 20.000 Einwohnern 127 ihren Gewerbesteuerhebesatz erhöht. Den Hebesatz für die Grundsteuer B haben 165 Gemeinden angehoben, den für die Grundsteuer A immerhin noch 107 Gemeinden. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zur Entwicklung der Hebesätze hervor.

Die gesamte Statistik finden Sie hier.

3. Bremen erhöht Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer in Bremen wird zum 1.1.2014 um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Das hat der Bremer Senat beschlossen. In Bremen wurde die Grunderwerbsteuer bereits zum 1.1.2011 von 3,5 auf 4,5 Prozent angehoben worden. Nun hat der Senat eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte ab dem 1.1.2014 beschlossen, so dass die Grunderwerbsteuer dann 5,0 Prozent betragen wird. Die Bürgerschaft muss noch über die Erhöhung beschließen.

Gemäß § 11 betrug die GrEStG von 1983 bis 1996 bundesweit 2,0 Prozent, von 1997 bis 31. August 2006 bundesweit 3,5  Prozent. Seit dem 1. September 2006 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen (Art. 105 Abs. 2a Satz 2 GG).

4. Energieeinsparverordnung kommt nicht mehr in dieser Legislaturperiode

Das Bundesrats-Plenum hat die Diskussion zur EnEV-Novelle erneut vertagt, da seitens des Umweltausschusses noch keine Empfehlung vorlag. Nun liegt die Verordnung wieder in den Ausschüssen.

Der Wirtschaftsauschuss schlug in seiner Empfehlung vor, die Anforderungen an Neubauten erst 2016 einmalig um 12,5 Prozent zu erhöhen, statt sie 2014 und 2016 jeweils um 12,5 Prozent anzuheben,  wie es der ursprüngliche Entwurf der Bundesregierung vorsieht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), der auch der IVD angehört, forderte den Bundesrat auf, dem Kompromissvorschlag des Wirtschaftsausschusses zuzustimmen und das Verfahren zur EnEV endlich abzuschließen.

5. IVD-Unternehmertag Immobilienverwaltung

Am 26. und 27. September findet in Kassel der IVD Unternehmertag statt, der sich auf die unternehmerische Sicht des Verwaltungsbetriebes konzentriert. Im Kreise von Inhabern, Geschäftsführern und Prokuristen aus Verwaltungsunternehmen wird gezielt auf strategische Belange eingegangen.

Hier finden Sie das Anmeldeformular für den IVD-Unternehmertag.

6. Gehälter in der Immobilienbranche

Die Vergütungsberatung PersonalMarkt führt auch dieses Jahr wieder  eine große Studie zu den Gehältern der Branche durch. Über den Link www.immobilienwirtschaft.de/gehalt können Unternehmen bis 31. August die Gehaltsdaten ihrer Mitarbeiter sicher verschlüsselt via Online-Fragebogen melden.

Die Ergebnisse werden im Herbst 2013 als Studie veröffentlicht. Unternehmen, die mehr als 10 Datensätze oder die Hälfte ihrer Mitarbeiterdaten melden, bekommen die Studie zum Teilnehmerpreis in Höhe von 239 Euro (statt 449 Euro). Sie erhalten darüber hinaus einen grafischen Vergleich ihres eigenen Vergütungsniveaus zu dem des Marktes. Dieser direkte und individuelle Marktvergleich zeigt auf einen Blick Stärken und Schwächen der eigenen Vergütungspraxis auf.

Selbstverständlich werden alle im Rahmen der Studie gewonnenen Daten streng vertraulich behandelt. Rückschlüsse der Ergebnisse auf einzelne Unternehmen oder Personen sind nicht möglich.

Das Vergütungsportal ist über den Link www.immobilienwirtschaft.de/gehalt jederzeit erreichbar.

7. Maklerkosten als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften

Maklerkosten, die beim Verkauf eines Hauses anfallen, sind als Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung eines anderen Objekts abzugsfähig, wenn der Verkaufserlös für die Finanzierung des anderen Objekts eingesetzt wird. Voraussetzung ist, dass diese Verwendung von vorneherein beabsichtigt war und diese Absicht vor Verkauf des Grundstücks festgelegt war.

Das Finanzgericht Münster hat in seinem Urteil vom 22.5.2013 die Maklergebühr als eine besondere Form von Finanzierungskosten betrachtet, weil der Verkaufserlös zur Finanzierung des anderen Objekts eingesetzt wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

8. Die Sommer-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins

Unterschiedlicher können zwei Immobilienarten kaum sein: Ferienimmobilien und Parkhäuser. Über beide kann man viel Wissenswertes in der neuen Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins erfahren, die seit 17. Juli erhältlich ist. Die Ferienimmobilie als Altersvorsorge, Kapitalanlage und Rendite-Objekt, die immer stärker in den Fokus der Anleger rückt und immer mehr finanzkräftige Käufer auf den Plan ruft. Und Parkhäuser und Stellplätze, für die neben einer Bruttoanfangsrendite von etwa sechs Prozent die unkomplizierte Bewirtschaftung spricht.

Sie haben das AIZ-Immobilienmagazin noch nicht abonniert? Unter info@ivd-service.net können Sie ein kostenloses Probeexemplar bestellen.

9. Deloitte-Report: Immobilienwirtschaft optimistisch

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche befragte bundesweit Geschäftsführer und Vorstände von Immobilienunternehmen nach Erwartungen, Trends und Risiken der Branche. Der jetzt veröffentlichte Deloitte-Report zeigt, dass die deutsche Immobilienwirtschaft insgesamt eine positive Entwicklung der Konjunktur erwartet, optimistisch in Bezug auf das eigene Unternehmen ist, mit überdurchschnittlichen Umsatzzuwächsen rechnet und entgegen dem Trend anderer Branchen eine Erhöhung der Investitionen und Neueinstellungen plant. Als besonderes Risiko werden von den Unternehmen die steigenden Energiekosten und die Energiewende bewertet. Mit Sorge blickt die Immobilienwirtschaft außerdem auf das instabile Finanzsystem sowie auf steigende Lohnkosten und Kapitalknappheit.

10. IVD Nord-Herbstveranstaltung

Der IVD Nord lädt zur 26. traditionellen Herbstveranstaltung vom 12. bis 16. September 2013 nach Antwerpen an Bord der “MS ASTOR”. Seit vielen Jahren ist diese Veranstaltung zu einer festen Institution und lieben Tradition geworden. Zahlreiche hochkarätige Referenten wie Hans-Joachim Dose (Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe), Dr. Henning Voscherau (Rechtsanwalt und 1. Bürgermeister a. D. der Freien und Hansestadt Hamburg), Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz (Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg) oder Wolfgang Kubicki (Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein in Berlin) sorgen dieses Jahr für ein abwechslungsreiches und informatives Seminarprogramm. Natürlich bleibt trotzdem ausreichend Zeit von Bord zu gehen und Land und Leute in Antwerpen kennen zu lernen.

Der ausführliche Veranstaltungskatalog liegt als Download bereit.  

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Juni 2013

Inhalt
1. Der Deutsche Immobilientag 2013 in (Bewegt-)Bildern
2. Zensus 2011
3. Abschreibungen im Wohnungsbau: Staat schreckt Bauherren ab
4. Bundestag beschließt Wohn-Riester
5. AIZ-Titelbild des Jahres gesucht
6. Gartenhütte kann als Zweitwohnung besteuert werden

1. Der Deutsche Immobilientag 2013 in (Bewegt-)Bildern

700 Teilnehmer, zahlreiche Polit-Prominenz, strahlendes Wetter, eine beindruckende Hauptstadt-Kulisse, intensive Fachgespräche, kontroverse Diskussionen, Weiterbildung auf hohem Niveau, Netzwerken und Spaß haben – so lässt sich der Deutsche Immobilientag 2013 des IVD in aller Kürze zusammenfassen. Innerhalb von 48 Stunden bekamen die Gäste all das geboten, was sie für ihre unternehmerische Strategie, ihren beruflichen Alltag und – last but not least – für ihren mentalen Akku benötigen: Informationen, Kontakte, Gedankenaustausch und neue Perspektiven.

Fotos vom Deutschen Immobilientag sowie ein Kurzfilm sind ab sofort online abrufbar.

2. Zensus 2011

Am 9. Mai 2011 gab es nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen des Zensus 2011 in Deutschland 19,1 Millionen Gebäude mit Wohnraum und 10.000 bewohnte Unterkünfte. Die Zahl der Wohnungen insgesamt lag bei 41,3 Millionen. In Gebäuden mit Wohnraum ohne Wohnheime und ohne bewohnte Unterkünfte gab es 40,8 Millionen Wohnungen – das waren 500 000 mehr als in der bislang gültigen Fortschreibung des Wohnungsbestandes. In Wohngebäuden liegt die Leerstandsquote in Deutschland insgesamt bei 4,4 Prozent (ohne Wohnheime), im Osten ist sie allerdings höher als im Westen.
Dies sind nur einige wenige Ergebnisse des Zensus 2011, der großen Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung. In der Zensusdatenbank lassen sich die Daten auf Gemeinden und die Themen Gebäude (Art des Gebäudes, Baujahr, Heizungsform, Eigentumsart etc.), Wohnungen (Nutzung, Fläche, Ausstattung, Zahl der Räume) individuell herunterbrechen.

3. Abschreibungen im Wohnungsbau: Staat schreckt Bauherren ab

Die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Wohnimmobilien in Deutschland sind deutlich zu niedrig angesetzt. Das führt dazu, dass weniger als möglich gebaut und saniert wird. Dadurch wiederum verschärft sich die Wohnungsnot vor allem in den Ballungsgebieten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach muss der Abschreibungssatz auf vier Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Häusern oder Wohnungen steigen, damit technische Abnutzung, Alterung und Inflation angemessen berücksichtigt werden können. Derzeit gewährt der Fiskus aber lediglich zwei Prozent. Durch diese unzureichende Regelung werden Investitionen in Immobilien gegenüber anderen Kapitalanlagen – zum Beispiel Investitionen in Maschinen – steuerlich benachteiligt. Daher sinkt für potenzielle Investoren der Anreiz, neue Wohnungen zu bauen.

4. Bundestag beschließt Wohn-Riester

Der Bundestag hat das Gesetz zur Verbesserung der steuerlichen Förderung in der privaten Altersvorsorge beschlossen. Darin enthalten sind auch die Neuregelungen zur Eigenheimrente, dem sogenannten Wohn-Riester. Die staatlichen Zuschüsse der Riester-Rente können nun bereits in der Ansparphase für die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum eingesetzt werden. Weiter soll ab Juli 2013 auch der altersgerechte Umbau von Immobilien in die Wohn-Riester-Förderung einbezogen werden. Die Bundesvereinigung Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), der auch der IVD angehört, begrüßt, dass die Immobilie als solide Altersvorsorge über den Wohn-Riester nun förderfähig ist. Dennoch bleibe ein erheblicher Makel. Denn insbesondere von jüngeren Menschen – die Kernzielgruppe des Riesters – verlangt der Arbeitsmarkt in Deutschland heute Mobilität und Flexibilität. Der gesetzliche Rahmen von Wohn-Riester-Verträgen sollte dieser Mobilität nicht entgegenstehen und auch vermietetes Wohneigentum mit einbeziehen. Die BID fordert, in diesem Punkt dringend nachzuarbeiten.

5. AIZ-Titelbild des Jahres gesucht

Zehn Ausgaben des AIZ-Immobilienmagazins sind seit dem Deutschen Immobilientag in Stuttgart erschienen. Zehn Titelbilder sind Ihnen begegnet, die Sie dazu anregen sollten, das Heft aufzuschlagen, zu blättern, zu lesen, sich in die Lektüre zu vertiefen.

Welches Titelbild hat Ihnen am Besten gefallen? Stimmen Sie bis zum 9. Juli 2013 ab und nennen Sie uns ihren Favoriten. Unter allen Teilnehmern wird ein hochwertiger Laser-Entfernungsmesser von Bosch verlost.

Das Formular zur Wahl des AIZ-Titelbildes des Jahres finden Sie hier.

6. Gartenhütte kann als Zweitwohnung besteuert werden

Die 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Gießen hat die Erhebung einer Zweitwohnungsteuer für eine Blockhütte für rechtmäßig erachtet. Die Klägerin hatte eingewendet, dass das Blockhaus nicht als Zweitwohnung genutzt werden könne, da keine Schlafmöglichkeit und auch kein Bad vorhanden sei. Das Verwaltungsgericht entschied jedoch, dass die vorhandene Ausstattung (Stromanschluss, Wasserversorgung, Küchennische, Toilette) die an eine Wohnung zu stellenden Anforderungen ohne Weiteres erfülle.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Pressemitteilung vom 13.06.2013 vom Verwaltungsgericht Gießen

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Mai 2013

Inhalt
1. Widerruf des Maklervertrags: Wie Makler trotz Widerrufsrecht ihre Provision sichern
2. Was tun, wenn der Kunde den Makler unter Druck setzt?
3. Gewerblichen Grundstückshandel bei Aufteilung vermeiden
4. Markt- und Meinungsexpertise im "Jahrbuch der Immobilienwirtschaft 2013"
5. Die Mai-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist da
6. Der IVD-Challenge-Cup
7. Minutenumfrage: Internetnutzung von Unternehmen im Tagesgeschäft
8. IIR-Jahrestagung: "Immobilienstandort München 2013"

1. Widerruf des Maklervertrags: Wie Makler trotz Widerrufsrecht ihre Provision sichern

Bestellt man sich im Internet einen neuen Flachbildschirm und ist nicht zufrieden, kann man den Vertrag widerrufen und ihn zurückschicken. Spätestens wenn die neue Verbraucherrechterichtlinie der EU in deutsches Recht umgesetzt wird, kann der Interessent auch den Maklervertrag widerrufen, wenn er über Fernkommunikationsmittel (Internet, E-Mail, Telefon, Telefax und Brief) zustande gekommen ist.

Nach Ansicht des IVD sollten die Makler sich aber bereits jetzt auf die neue Rechtslage einstellen und alle Kunden über ihr Widerrufsrecht aufklären.

Auf dem Deutschen Immobilientag des IVD am 6. Juni wird erklärt, wie Makler mit dem Widerrufsrecht korrekt umgehen und damit ihre Provision sichern.

Das komplette Programm des Deutschen Immobilientages und der Anmeldebogen stehen auf unserer Homepage als Download bereit.

2. Was tun, wenn der Kunde den Makler unter Druck setzt?

Nach über einem Jahr gibt es den ersten Interessenten für den alten Bauernhof in einem kleinen Ort in Brandenburg. Der sagt nach der dritten Besichtigung: „Mehr als ein Prozent Provision zahle ich nicht.“ Das klingt nicht gerade nach Kompromissbereitschaft und die Verhandlungsposition für den Makler sieht entsprechend schlecht aus. Was kann er also anderes tun als nachgeben?

Verhandlungsprofi Matthias Schranner zeigt am 7. Juni beim Deutschen Immobilientag des IVD in seinem Vortrag zum Thema  „Teure Fehler: Strategie & Taktik - die Zukunft der Verhandlung“ die größten Fehler der Verhandlungsführung auf, leitet wirksame Strategien ab und gibt anhand vieler Beispiele aus der Praxis Antwort auf die Frage, wie unser Makler aus Brandenburg das für sich beste Ergebnis erzielen kann.

Nähere Informationen zu Matthias Schranner finden Sie hier.

Melden Sie sich jetzt zum Deutschen Immobilientag an!

3. Gewerblichen Grundstückshandel bei Aufteilung vermeiden

Eigentümer, die überlegen, ihr Haus in Eigentumswohnungen aufzuteilen, sollten steuerliche Fragestellungen beachten. Wenn Baumaßnahmen zur Verschönerung des Objekts vorgenommen werden, besteht die Gefahr, dass der spätere Verkauf als gewerblicher Grundstückshandel angesehen wird und der Gewinn steuerpflichtig wird. Nach der so genannten Drei-Objekt-Grenze liegt ein gewerblicher Grundstückshandel dann vor, wenn innerhalb eines Beurteilungszeitraums von fünf Jahren mehr als drei Immobilien verkauft werden und die Besitzdauer dieser Grundstücke jeweils nicht mehr als fünf Jahre betragen hat. Dabei ist zu beachten, dass auch wenn das Haus „als Ganzes“ an einen einzigen Erwerber verkauft wird, es sich im Sinne der Drei-Objekt-Grenze nicht um ein Objekt handelt, sondern jede Eigentumswohnung ein Objekt darstellt.

Die „Frist“ für die Besitzdauer beginnt grundsätzlich durch die Anschaffung des Grundstücks. Sie startet allerdings erneut mit der Bebauung, Modernisierung oder sogar der Baureifmachung des Grundstücks.

Nähere Informationen finden Sie hier.

4. Markt- und Meinungsexpertise im "Jahrbuch der Immobilienwirtschaft 2013"

Ob Energiewende und Sanierungsfahrplan, Wirtschaftlichkeit von Ersatzneubau, Befähigungsnachweis für Immobilienprofis oder Wohnen im 21. Jahrhundert - das Themenspektrum des Jahrbuchs spiegelt die aktuellen Herausforderungen, mit denen sich die Immobilienwirtschaft konfrontiert sieht. 21 hochkarätigen Autoren aus Politik und Praxis kommen zu Wort und liefern einen Beitrag zu den aktuellen Diskussionen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Das Immobilien Jahrbuch kann unter info@ivd-service.net oder direkt im Internet unter www.ivd-webshop.net zum Preis von 29,80 Euro bestellt werden.

5. Die Mai-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist da

Die Mai-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazin ist ab sofort erhältlich – unter anderem mit folgenden Themen:
•    Flächen für Fastfood und Take away
•    Die neue Vergleichswertrichtlinie
•    Die Zukunft des Wohnens
•    Nachweis der Vermietungsabsicht bei Leerstand durch Einschaltung des Maklers
•    Die Argumentationskette zur Provision
•    Der Ein-Makler-Auftrag

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins? Dann können Sie ein kostenloses Probeexemplar per E-Mail unter info@ivd-service.net bestellen.

6. Der IVD-Challenge-Cup

Was wäre der Deutsche Immobilientag ohne den traditionellen IVD-Challenge-Cup? Auch in diesem Jahr bildet am Samstag, den 8. Juni, das Golf-Turnier den sportlichen Ausklang des Deutschen Immobilientages. Der Golfclub Stolper Heide ist nur 20 bis 30 Minuten von der Berliner City entfernt und besteht aus zwei 18-Loch-Plätzen sowie einem Kurzloch-Übungsplatz. Der IVD-Challenge-Cup findet auf dem Ostplatz statt und wird nach Stableford gezählt. Die Spielleitung übernehmen IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling, Vize-Präsidentin Margot Schlubeck sowie IVD-Ehrenmitglied Dr. Harald Mosler. Los geht es an Tee 1 um 10.30 Uhr. Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2013.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

7. Minutenumfrage: Internetnutzung von Unternehmen im Tagesgeschäft

Die Digitalisierung der Medien und die Nutzung des Internets hat längst die Immobilienbranche erreicht. Wie intensiv wird das Internet von den Unternehmern im Tagesgeschäft genutzt? Wir freuen uns, wenn Sie sich für diese kurze Befragung Zeit nehmen!

Hier geht es zur IVD Minutenumfrage: Internetnutzung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

8. IIR-Jahrestagung: "Immobilienstandort München 2013"

Am 24. und 25. Juli 2013 findet die diesjährige Jahrestagung der IIR statt. Die Tagung bietet einen Überblick über die städtebaulichen Entwicklungen in München. Moderiert wird die Tagung von Prof. Dr. Stephan Kippes, dem Geschäftsführer des IVD-Institutes des IVD Süd.

Als IVD-Mitglied sparen Sie 15 Prozent bei der Anmeldung!

Das Programm mit beigefügtem Anmeldeformular finden Sie hier.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe April 2013

Inhalt
1. EnEV: Immobilienwirtschaft fordert Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots 2. Bayern senkt die Kappungsgrenze - NRW will folgen
3. Mit Witz und Ironie: Hajo Schumacher auf dem Deutschen Immobilientag
4. Die Räumungsvollstreckung nach der Berliner- und Hamburger Räumung
5. Risiko der Nichtweiterverpachtung eines Kleingartens liegt beim Pächter
6. Rechtsprechung zur Mietsicherheit bleibt trotz BGH-Urteil unverändert
7. Das Bestellerprinzip, das keines ist
8. IVD-Immobilienkaufklima 2013

1. EnEV: Immobilienwirtschaft fordert Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots

Am 06.02.2013 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG-Novelle) sowie den Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV-Novelle) beschlossen (Kabinettsbeschluss). Am 17. April fand dazu die Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages statt, bei der der IVD über die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland vertreten war.

In den Stellungnahmen fordert die BID, das Wirtschaftlichkeitsgebot bei energiepolitischen Entscheidungen zu berücksichtigen und energetische Maßnahmen im Gebäudebestand nur dort umzusetzen, wo sie technisch notwendig sowie finanziell und sozial vertretbar sind.

Auch wies die BID auf die Auswirkungen der geforderten Angabe von Energiekennwerten in Vermietungsanzeigen hin. Sie wäre mit Mehrkosten von mehreren Millionen Euro verbunden. Da nicht nur der Energiekennwert anzugeben ist, sondern auch die Art des Energieträgers und Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis), kann damit gerechnet werden, dass jede Immobilienanzeige um 1 mm länger würde und damit um ca. fünf Euro teurer. Durch die gegenwärtige Fluktuationsrate im Geschosswohnungsbau würden sich jährlich zwischen 3,5 und 7 Mio. Euro Mehrkosten für Vermietungsanzeigen ergeben.

Die Stellungnahme der BID zur EnEG- und EnEV-Novelle vom 15.10.2012 finden Sie hier.

Die Stellungnahme der BID zur öffentlichen Anhörung vom 17.04.2013 finden Sie hier.

2. Bayern senkt die Kappungsgrenze - NRW will folgen

Am 17.4. hat Bayern als erstes Bundesland die Verordnung zur Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen beschlossen – zunächst nur für München. Demnach kann innerhalb von drei Jahren die Wohnraummiete nur noch um maximal 15 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöht werden statt wie bisher um 20 Prozent. Möglich wird die Änderung durch das neue Mietrechtsänderungsgesetz, das zum 1. Mai 2013 in Kraft treten wird.

Auch in Nordrhein-Westfalen soll die Senkung der Kappungsgrenze in bestimmten Gemeinden kommen. Die rot-grüne Landesregierung will in Kürze einen entsprechenden Antrag im Landtag einbringen.

Die Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung finden Sie hier.

3. Mit Witz und Ironie: Hajo Schumacher auf dem Deutschen Immobilientag

Für einen humorvollen Einstieg am 6. Juni sorgt der Journalist und Moderator Dr. Hajo Schumacher, auch bekannt als Achim Achilles, mit seiner ironischen „Kolumne auf das Wahljahr“. Nach dem anschließenden Polit-Talk wird es dann für Immobilienverwalter, Immobilienmakler und Sachverständige in den jeweiligen Fachpanels besonders spannend. Sie diskutieren mit hochkarätigen Referenten unter anderem über das neue Miet- und Maklerrecht, die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen und die energetische Bewertung von Immobilien.

Das ausführliche Programm sowie das Anmeldeformular für den Deutschen Immobilientag stehen auf der IVD-Homepage als Download bereit.

4. Die Räumungsvollstreckung nach der Berliner- und Hamburger Räumung

Mit dem zum 1. Mai 2013 in Kraft tretenden Mietänderungsgesetz hat der Gesetzgeber neue Regelungen zur Räumungsvollstreckung eingeführt. Die in der Praxis bereits entwickelte so genannte Berliner Räumung ist nun auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Danach kann der Vermieter den Vollstreckungsauftrag an den Gerichtsvollzieher auf die bloße Besitzverschaffung an den Räumen beschränken, ohne dass gleichzeitig die oft kostenintensive Wegschaffung und Einlagerung erfolgt. Es werden lediglich die Schlösser vom Gerichtsvollzieher ausgetauscht. Der neu eingeführte § 885a ZPO regelt eine Dokumentationspflicht des Gerichtsvollziehers über die in der Wohnung vorgefundenen Sachen. Transport- und Lagerkosten entfallen, daher muss der Vermieter in der Regel nur wenige Hundert Euro Vorschuss an den Gerichtsvollzieher leisten. Die zurück gelassenen beweglichen Sachen des Mieters kann der Vermieter wegschaffen und verwahren oder gar vernichten. Neu geregelt ist, dass ihn bezüglich dieser Maßnahmen nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit trifft.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Das „Gesetz über die energetische Modernisierung von vermietetem Wohnraum und über die vereinfachte Durchsetzung von Räumungstiteln (Mietrechtsänderungsgesetz)“ finden Sie hier.

5. Risiko der Nichtweiterverpachtung eines Kleingartens liegt beim Pächter

Die in einem (Formular-)Kleingartenpachtvertrag getroffene Vereinbarung, dass der abgebende Pächter für den Fall, dass kein Nachpächter vorhanden ist, den Kleingarten bis zur Neuverpachtung unter Fortzahlung der vereinbarten Entgelte und Gebühren zu bewirtschaften oder die Baulichkeiten einschließlich Fundamente, befestigte Wege und Anpflanzungen zu entfernen und den Kleingarten im umgegrabenen Zustand zu übergaben hat, ist rechtswirksam.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Das Urteil des BGH vom 21.02.2013 finden Sie hier.

6. Rechtsprechung zur Mietsicherheit bleibt trotz BGH-Urteil unverändert

Der Immobilienverband IVD warnt vor einem Verständnisfehler der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10. April zur Bürgschaft zur Sicherung von Mietzahlungen. „Der BGH hat mit seinem Urteil mitnichten eine Änderung der bestehenden Rechtsprechung zur Bürgschaft als Mietsicherheit gemäß § 551 Absatz 1 und 4 BGB vollzogen“, sagt Ulrich Löhlein, Rechtsanwalt und Referent Immobilienverwaltung. Die Rechtsprechung zur Bürgschaft als Mietsicherheit sei ganz klar. Die Zahlung der Mietsicherheit, egal ob Barzahlung, Verpfändung oder Bürgschaft, ist gesetzlich auf drei Monatskaltmieten beschränkt (BGH v. 30.06.2004, VIII ZR 243-03). „Dies bleibt auch künftig so“, erklärt Löhlein. „Eine Aufweichung der bisherigen Rechtsprechung liegt also nicht vor.“

Im vorliegenden Fall hatte der Bürge eine Bürgschaft für bereits entstandene Mietschulden übernommen und nicht für die Mietsicherheit. „Hier muss ganz scharf getrennt werden“, erläutert Löhlein. „Für die Übernahme der Mietschulden zur Abwendung einer fristlosen Kündigung des Vermieters gelten die Regelungen des Mietrechts zum Schutz des Mieters aus § 551 BGB gemäß dem Urteil vom 10.04.13 nicht."

Die Mitteilung des BGH finden Sie hier.

7. Das Bestellerprinzip, das keines ist

Der Rechtsausschuss des Bundesrats diskutierte am 17. April über den Gesetzesentwurf zum Wohnraumvermittlungsgesetz. Die Bundesratsinitiative sieht eine Anpassung des Gesetzes vor, mit der das so genannte Bestellerprinzip für die Maklerprovision eingeführt werden soll. Danach soll der Wohnungssuchende nur dann die Maklerprovision bezahlen, wenn er als erster den Makler mit der Wohnungssuche schriftlich beauftragt. Weitere Bedingung ist, dass der Makler zum Zeitpunkt des Abschlusses des Maklervertrages mit dem Wohnungssuchenden von dem Vermieter noch keinen Auftrag zur Vermittlung der Wohnung erhalten hat.

Ein Provisionsanspruch gegen den Mieter wäre unter diesen Bedingungen nur denkbar, wenn der Makler zunächst einen Suchauftrag des Wohnungssuchenden entgegennimmt und erst danach in dem öffentlich zugänglichen oder dem ihm vom Vermieter zur Verfügung gestellten Datenbestand nach einer den Anforderungen des Mieters entsprechenden Wohnung sucht. Diese Forderung ist praxisfremd und rechtsunsicher, da der gesamte Wohnungsbestand, den ein Vermieter dem Makler zur Vermittlung zur Verfügung stellt, für weitere Vermittlungen aufgrund eines Suchauftrages „verbrannt“ wäre. Zudem widerspricht der Gesetzesentwurf § 6 Abs. 1 des Wohnraumvermittlungsgesetzes, wonach der Makler nach geltendem Recht einen Auftrag vom Vermieter oder einem anderen Berechtigten haben muss, um Wohnraum zu vermitteln. Ein ehrliches Bestellerprinzip, bei dem der Mietsuchende den Makler mit der Wohnungssuche beauftragt und die Provision bezahlt, wäre dann nicht mehr möglich. Daher lehnt der Immobilienverband IVD den Gesetzesentwurf ab.

Den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

8. IVD-Immobilienkaufklima 2013

München bleibt der mit Abstand teuerste Wohnimmobilienstandort Deutschlands – Immobilienkäufer müssen dort die meisten Jahresnettohaushaltseinkommen für ein Eigenheim ausgeben. Durchschnittlich 13,61 Jahreseinkommen werden in der bayerischen Landeshauptstadt für ein freistehendes Haus bezahlt. Dies ist das Ergebnis des aktuellen IVD-Immobilienkaufklimas für die zehn größten Städte Deutschlands. Die Grafik zeigt auf einen Blick, wie viele durchschnittliche Jahresnettohaushaltseinkommen in Deutschlands Metropolen aufgebracht werden müssen, um ein Eigenheim zu erwerben.

Das IVD-Immobilienkaufklima geht damit über die bloße Darstellung von Preisen für Eigenheime hinaus. Denn nicht nur die Preise unterscheiden sich zwischen den Städten signifikant, sondern auch die Durchschnittseinkommen, die in den jeweiligen Städten verdient werden. Darüber hinaus enthält die Grafik für jede der zehn Städte eine Prognose zur künftigen Wertentwicklung von Wohnimmobilien.

Hier gelangen Sie zur Grafik.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe März 2013

Inhalt
1. Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer auf dem Deutschen Immobilientag
2. Mietrechtsänderungsgesetz gilt ab 1.5.2013
3. Starker Zuwachs an Baugenehmigungen in Ballungsgebieten
4. Schleswig-Holstein will Grunderwerbsteuer erneut erhöhen
5. IVD warnt vor Verträgen mit dem "Europäischen Zentralregister"
6. Die neue AIZ erscheint am 26. März

1. Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer auf dem Deutschen Immobilientag

"Effizienz der Märkte" ist das Motto des diesjährigen Deutschen Immobilientags des IVD, der am 6. und 7. Juni in Berlin stattfinden wird. Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer hat sein Kommen ebenso zugesagt wie Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Neben den politischen Diskussionen um Makler-, Miet- und Energierecht, die im Super-Wahljahr 2013 eine zentrale Rolle für die gesamte Branche spielen, gibt es jeweils ein Fachpanel für Sachverständige, für Verwalter und für Immobilienmakler.

Für den Deutschen Immobilientag können Sie sich ab sofort anmelden. Als Ostergeschenk gibt es bis zum 01. April 2013 einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr von 20 Prozent.

Alle weiteren Gäste, unser Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

2. Mietrechtsänderungsgesetz gilt ab 1.5.2013

Das „Gesetz über die energetische Modernisierung von vermietetem Wohnraum und die vereinfachte Durchsetzung von Räumungstiteln“ wurde am Montag im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt am 1. Mai in Kraft.

Das Gesetz bringt deutliche Verbesserungen für den Vermieter bei der energetischen Sanierung und bei der fristlosen Kündigung und Räumung von säumigen Mietern.

Weitere Informationen finden Sie in unserem IVD-Blog.
Den gesamten Gesetzestext finden Sie hier.

3. Starker Zuwachs an Baugenehmigungen in Ballungsgebieten

Trotz des gebremsten Anstiegs der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zieht der IVD aus der Analyse der Zahlen des statistischen Bundesamts ein positives Fazit. Insbesondere in den Städten und Kreisen mit über 500.000 Einwohnern sind die Baugenehmigungen von Geschosswohnungen 2012 um 22,4 Prozent gestiegen. Rund ein Drittel aller Baugenehmigungen für Geschosswohnungen (= 34.949) entfielen damit auf die Großstädte. Im Vorjahr waren es 28.557 beziehungsweise 27 Prozent der Baugenehmigungen.

„Diese Entwicklung darf nun nicht von der Politik abgewürgt werden. Kappungsgrenzen und Mietobergrenzen bei der Neuvermietung würden den dringend benötigten Neubau stoppen“, erklärt IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling.

Die IVD-Pressemitteilung zu den Baugenehmigungen finden Sie hier.

4. Schleswig-Holstein will Grunderwerbsteuer erneut erhöhen

Zum 1.1.2014 soll in Schleswig-Holstein die Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent angehoben werden. Das beschloss das Kabinett vergangene Woche in Kiel. Das Land wird damit zum Spitzenreiter in Sachen Grunderwerbsteuer.

Erst 2012 wurde der Steuersatz für Grundstückskäufe von 3,5 auf fünf Prozent angehoben. Mit der erneuten Erhöhung würde sich die Steuerlast innerhalb von zwei Jahren fast verdoppeln. „Für private Immobilienkäufer wird die höhere Belastung gegenwärtig durch das sehr niedrige Zinsniveau aufgefangen“, meint Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Dass die Grunderwerbsteuer auch wieder abgesenkt wird, wenn die Zinsen steigen, darf aber bezweifelt werden.

Noch steht die Anhebung nicht endgültig fest. Auf der Grundlage der vom Kabinett beschlossenen Eckwerte wird die Landesregierung den Kabinettsbeschluss zum Haushaltsentwurf 2014 erarbeiten. Dieser Entwurf soll dem Kabinett am 18. Juni 2013 zur Beratung vorgelegt werden. Abschließend muss der Landtag noch zustimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Finanzministeriums von Schleswig-Holstein.

5. IVD warnt vor Verträgen mit dem "Europäischen Zentralregister"

Immer mehr IVD-Mitgliedsunternehmen berichten von Aufforderungen des „Europäischen Zentralregister zur Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in diesem Register eintragen zu lassen. Das Schreiben kommt angeblich von der UST-IDNR.org. Bei dem Absender handelt es sich aber nicht um eine offizielle Steuerverwaltung. In der Regel wird ein Fax verschickt, das durch seine Aufmachung und die Nennung von Paragrafen einen amtlichen Charakter vortäuscht. Unterschreibt man das Papier, schließt man einen nutzlosen Vertrag mit der Company Data S.P.R.L. in Brüssel für 890 Euro/Jahr ab, der sich nach den ersten zwei Jahren automatisch jährlich verlängert.

Das Schreiben kann sofort dem Papierkorb übergeben werden. Wer schon eine Unterschrift geleistet hat, sollte sich bei Erhalt einer Rechnung unverzüglich in der jeweiligen IVD Regionalgeschäftsstelle melden.

6. Die neue AIZ erscheint am 26. März

In unserer April-Ausgabe berichten wir u.a. über den Rückzug der Apotheken aus 1-Lagen und was Immobilienmakler über die derzeitigen Herausforderungen und künftigen Flächenanforderungen in der Apothekenbranche wissen sollten. Zudem erläutert Ulrich Löhlein in Teil 7 der AIZ-Serie „Betriebs- und Mietnebenkosten“  worauf bei der Position 4 a der Betriebskostenverordnung zu achten ist. Außerdem beschreibt Lars Grosenick in der neuen AIZ-Serie „Die Waffen der Einflussnahme“, dass sich in geschäftlichen Verhandlungen unverschämte Forderungen durchaus lohnen können.
Viel Spaß beim Lesen!

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins? Dann können Sie ein kostenloses Probeexemplar per E-Mail unter info@ivd-service.net bestellen.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Februar 2013

Inhalt
1. Europäische Richtlinie zum neuen Geldwäschegesetz
2. Bundeskabinett beschließt Novellierung von EnEG und EnEV
3. Verbesserte Förderung in den KfW-Programmen zur energetischen Sanierung
4. Workshop "Digitale Immobilienfotografie"
5. Grundsteuererlass beantragt bis 31. März 2013
6. Untersuchung: Umwandlung von Nichtwohnimmobilien in Wohnimmobilien
7. Broschüre zu Steueränderungen bei Photovoltaikanlagen
8. Deutscher Handelsimmobilien-Kongress
9. Online-Umfrage Immobilienmakler
10. Neuigkeiten bei der Deutschen Unternehmerbörse
11. Save the date: Deutscher Immobilientag
12. Neue Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins erscheint am 26. Februar

1. Europäische Richtlinie zum neuen Geldwäschegesetz

Am 5. Februar 2013 hat die Europäische Kommission zwei Vorschläge angenommen, die das bisherige Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung weiter verschärft. Gleichlautend wird damit der parlamentarische Verlauf zu einem Gesetzgebungsverfahren aufgenommen.

Der neue Vorschlag sieht vor, die Regeln künftig noch strenger zu formulieren. So strebt das internationale Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche, die Financial Action Task Force (FATF), z.B. eine Absenkung des Schwellenwertes von bislang 15.000 Euro auf künftig 7.500 Euro an. Allerdings zählen Barzahlungen ohnehin zur Sorgfaltspflicht und sind meist meldepflichtig. Neu und für den IVD völlig unverständlich ist, dass Immobilienmakler künftig der Sorgfaltspflicht sowohl für Kauf- als auch für Mietobjekte nachkommen müssen.

Am 15. März findet eine erste Anhörung in Brüssel statt. Dort werden die europäischen Verbände und Interessenvertreter CEPI und CEI vorsprechen und der Stellungnahme des IVD folgen.

Auch der IVD selbst wird in Gesprächen mit dem Finanzministerium und der Politik seiner Forderung nach maßvollen Regeln Ausdruck verleihen. Darüber hinaus wurden von IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling und IVD-Bundesgeschäftsführerin Sun Jensch am 19. Februar Gespräche in Brüssel mit der europäischen Abgeordneten Barbara Weiler und dem Ständigen Vertreter Irlands, Tamas Kugyela, geführt.

2. Bundeskabinett beschließt Novellierung von EnEG und EnEV

Das Bundeskabinett hat am 6. Februar in Berlin die Änderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Energieeinsparungsgesetz (EnEG) beschlossen. Genauere Informationen finden Sie hier im IVD-Blog.

Die EnEV geht mit dem Bundeskabinettsbeschluss nun direkt in den Bundesrat. Doch bevor sie dort beraten werden kann, muss erst die EnEG beschlossen werden. Der Termin ist für den 7. Juni 2013 angesetzt. Die EnEV könnte dann knapp einen Monat später, am 5. Juli 2013, den Bundesrat passieren. Inwieweit es in den Ausschüssen jetzt noch zu Änderungen kommt, ist derzeit nicht abzusehen.

3. Verbesserte Förderung in den KfW-Programmen zur energetischen Sanierung

Das Bundeskabinett hat am 19.12.2012 eine verbesserte Zuschussförderung für hocheffiziente Sanierungsmaßnahmen beschlossen. Im Rahmen des KfW-Programms "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" werden von nun an insbesondere Sanierungsanstrengungen von selbstnutzenden Wohneigentümern und besonders ambitionierten Effizienzhaus-Standards unterstützt. Möglich macht das die Bereitstellung von Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds.

Weitere Informationen und das entsprechende Programm-Merkblatt finden Sie hier.

Die ab 01.03.2013 gültige Anlage zum Programm-Merkblatt finden Sie hier.

4. Workshop "Digitale Immobilienfotografie"

Die Kunden-Akademie von Immonet bietet in diesem Jahr wieder den Workshop „Digitale Immobilienfotografie“ an. Durch den Kurs führt Starfotograf Jan Haeselich, der in die Grundlagen der Immobilienfotografie einführt und viele wertvolle Tipps zu verschiedenen Themenschwerpunkten gibt. Zusätzlich wird es praktische Übungen vor Ort geben. Der Kurs wird in sechs verschiedenen Städten durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

5. Grundsteuererlass beantragt bis 31. März 2013

Trotz großer Bemühungen stehen Immobilien manchmal leer und bringen nicht den erwarteten Ertrag. In diesem Fall kann man bei seinem Finanzamt einen Teilerlass der Grundsteuer beantragen. Dieser muss für 2012 bis zum 31. März 2013 gestellt werden.

Ist die erzielte Jahresrohmiete geringer als die Hälfte der ortsüblich erzielbaren Jahresrohmiete bei vergleichbaren Objekten, werden 25 Prozent der Grundsteuer erlassen. Ist der Ertrag in voller Höhe ausgefallen, wird die Grundsteuer sogar zur Hälfte erlassen.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Leerstand unverschuldet ist. Der Eigentümer muss daher nachweisen, dass er sich um eine Vermietung zu marktgerechten Preisen bemüht hat.

Probleme können entstehen, wenn sich auf dem Grundstück mehrere Vermietungseinheiten befinden und die Marktmieten für die einzelnen Einheiten unterschiedlich hoch sind. Hierzu hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 27.9.2012 (hier) entscheiden, dass für jede nicht vermietete Raumeinheit gesondert zu prüfen ist, ob der Steuerpflichtige den Leerstrand zu vertreten hat.

6. Untersuchung: Umwandlung von Nichtwohnimmobilien in Wohnimmobilien

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung untersucht das Forschungsunternehmen empirica die Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien.

Hintergrund sind die zunehmende Anspannung auf bestimmten Wohnungsmärkten und die strukturellen Leerstände bei verschiedenen Nichtwohnimmobilien. Im Rahmen des Programms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" soll ein bundesweiter Überblick über Umwandlungen sowie begünstigende und hemmende Faktoren gewonnen werden. Dazu werden Umwandlungsprojekte seit 2006 erfasst.
Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen. Vielen Dank!

Den Erfassungsbogen zu Umwandlungsprojekten finden Sie hier.

7. Broschüre zu Steueränderungen bei Photovoltaikanlagen

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg informiert mit einer neuen Broschüre über die Änderungen bei der Besteuerung von Photovoltaikanlagen auf Privatgebäuden.

Danach ist keine Gewerbeanzeige beim Gewerbeamt mehr nötig. Nur das Finanzamt muss über die Installation der neuen Anlage unterrichtet werden. „Immer mehr Bürger erzeugen Strom über Photovoltaikanlagen. Sie leisten so ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende. Dabei sind auch die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten. Darüber wollen wir die Bürger informieren", sagte der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Nils Schmid. Dazu wurde jetzt der "Aktuelle Tipp" des Ministeriums zur Besteuerung von Photovoltaikanlagen neu aufgelegt.

Der „Aktuelle Tipp“ steht als PDF-Dokument auf der Internetseite des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg zum Download bereit.

8. Deutscher Handelsimmobilien-Kongress

Am 20. und 21. März 2013 treffen auf dem 9. Deutschen Handelsimmobilien-Kongress in Berlin Experten aus Einzelhandel, Immobilienwirtschaft, Politik und Kommunen aufeinander, um hochaktuelle Branchenthemen zu diskutieren und intensiven Wissensaustausch zu betreiben.

Im Rahmen der „Stores of the Year“ werden die erfolgreichsten neuen Ladenkonzepte des Jahres prämiert. Außerdem zeichnen das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der HDE e.V. die besten Beiträge zur Initiative „Händler machen Stadt“ für beispielhaftes Engagement von Einzelhändlern für ihre Stadtzentren aus.

Weiter Informationen finden Sie hier.

9. Online-Umfrage Immobilienmakler

Im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „€uro“ wird eine Onlinebefragung von Immobilienmaklern durchgeführt. Die Befragung ist Bestandteil eines umfangreichen Vergleichs von regional und überregional tätigen Immobilienmaklern. Am Ende des Vergleichs steht dann für jede Region ein Ranking.

Die Ergebnisse werden in einer der nächsten Ausgaben der "€uro" veröffentlicht.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen. Vielen Dank!

Den  Link zur Umfrage finden Sie hier.

10. Neuigkeiten bei der Deutschen Unternehmerbörse

Die Deutsche Unternehmerbörse (DUB) hat Ihre Online-Funktionen erweitert, um noch besser auf die Bedürfnisse aller User einzugehen. Gibt man Inserate ein, ist beispielsweise das Kaufpreisfeld keine obligatorische Angabe mehr. Für den Fall, dass weitergehende Erläuterungen, wie z.B. „Der Verkauf erfolgt gegen Gebot", gemacht werden müssen, bietet nun ein Freitextfeld Platz. Angaben über die durchschnittliche Mitarbeiterzahl und der Gesellschaftergehälter sind nun nicht mehr zwingend erforderlich. Auch bei der Suche wurde nachgebessert: Die Implementierung der neuen Volltextsuche erleichtert allen Suchenden eine keywordspezifische Suche. Ebenso wurde die Anzahl der angezeigten Inserate von 16 auf 28 Ergebnisse erweitert. Registrierte User haben zudem die Möglichkeit Nachrichten, die im Postfach des Accounts gespeichert sind, an eine im System hinterlegte E-Mail Adresse weiterzuleiten.

Im neu eingerichteten Forum können Fragen und Anregungen rund um die Themen interne/externe Nachfolge, Unternehmensbewertung, Nachkaufintegration, Steuern und Finanzen ausgetauscht und diskutiert werden.

11. Save the date: Deutscher Immobilientag

Unter dem Titel „Agieren in der freien Marktwirtschaft“ findet in diesem Jahr der Deutsche Immobilientag des IVD am 6./7. Juni 2013 im BCC Berliner Congress Center statt. Auf die Teilnehmer wartet ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen.
Wir freuen uns auf Sie!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

12. Neue Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins erscheint am 26. Februar

In der März-Ausgabe der AIZ führen wir Sie in unserer Reihe „Architektur-Leuchturm“ durch das imposante „E-Wohnhaus“ in Berlin. Außerdem: Das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ ist derzeit in aller Munde. Grund genug, die Behauptungen über explodierende Mietpreise und die Argumente pro Mietenregelung genauer unter die Lupe zu nehmen. Und: Dr. Jan-Marco Luczak (MdB) und Dr. Anjes Tjarks plädieren für strengere Voraussetzungen für den Berufszugang.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins? Dann können Sie ein kostenloses Probeexemplar per E-Mail unter info@ivd-service.net bestellen. Die neue AIZ erscheint am 26. Februar.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe Januar 2013

Inhalt
1. Aus EnEV 2012 wird EnEV 2014
2. Teilentwarnung beim Geldwäschegesetz
3. SPD-Vorstoß zum Mietrecht
4. Nachweis der Vermietungsabsicht nur durch Einschaltung eines Maklers
5. IVD-Publikation: "Immobilienmarkt Deutschland 2012/2013"
6. Existenzgründerwochen: Tipps und Informationen zur Selbstständigkeit
7. Bilanzierungs- und Offenlegungserleichterungen für Kleinstunternehmen
8. Am 22. Januar erscheint das neue AIZ-Immobilienmagazin
9. Werden Sie mit dem IVD Aussteller auf der Expo Real 2013

1. Aus EnEV 2012 wird EnEV 2014

Nach der vierten Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) sollte nun eigentlich die EnEV 2012 folgen und in diesem Jahr in Kraft treten. Doch „dass in diesem Jahr eine neue EnEV auf die Immobilienbranche zukommt, ist unwahrscheinlich“, kommentiert Sun Jensch, IVD-Bundesgeschäftsführerin, den aktuellen Gesetzgebungsstand. Derzeit liegt ein Referentenentwurf aus den zuständigen Ministerien vor. Die Verbändeanhörung im November 2012 zeigte, dass die Verhandlungen um das Ausmaß des neuen Gesetzes noch bis in den Herbst dieses Jahres dauern dürften. Danach werden die neuen Anforderungen aus der EnEV 2012 voraussichtlich erst zum 1. Juli 2014 per Gesetz wirksam.

Was sind die wichtigsten Verhandlungspunkte zur neuen EnEV? Der Neubau soll künftig noch klimafreundlicher werden. In zwei Etappen sollen ab 2014 und dann wieder ab 2016 die Anforderungen an den Neubau mit reduzierten Energiestandards formuliert werden. „Für den Bestand konnten wir erreichen, dass keine weiteren Anforderungen gesetzlich festgeschrieben werden“, so Jensch weiter. Für die IVD-Mitgliedsunternehmen sind ab 2014 die neuen Pflichten zum Energieausweis wichtig. Dieser muss künftig nicht mehr nur auf Nachfrage, sondern generell vorgelegt und ausgehangen werden. „Der IVD wird in den nächsten Monaten das Thema nicht aus den Augen verlieren und in Gesprächen mit der Politik für eine vernünftige Lösung beim Energieausweis werben“, betont Jensch.2. Teilentwarnung beim Geldwäschegesetz
Wie das Bundesfinanzministerium (BMF) jetzt bekanntgegeben hat, sind Makler nicht verpflichtet, beim Nachweis oder der Vermittlung von Mietverträgen die Sorgfaltspflichten des Geldwäschegesetzes zu erfüllen. Das heißt, Makler müssen sich von Mietinteressenten den Personalausweis nicht zeigen lassen. Auf diese Klärung hat sich das BMF mit den Finanzministerien der Länder verständigt, nachdem der IVD im Rahmen einer Anhörung diese Frage aufgebracht hatte.

Unverändert bestehen bleibt allerdings die Sorgfaltspflicht des Immobilienmaklers, die Identität von Kaufinteressenten festzustellen und zu überprüfen. Diese Verpflichtung muss der Makler vor Bestellung des notariellen Kaufvertrages erfüllen. Für die praktische Arbeit bedeutet dies, dass Immobiliendienstleister sich den Personalausweis ihrer Kunden zeigen lassen und die Daten aufnehmen müssen. Name, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Ausweisnummer und ausstellende Behörde sind zu vermerken. Die aufgenommenen Informationen sind laut Gesetz anschließend fünf Jahre lang aufzubewahren. Im Rahmen der Überprüfung, ob die Pflichten eingehalten worden sind, können die Behörden Einsicht in die Aufzeichnungen verlangen. Die Sorgfaltspflichten, die das Geldwäschegesetz den Verpflichteten auferlegt, sind unbedingt einzuhalten. Sonst droht im Fall der Überprüfung durch die Aufsichtsbehörden eine Ordnungsstrafe von bis zu 100.000 Euro.

Das Schreiben vom Bundesfinanzministerium vom 07.12.2012 finden Sie hier.

Hier finden Sie den IVD-Flyer mit Hinweisen zum Geldwäschegesetz für Maklerkunden.

Das IVD-Merkblatt zum Geldwäschegesetz für Makler finden Sie hier.

3. SPD-Vorstoß zum Mietrecht

Die SPD will im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl den Wohnungsmarkt stark regulieren. Geplant ist eine Mietpreisdeckelung, die sowohl Bestandsmieten als auch Neuvermietungen betrifft. Zudem sollen die Maklergebühren neu geregelt werden. „Die Vorschläge der SPD schaden denen, die sie zu schützen glauben – den Mietern und Wohnungssuchenden“, sagte Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD. „Die Situation auf den Mietmärkten wird sich auf lange Sicht nur durch den Neubau entspannen, nicht durch verfehlte Markteingriffe, die den dringend benötigten Neubau im Keim ersticken.“

Die steigenden Mieten sind eine Folge der geringen Neubautätigkeit des vergangenen Jahrzehnts und der dadurch entstandenen Verknappung des Wohnungsangebots, insbesondere in Ballungsräumen wie Berlin, München und Hamburg. „Das steigende Mietniveau beziehungsweise die Aussicht auf Mietwachstum ist aber gerade der entscheidende Anreiz für Investitionen in den Wohnungsbau, sei es bei der energetischen Modernisierung von Gebäuden oder im Neubau“, erklärt Kießling. „Wenn die Politik die Mieten gesetzlich deckelt, werden Investoren ihr Kapital anderweitig investieren.“ Die Folge: Es wird weniger neu gebaut werden und in knappen Wohnungsmärkten steigen die Mieten. Die Mieter und Wohnungssuchenden hätten am Ende das Nachsehen.

4. Nachweis der Vermietungsabsicht nur durch Einschaltung eines Maklers

Zwei Finanzgerichte haben entschieden, dass der Nachweis einer Vermietungsabsicht nur durch Einschaltung eines Maklers geführt werden kann und nicht nur durch bloße Vermietungsanzeigen.

Aufwendungen für eine Wohnung, die nach Beendigung des Mietverhältnisses leer steht, können als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nur dann abgezogen werden, wenn der Vermieter nachweist, dass er die Absicht gehabt hat, die Wohnung wieder zu vermieten. Wird die Wohnung nach dem Leerstand wieder vermietet, so lässt die Finanzverwaltung häufig die Vorlage von Inseraten in Zeitungen oder im Internet genügen. Wenn es aber später nicht zu der Vermietung kommt, sondern die Immobilie stattdessen verkauft wird oder der Eigentümer selbst einzieht, verlangen die Finanzämter in der Regel weitere Nachweise. Zwei Finanzgerichte haben mittlerweile entschieden, dass in diesen Fällen der Nachweis der Vermietungsabsicht nur durch die Einschaltung eines Maklers geführt werden kann (FG Hamburg, Urt. vom 11.4.2011, Az. 6 K 257/09).

Gegen das Urteil des Finanzgerichts Köln hat die Finanzverwaltung Revision eingelegt, die beim BFH unter dem Aktenzeichen IX R 15/12 anhängig ist.

5. IVD-Publikation: "Immobilienmarkt Deutschland 2012/2013"

IVD-Makler vermitteln jährlich fast 120.000 Kaufverträge für Immobilien im Wert von 20 Milliarden Euro. Dank seiner Mitgliedsunternehmen verfügt der IVD über einen Marktüberblick, der nahezu sämtliche Regionen Deutschlands und Segmente des Immobilienmarktes abdeckt. Für den schnell verfügbaren Überblick im täglichen Geschäft hat der IVD in der Broschüre „Immobilienmarkt Deutschland 2012/2013“ die wichtigsten Marktdaten und Fakten zusammengefasst, zum Beispiel die Wohnkostenkarte 2012/2013, die die Wohnkosten in den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands abbildet, indem sie die jeweiligen Durchschnittsmieten mit den lokalen Durchschnittseinkommen ins Verhältnis setzt.

Den „Immobilienmarkt Deutschland 2012/2013“ finden Sie im IVD-Webshop.

6. Existenzgründerwochen: Tipps und Informationen zur Selbstständigkeit

In diesem Jahr finden zum dritten Mal die Existenzgründerwochen statt. Vom 23. Februar auf der Messe in Leipzig bis zum 11. April in Frankfurt/Main werden deutschlandweit Veranstaltungen für Existenzgründer angeboten. Der IVD und seine Partner freuen sich darauf, Ihnen mit vielen Informationen und wichtigen Tipps zur Seite zu stehen.

Weitere Informationen zu den Existenzgründerwochen finden Sie hier.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei; um schriftliche Anmeldung wir gebeten unter info@berufsstart-immobilien.net oder nutzen Sie unser Faxformular.

7. Bilanzierungs- und Offenlegungserleichterungen für Kleinstunternehmen

Rund 500.000 Kleinstbetriebe können sich freuen: Die Bundesregierung hat die strengen Veröffentlichungspflichten der Rechnungslegung für Unternehmen gelockert, die als GmbH und GmbH & Co KG geführt werden und einen geringen Umsatz haben. Damit hat sie eine im April 2012 in Kraft getretene EU-Mikro-Rechtlinie umgesetzt, die das Missverhältnis zwischen dem Arbeitsaufwand bei der Erstellung von Bilanzen und dem Interesse Dritter an den Jahresabschlüssen korrigiert.

Anders als bisher wird den Kleinstunternehmen gestattet, auf einen Anhang zu verzichten, wenn sie bestimmte Informationen unter die Bilanz setzen. Darüber hinaus kann auf eine Veröffentlichung verzichtet werden, wenn sie beim Bundesanzeiger hinterlegt ist. Auf diese Weise können Dritte auf Antrag eine (kostenpflichtige) Kopie der Bilanz erhalten.

Von der Entlastung können alle Kleinstkapitalgesellschaften profitieren, die an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen zwei der drei nachfolgenden Merkmale nicht überschreiten:
- Umsatzerlöse bis 700 000 Euro,
- Bilanzsumme bis 350 000 Euro sowie
- durchschnittliche zehn beschäftigte Arbeitnehmer.

Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre ab dem Abschlussstichtag 31. Dezember 2012.

Weitere Informationen und den Gesetzestext finden Sie hier.

Weitere Erläuterungen von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom 28.12.2012 finden Sie hier.

8. Am 22. Januar erscheint das neue AIZ-Immobilienmagazin

Die hohe finanzielle Belastung von Mietern bei einem Umzug ist ein großes Medienthema. Dass man nicht nur bei den Umzugs- und Renovierungskosten, sondern auch bei den Maklergebühren Steuern sparen kann, wird hingegen kaum thematisiert. Das AIZ-Immobilienmagazin hat beim Leiter der IVD-Steuerabteilung, Hans-Joachim Beck, nachgefragt, unter welchen Voraussetzungen Makler-Provisionen steuerlich geltend gemacht werden können.

Dies und viele andere spannende Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins, die am 22. Januar herauskommt.

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins? Dann können Sie ein kostenloses Probeexemplar per E-Mail unter info@ivd-service.net bestellen.

9. Werden Sie mit dem IVD Aussteller auf der Expo Real 2013

Als IVD-Mitglied haben Sie exklusiv die Möglichkeit, unter dem Dach des Verbandes Mitaussteller auf Europas größter Immobilienmesse zu werden. Präsentieren Sie sich gemeinsam mit dem IVD und Immonet auf der Expo Real 2013 vom 7. bis 9. Oktober in München und profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen als offizieller Mitaussteller.

Hier können Sie weiterführende Informationen anfordern.

Den kompletten Newsletter finden Sie zum Download hier.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 12/2012 21. Dezember 2012

Inhalt
1. Geldwäschegesetz: Kontrollen durch die Behörden nehmen zu
2. Bundestag beschließt neues Mietrecht
3. Sanierungs-AfA ist gescheitert
4. Vorsicht vor Verjährung von Ansprüchen
5. Die wichtigsten steuerrechtlichen Änderungen ab 2013
6. Die neue Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist da

1. Geldwäschegesetz: Kontrollen durch die Behörden nehmen zu

Durch das so genannte Geldwäschegesetz (GwG) sind Immobilienmakler verpflichtet, sich den Personalausweis der Kaufinteressenten zeigen zu lassen und die Daten aufzunehmen. Die Einhaltung dieser Pflichten wird von den zuständigen Aufsichtsbehörden zunehmend kontrolliert. Im Zuge dessen können die Behörden Einsicht in die Aufzeichnungen verlangen. Die Sorgfaltspflichten, die das Geldwäschegesetz den Maklern auferlegt, sind unbedingt einzuhalten; sonst droht im Fall der Überprüfung durch die Aufsichtsbehörden eine Ordnungsstrafe von bis zu 100.000 Euro.
Für Makler bedeutet dies, dass sie sich den Personalausweis der Kunden zeigen lassen und die Daten aufnehmen. Am unkompliziertesten ist die Anfertigung einer Kopie des Ausweisdokumentes. Handelt es sich beim Vertragspartner um ein Unternehmen, hat der Makler Einsicht in das Handelsregister zu nehmen. Eine Kopie des Handelsregisterauszuges ist ausreichend. Außerdem sind die Immobilienmakler verpflichtet festzustellen, ob der Vertragspartner im eigenen wirtschaftlichen Interesse oder im Auftrag Dritter handelt. Laut GwG sind die aufgenommen Informationen für mindestens fünf Jahre aufzubewahren.

Der IVD empfiehlt, den Maklervertrag stets schriftlich abzuschließen und die Identifizierung darin festzuhalten. Einen Informationsflyer für Makler-Kunden können Sie hier herunterladen. IVD-Mitglieder haben die Möglichkeit, diesen Informationsflyer mit individuellem Firmenlogo zu bestellen (www.printprodukte.ivd.net).

2. Bundestag beschließt neues Mietrecht

Kurz vor Jahresende hat der Bundestag die lang diskutierte Änderung des Mietrechts beschlossen. Vor dem Hintergrund der Energiewende hatten sich die derzeitigen Regelungen im Mietrecht als zu schwerfällig und nicht interessengerecht herausgestellt. Das als Investoren-Nutzer-Dilemma beschriebene Phänomen, dass der Vermieter die energetische Sanierung bezahlt und der Mieter am Ende Energiekosten spart, machte eine Änderung der Regelungen zur Modernisierung im Mietrecht nötig.

Auch die durch planmäßig agierende Mietpreller entstandene Schieflage zwischen Mieter und Vermieter, die zu erheblichen Schäden bei privaten Vermietern geführt hat, ist nun durch  Änderung des Mietrechts neu geregelt.
Quasi über Nacht wurde zudem eine gravierende Änderung vorgenommen, die mit dem grundsätzlichen Charakter des Gesetzes, nämlich die Energiewende voranzubringen, nichts zu tun hat:  Durch eine Ergänzung des § 558 Absatz 3 BGB werden die Landesregierungen ermächtigt, im Wege einer Rechtsverordnung für fünf Jahre Gemeinden oder Teile von Gemeinden zu bestimmen, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. In diesen Gebieten beträgt die Kappungsgrenze bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete 15 Prozent, während sie ansonsten gemäß § 558 Abs. 3 Satz 1 BGB 20 Prozent beträgt. Die Miete kann also innerhalb von drei Jahren lediglich um insgesamt 15 Prozent erhöht werden.

Eine umfassende Übersicht über die Änderungen im Mietrecht und deren Auswirkungen finden Sie hier.

Den vollständigen Wortlaut des Mietrechtsänderungsgesetzes finden Sie hier.

3. Sanierungs-AfA ist gescheitert

Nach einer Hängepartie von über einem Jahr wurde am 12. Dezember  die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung (Sanierungs-AfA) im Vermittlungsausschuss endgültig verworfen. Obgleich ihnen der Bund bereits stark entgegen gekommen war, pochten die Bundesländer offiziell bis zuletzt auf den Ausgleich ihrer Steuerausfälle.

Besonders für private Eigentümer wäre die Sanierungs-AfA ein dringend notwendiger Anreiz gewesen, um die kostenträchtige energetische Sanierung ihrer Wohngebäude in Angriff zu nehmen. Die Bundesregierung kündigte unterdessen an, dass ein gesondertes Förderprogramm zur energetischen Sanierung über die KfW in Höhe von 300 Millionen Euro jährlich geschaffen werde. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), der auch der IVD angehört, kritisierte, dass das neue KfW-Förderprogramm die gleiche positive Wirkung entfalten werde wie die Sanierungs-AfA.

Die BID-Pressemitteilung zum KfW-Förderprogramm finden Sie hier.

4. Vorsicht vor Verjährung von Ansprüchen

Die Zeit wird knapp: Bei vielen Zahlungsansprüchen droht am 31. Dezember die Verjährung. Jährlich gehen Millionenbeträge durch außer Acht gelassene Verjährungsfristen verloren. Gläubiger sollten ihren Forderungsbestand rechtzeitig vor Jahresende prüfen, denn nur innerhalb der Verjährungsfrist bei Gericht eingereichte Mahnbescheide sichern den Zahlungsanspruch über den Stichtag hinaus. Generell gilt laut § 195 BGB eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Diese Frist gilt prinzipiell für alle Zahlungsansprüche des täglichen Lebens, sofern sie nicht anderweitig geregelt sind. Sie tritt mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist, in Kraft.

Je nach Art des Anspruchs gibt es jedoch unterschiedliche Fristen. Eine Übersicht über die verschiedenen Verjährungsfristen finden Sie hier.

5. Die wichtigsten steuerrechtlichen Änderungen ab 2013
Die elektronische Lohnsteuerkarte kommt

Mit einiger Verzögerung ist es nun soweit. Bisher musste der Arbeitgeber die papiergebundene Lohnsteuerkarte von 2010 aufbewahren. Vom 1.1.2013 an ist jeder Unternehmer verpflichtet, das neue Verfahren ELSTAM (Elektronische Lohnsteuer Abzugsmerkmale) zu nutzen. Zwar gewährt die Finanzverwaltung eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013, jedoch muss spätestens für den Monat Dezember 2013 für jeden Arbeitnehmer die Lohnabrechnung mit ELSTAM erfolgen. Weitere Informationen unter www.elster.de

Voranmeldung der Zertifizierungspflicht bei Umsatz- und Lohnsteuer

Schon jetzt sind Unternehmer und Arbeitgeber verpflichtet, die  Lohsteueranmeldungen und Umsatzsteueranmeldungen elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Ab 1.1.2013 müssen die Steueranmeldungen authentifiziert übermittelt werden. Das für die authentifizierte Übermittlung erforderliche Zertifikat erhält der Arbeitgeber beziehungsweise der Unternehmer  unter www.elsteronline.de/eportal in der Rubrik Registrierung.

Änderung bei den „Minijobs“ und Rentenversicherungsbeitrag

Die Minijobgrenze wird ab 1.1.2013 von bisher 400 auf 450 Euro im Monat angehoben. War bei Einhaltung der Geringfügigkeitsgrenze der Arbeitnehmer bisher sozial- und rentenversicherungsfrei, so ändert sich das 2013. Ab dem 1.1.2013 sind auch geringfügig Beschäftigte rentenversicherungspflichtig, es besteht jedoch die Möglichkeit, einen Befreiungsantrag zu stellen.  Die Entgeltgrenze für Midi-Jobs wird ebenfalls angehoben, von monatlich 800 auf 850 Euro.

Der Rentenversicherungsbeitrag wird zum 1. 1.2013 von bisher 19,6 auf 18,9 Prozent abgesenkt.

Mehr zum Thema gesetzliche Rentenversicherung für Mini- und Midi-Jobber gibt es direkt bei der Deutschen Rentenversicherung.

6. Die neue Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist da

Selbst auf dem SPD-Sonderparteitag in Hannover ging es um das Bestellerprinzip: Peer Steinbrück kündigte in seiner knapp zweistündigen Rede einen „Nationalen Aktionsplan Wohnen und Stadtentwicklung“ an für den Fall, dass er Bundeskanzler wird. Dazu zählte er unter anderem, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn auch bezahlt. Das AIZ-Immobilienmagazin hat Stimmen und Stimmungen zur der allgemeinen Diskussion zur Maklerprovision und zum Bestellerprinzip eingefangen. Außerdem erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe, wie Mediation in der Immobilienwirtschaft funktioniert und welche zunehmende Bedeutung ältere Arbeitskräfte für die Branche haben.

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins? Dann können Sie ein kostenloses Schnupperabo unter E-Mail an info@ivd-service.net bestellen.

Den kompletten Newsletter finden Sie zum Download hier.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 11/2012 23. November 2012

Inhalt
1. Noch immer keine Einigung zur Sanierungs-AfA
2. Verbändeanhörung zur EnEV 2012
3. IVD-Jahresempfang mit viel politischer Prominenz
4. IVD besucht den weltgrößten Kongress von Immobilienexperten
5. Aufruf zur Weihnachtsspende
6. Bisher wurden 6,2 Prozent mehr Wohnungen genehmigt
7. 9,5 Billionen Euro Immobilienvermögen in Deutschland
8. Neues vom Steuerexperten des IVD: Minijobber

 

1. Noch immer keine Einigung zur Sanierungs-AfA

Die für den 21. November angesetzte Diskussion im Vermittlungsausschuss um die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung wurde abermals verschoben. Presseberichten zufolge konnten sich die Unterhändler der SPD am Vorabend der Sitzung des Vermittlungsausschusses bei einem Treffen mit Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) nicht auf einen Kompromissvorschlag der Regierung verständigen. Die Beratungen wurden nun für den 12. Dezember angesetzt.

 

2. Verbändeanhörung zur EnEV 2012

Am 19. November 2012 fand auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und des Bundesbauministeriums (BMVBS) die Anhörung der Verbände zur Novellierung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) und der Energieeinsparverordnung (EnEV) statt. Der Immobilienverband IVD äußerte sich gemeinsam mit den sieben weiteren Mitgliedsverbänden der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland zu dem Entwurf der neuen EnEV: „Energieeffizienz ist ein wichtiges und erstrebenswertes Ziel für die Immobilienwirtschaft. Aber alles hat seine Grenzen, denn steigende Anforderungen bedeuten unweigerlich steigende Kosten. Das Wirtschaftlichkeitsgebot ist ein maßgebliches Kriterium für Investitionen in energetische Maßnahmen. Bevor das Wohnen in Deutschland zum Luxus wird, muss es Alternativen zu den stetigen Verschärfungen geben. In Deutschland besteht besonders in wachsenden Regionen ein zunehmender Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, der nur über den Neubau gedeckt werden kann. Die geplante Verschärfung der EnEV in zwei Stufen (2014 und 2016) um jeweils 12,5 Prozent fördert hingegen verstärkt den Neubau im hochpreisigen Segment, so dass sich die Wohnungssituation für Menschen mit mittleren Einkommen zuspitzt. Die BID begrüßt daher, dass es wenigstens für Bestandsbauten keine weitere Verschärfung in der EnEV geben soll.

Die Positionen der BID zum EnEG und der EnEV können Sie im Einzelnen in der Stellungnahme nachlesen.

 

3. IVD-Jahresempfang mit viel politischer Prominenz

Über 200 Gäste waren der Einladung des IVD zum politischen Jahresempfang in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg gefolgt. IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling konnte neben Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages begrüßen. Die Abgeordneten der Regierungskoalition waren dabei besonders stark vertreten, aber auch die SPD-Fraktion zeigte Präsenz. IVD-Präsident Kießling nutzte die Gelegenheit, um auf die drängenden Themen der Immobilienwirtschaft und deren Dienstleistungsberufe hinzuweisen: Es müsse in der aktuellen Diskussion in erster Linie darum gehen, in Ballungsgebieten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, und nicht darum, wer die Provision bei der Vermittlung des bezahlbaren Wohnraums aufzubringen habe. Er machte auf die Kostentreiber beim Wohnungsbau aufmerksam – ständig steigende energetische Standards, die dazu führen, dass bezahlbarer Wohnraum quasi wegsaniert wird – und auch die Grunderwerbsteuer, die innerhalb von 16 Jahren in einigen Bundesländern um das Zweieinhalb-Fache gestiegen ist. Kießling appellierte an den Minister, wachsam zu sein, wenn in Brüssel wieder EU-Regelungen die Marktbedingungen in Deutschland verteuern und verkomplizieren, wie es ganz aktuell beim Geldwäschegesetz drohe.

Bundesminister Ramsauer unterstrich in seiner Rede ausdrücklich die Bedeutung der Berufs- und Interessenverbände. Die Politik brauche die Politikberatung durch Lobbyisten. Der IVD stehe für Professionalisierung und das Bauministerium wisse, was man an dem Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen habe. Außerdem bekannte er sich zu den Kräften des Marktes. Er scheue den Begriff der Rendite auch im Zusammenhang mit den Wohnungsmärkten nicht: „Ohne vernünftige Verzinsung würde schließlich niemand investieren.“

Impressionen vom IVD-Jahresempfang 2012 finden Sie hier.

 

4. IVD besucht den weltgrößten Kongress von Immobilienexperten

Vom 8. bis zum 12. November fand in Orlando, Florida, der weltweit größte Kongress für Immobilienprofis statt: 21.000 Realtors aus den USA und der ganzen Welt trafen sich zum Kongress der National Association of Realtors, der insgesamt 1,2 Millionen Mitglieder angehören. Der Kongress bestach nicht (nur) durch „think big“, sondern auch durch das „think global“ und die Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der mehr als 60 Gastnationen willkommen geheißen und betreut wurden. Die Immobiliennation Deutschland wurde durch IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling und seinen Stellvertreter Jürgen Michael Schick repräsentiert.

Eindrücke der NAR-Convention und Infos zur NAR finden Sie auf der Website www.realtors.org. Videos zu den Hauptveranstaltungen finden Sie hier.

 

5. Aufruf zur Weihnachtsspende

Vor zwei Jahren hat der Immobilienverband IVD den „Verein für soziales Engagement e.V." – IVD Sozial gegründet, um die vielfältigen sozialen Aktivitäten der IVD Mitglieder zu bündeln. Als erstes gemeinsames Projekt wurde brotZeit e.V. ausgewählt. Der Verein brotZeit e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Grundschulkindern aus sozial schwachen Familien ein gesundes Frühstück bereit zu stellen. Bereits 80 Schulen bundesweit werden vom Verein brotZeit e. V. gefördert. Dank der großzügigen Spenden im vergangenen Jahr kann der IVD Sozial bereits vier Schulen an sozialen Brennpunkten ein Jahr lang unterstützen und den Kindern vor Ort helfen, mit einem ausgewogenen Frühstück in den anstrengenden Schultag zu starten. Um dieses Engagement fortsetzen und möglicherweise sogar ausweiten zu können, ruft der IVD zur Weihnachtsspende zugunsten von brotZeit auf. Machen Sie mit und spenden auch Sie für brotZeit.

 

6. Bisher wurden 6,2 Prozent mehr Wohnungen genehmigt

Von Januar bis September 2012 wurde in Deutschland der Bau von 178.100 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,2 Prozent oder 10.400 Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten des Jahres 2011. Auf welche Gebäudearten sich die Baugenehmigungen verteilen, sehen Sie hier.

 

7. 9,5 Billionen Euro Immobilienvermögen in Deutschland

Das Immobilienvermögen in Deutschland beträgt zurzeit 9,5 Billionen Euro. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrem Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Danach ist etwa die Hälfte des Vermögens der privaten Haushalte in Immobilien investiert. Von der Verwendung des Bruttoinlandsproduktes sind 2011 rund 560 Milliarden Euro oder 22 Prozent auf Immobilien entfallen. Das sind zum einen Hochbauinvestitionen und zum anderen Konsumausgaben der privaten Haushalte für das Wohnen. Den Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft finden Sie hier.

 

8. Neues vom Steuerexperten des IVD: Minijobber

Die Verdienstgrenzen für geringfügig Beschäftigte werden zum 1. Januar 2013 erhöht. Das bedeutet: Sowohl Minijobber als auch Midijobber können mehr hinzu verdienen. Die Entgeltgrenze für Minijobber steigt von 400 Euro auf 450 Euro. Für Midijobber, also die Beschäftigten in der so genannten Gleitzone, wird sie von 800 auf 850 Euro erhöht. Gleitzone bedeutet, dass die Arbeitnehmer-Beiträge zur Sozialversicherung gleitend von einem ermäßigten auf das reguläre Niveau ansteigen. Zudem müssen die Beschäftigten verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Die Neuregelungen gelten für alle Minijob-Verhältnisse, die ab dem 1. Januar 2013 abgeschlossen werden. Für bereits bestehende Minijobverhältnisse werden Bestandsschutz- und Übergangsregelungen geschaffen.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 10/2012 19. Oktober 2012

Inhalt

1. IVD auf der EXPO REAL – doppelt präsent für seine Mitglieder
2. Geldwäschegesetz: IVD zur Anhörung im Bundesfinanzministerium
3. Mietrecht: Expertenanhörung im Bundestag
4. Trinkwasserverordnung – verlängerte Prüffrist so gut wie sicher
5. Die aktuelle Ausgabe des AIZ–Immobilienmagazins
6. Steuernews vom IVD: Buchführungspflicht bei gewerblichem Grundstückshandel
7. CRES Zinshausmarktbericht 2012 fertiggestellt
8. IVD Buchtipp: Steuerliche Vorteile für Gebäude in einem Sanierungsgebiet

 

1. IVD auf der EXPO REAL – doppelt präsent für seine Mitglieder

1.700 Aussteller und 38.000 Teilnehmer – und damit in beiden Kategorien einen leichten Trend nach oben - kann die vor kurzem zu Ende gegangene Expo Real verzeichnen. Auch die Stimmung war überwiegend positiv. Bestes Beispiel dafür ist die IVD-Company-Corner, auf der sich der IVD zusammen mit Immonet und 20 weiteren Partnern und Mitgliedsunternehmen der Fachöffentlichkeit präsentierte. Auch in diesem Jahr zählte der Stand A1.130 zu den am stärksten frequentierten Flächen der Messe. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Mitaussteller. Die schönsten Eindrücke von der Messe und von der IVD-Company-Corner hat dieser Film eingefangen.

Der IVD war parallel auf einem zweiten Stand präsent: bei der neu gegründeten Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) Dort konnten IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling und die Präsidenten der sieben weiteren BID-Mitgliedsverbände zahlreiche Politiker begrüßen, allen voran Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer. Die hochkarätig besetzten Diskussionsrunden, die auf dem BID-Stand stattfanden, wurden vom Fachpublikum aufmerksam verfolgt. Folgende Themen wurden dabei diskutiert: Die „Auswirkungen der Energiewende auf Wohnungsneubau und –bestand“, die „Steuerpläne der Bundesregierung der nächsten Ligislaturperiode“ und „Neubau nur noch für Reiche?“.

 

2. Geldwäschegesetz: IVD zur Anhörung im Bundesfinanzministerium

Am 4. Oktober trafen sich 16 Ländervertreter und das BKA im Bundesfinanzministerium (BMF) um Lösungen für eine Harmonisierung der Verwaltungspraxis des Geldwäschegesetzes (GwG) zu finden. Michael Findeisen, zuständiger Referatsleiter im BMF, eröffnete die Anhörung mit den Worten: „Die Bundesländer sind für den Vollzug zuständig und somit Gralshüter des Gesetzes.“

„Wir sind mit dem BMF seit Anbeginn des Jahres im Gespräch und konnten dort komprimiert unsere Bedenken zur Anwendung des GwG vorbringen“, so Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverbandes IVD. In seinem Eröffnungsstatement ging er auf die offenen Rechtsfragen im GwG ein, verwies auf die Stellungnahme des IVD und forderte damit einhergehend eine einheitliche Anwendungspraxis und insbesondere die Verlagerung des Zeitpunktes der Identifizierung. Das Gesetz erfordert, dass die Identifizierung spätestens mit dem Abschluss des Maklervertrages vorzunehmen ist. Im Wortlaut heißt es: „Die Identifizierung ist grundsätzlich vor Begründung der Geschäftsbeziehung durchzuführen."

„Schlichtweg nicht durchführbar in der Praxis“, kommentierte Kießling. Der Immobilienmakler ist ein Dienstleister und kein Güterhändler. Der Juwelier kann den potenziellen Kunden auch nicht vor dem Schaufenster identifizieren. Der IVD beharrt darauf, dass der Zeitpunkt der Identifizierung ein wirklich auslösendes Ereignis darstellt. „Das wäre nach unserem Dafürhalten der Beginn der ernsthaften Verhandlungen, die Reservierungsvereinbarung oder die Beauftragung des Notarvertrages“, fordert Kießling.

Die Ländervertreter wurden aufmerksam bei der Prognose, welches Ausmaß an Identifikation, Dokumentation und Prüfpflichten auf die Immobilienmakler und Landesbehörden zukommen. Laut Angaben des Gutachterausschusses wurden im Jahr 2010 rund 954 000 Kaufverträge abgeschlossen. Die Maklerquote beträgt rund 50 % und die Erfahrung zeigt, dass jedes Objekt ca. zehn Kundenbesichtigungen hat. „Im Ergebnis kommen so bundesweit rund 4,7 Millionen Identifizierungen pro Jahr zustande“, so Kießling. Rechnet man die konkludenten Maklerverträge hoch, kommen 30-40 Kontakte pro Objekt zustande und das würde bedeuten, die Identifizierungen liegen bei zehn Millionen.

Abschließend betonte Findeisen: „Ihre Argumente werden diskutiert und abgewägt.“ In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie die Bund- und Länderbehörden mit dem GwG umgehen. Das Bundesfinanzministerium hat schlussendlich die Rechtsaufsicht beim Gesetz.

 

3. Mietrecht: Expertenanhörung im Bundestag

Am 15. Oktober fand eine Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zum Mietrechtsänderungsgesetz statt. Thema der Anhörung waren zudem der Antrag der SPD-Fraktion „Soziales Mietrecht erhalten und klimagerecht verbessern“, der Antrag „Mietrechtsnovelle nutzen – Klimafreundlich und bezahlbar wohnen“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie der Antrag „Mietrecht sozial gerecht weiterentwickeln“ der Fraktion Die Linke.

Bereits Ende September war der Gesetzentwurf der Bundesregierung in erster Lesung im Bundestagsplenum debattiert worden. Ein zentraler Punkt der Debatte – so auch in der Anhörung – ist die Umsetzung der energetischen Gebäudesanierung. Der Regierungsentwurf schließt eine Mietminderung für energetische Modernisierungsmaßnahmen in einem Zeitraum von drei Monaten aus. Der IVD vertrat seine Position über die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID): „Das Mietrechtsänderungsgesetz geht in die richtige Richtung. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Mietrecht gesetzlich neu geregelt wird. Notwendig sind klare gesetzliche Bestimmungen, die einen interessengerechten Ausgleich zwischen den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sowie dem Vertragsverhältnis zwischen Vermieter und Mieter schaffen.“ Die BID-Positionen im Einzelnen finden Sie hier.

 

4. Trinkwasserverordnung – verlängerte Prüffrist so gut wie sicher

Nach der seit fast einem Jahr geltenden Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind auch gewerbliche Vermieter verpflichtet, eine Legionellenuntersuchung durchzuführen, wenn der Warmwasserspeicher mehr als 400 Liter fasst oder Warmwasserleitungen mehr als drei Liter Volumen zwischen Speicher und Wasserhahn aufweisen. Damit fallen praktisch alle vermieteten Mehrfamilienhäuser unter die Verordnung. Für Verwalter ergeben sich daraus zusätzliche Aufgaben. Sollten Vermieter oder Verwalter ihren Pflichten noch nicht nachgekommen sein, können sie noch hoffen: Die geltende Prüffrist in der Trinkwasserverordnung soll jetzt nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesrats bis zum 31. Dezember 2013 verlängert werden - und zwar rückwirkend. Auch neu ist damit die Entscheidung des Bundesrates, die Prüffristen generell auf alle drei Jahre fest zusetzen. Die Bundesregierung muss den Vorschlägen allerdings noch zustimmen. Empfehlungen zur richtige Vorgehensweise im Sinne der Trinkwasserverordnung finden Sie in der Pressemitteilung des IVD vom 15. Oktober 2012.

 

5. Die aktuelle Ausgabe des AIZ–Immobilienmagazins

Wenn Sie erfahren möchten, woran es liegt, dass manche Immobilienmakler Erfolg haben und manche nicht, nehmen Sie die Oktober-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins zur Hand. Dort lesen Sie, was das wissenschaftliche Team um Prof. Dr. Susan Pulham von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zur Frage des feinen Unterschieds zwischen viel Erfolg und wenig Erfolg  herausgefunden hat.

Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten der AIZ? Dann können Sie ein kostenloses Schnupperabo bestellen.

 

6. Steuernews vom IVD: Buchführungspflicht bei gewerblichem Grundstückshandel

Wenn die Finanzverwaltung einen gewerblichen Grundstückshandel annimmt, ist häufig nicht nur die Höhe des Gewinns streitig, sondern auch die Frage, ob der Steuerpflichtige seinen Gewinn durch eine Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln darf oder eine Gewinnermittlung durch Bilanzierung nötig ist.

Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat hierzu mit Urt. vom 20. März 2012 (Az. 11 K 11159/07) entschieden, dass  der Steuerpflichtige ein Handelsgewerbe betreibe und damit buchführungspflichtig sei, wenn er innerhalb von vier Jahren 11 unbebaute Grundstücke erworben und diese in 108 Parzellen aufgeteilt und verkauft habe. Dies sei insbesondere dann der Fall, wenn er potentielle Käufer habe aquirieren und rechtliche Auseinandersetzungen mit den Käufern habe führen müssen. Aufgrund der Vielzahl der Geschäftsvorfälle und der teilweisen Fremdfinanzierung sei eine laufende förmliche Überwachung der Geschäfte erforderlich.

 

7. CRES Zinshausmarktbericht 2012 fertiggestellt

Im Jahr 2011 wurde auf den deutschen Zinshausmärkten wieder eine erhöhte Aktivität registriert. Dies zeigen die Ergebnisse des Zinshausmarktberichts 2012, den das Center for Real Estate Studies (CRES) im Auftrag des IVD erstellt hat. In dem Bericht werden die Zinshaustransaktionen der 50 bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands untersucht.

Nachdem durch die Finanzkrise die Umsätze im Jahr 2008 von 14,3 Mrd. auf 9,3 Mrd. € und 2009 auf 8,3 Mrd. Euro deutlich gesunken sind, erholten sich die Zinshausumsätze in 2010 bzw. 2011 wieder deutlich. Der Umsatz stieg in 2010 auf 10,1 Mrd. Euro und in 2011 auf 11,8 Mrd. Euro. Damit stiegen die Umsätze innerhalb eines Jahres um rund 17 Prozent.

Spitzenreiter bei den Umsätzen ist wie auch in den Vorjahren Berlin mit knapp 3,9 Mrd. Euro, gefolgt von München mit 1 Mrd. Euro und Hamburg mit 900 Millionen Euro. Die drei größten Städte vereinen somit rund die Hälfte aller Zinshausumsätze. Der Zinshausmarkt wird daher weiterhin von drei Städten dominiert.

Die Attraktivität des Berliner Marktes spiegelt sich auch in den steigenden Kauffällen wieder. Mit knapp 1.900 Kauffällen steht Berlin wieder an der Spitze. An zweiter Stelle rangiert Köln mit 753 Kauffällen. Bemerkenswert ist, dass München als drittgrößte Stadt Deutschlands seit Jahren relativ wenig Kauffälle aufweist. Mit rund 200 Kauffällen liegt München damit am Ende aller Top 10 Städte.

Der Zinshausmarktbericht 2012, der vom CRES im Auftrag des IVD erstellt wurde, kann Anfang November unter www.ivd-webshop.net für 59,90 Euro erworben werden. Schreiben Sie gerne eine E-Mail an info@ivd-service.net und lassen sich als Interessent vormerken.

 

8. IVD Buchtipp: Steuerliche Vorteile für Gebäude in einem Sanierungsgebiet

Die Modernisierung von Gebäuden im Sanierungsgebietet ist für Immobilienkäufer eine der letzten Möglichkeiten für eine steuerbegünstigte Kapitalanlage. Denn der Investor kann die Kosten für die Modernisierung und Sanierung innerhalb von zwölf Jahren abschreiben. Damit der Käufer auch tatsächlich die Begünstigungen in Anspruch nehmen kann, gilt es einige Voraussetzungen zu erfüllen. Der Immobilienverband IVD hat zu diesem Thema nun ein Buch veröffentlicht, in dem Hans-Joachim Beck, Leiter der Steuerabteilung des IVD, Hinweise und Tipps gibt, wie man Fallstricken ausweichen kann. Voraussetzung für die Steuerbegünstigung ist beispielsweise, dass der Käufer die Baumaßnahmen vorher detailliert mit der Sanierungsbehörde vereinbart hat und dass diese ihm nachher eine Bescheinigung über die Höhe der begünstigten Baukosten ausstellt. Nach Abschluss der Sanierung muss der Eigentümer der Immobilie eine so genannte Ausgleichsabgabe zahlen.

Diese Steuervorteile stehen auch dem Investor offen, der eine Eigentumswohnung vom Bauträger kauft. Voraussetzung ist lediglich, dass er die Wohnung vor Beginn der Baumaßnahmen kauft. „Bei dieser Gestaltung ergibt sich im Detail jedoch eine Vielzahl von Problemen“, so Beck. „Dies liegt schon daran, dass an dem Verfahren außer der Sanierungsbehörde auch noch das Betriebsfinanzamt des Bauträgers und das Wohnsitzfinanzamt des Käufers beteiligt sind.“ Häufig sei sogar strittig, welche Behörde für die einzelnen Fragen zuständig ist. „Den Beteiligten ist oft auch nicht klar, dass in diesen Fällen die Bemessungsrundlage für die erhöhten Absetzungen nicht durch die Baukosten, sondern einen bestimmten Anteil der Anschaffungskosten gebildet wird und dass dieser im Kaufvertrag vertraglich vereinbart werden kann." Wegen der Vielzahl der beteiligten Behörden kommt es nach der Erfahrung des IVD-Experten häufig zu zeitlichen Verzögerungen bei der Gewährung der Steuervorteile durch das Wohnsitzfinanzamt. Ob und wie man sich dagegen wehren kann, wird in dem praxisrelevanten Buch dargestellt.

Das Buch ist ab sofort im IVD Shop unter www.ivd-webshop.net für 29,80 Euro zu bestellen.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 09/2012 27. September 2012

Inhalt

1. Preise für Wohneigentum steigen deutschlandweit nur moderat
2. Steuertipp: Seereisen und gescheiterter Grundstücksverkauf
3. Änderung der Zinskonditionen in KfW-/ERP-Förderprogrammen
4. AIZ-Ausgabe zur EXPO REAL 2012
5. EnEV 2012: Einigung in Sicht?
6. Expo Real 2012 öffnet am 8. Oktober ihre Pforten
7. Exklusive Führung - Münchener Quartier „Lenbach Gärten"

 

1. Preise für Wohneigentum steigen deutschlandweit nur moderat

Die Preise und Mieten für Wohnimmobilien sind deutschlandweit entgegen der öffentlichen Wahrnehmung nur moderat gestiegen. Preissteigerungen von jeweils 3,1 Prozent stehen für Eigentumswohnungen und Mieten laut IVD-Wohnpreisspiegel 2012/2013 zu Buche. Überdurchschnittliche Preis- und Mietanstiege sind lediglich in den Großstädten und dort nur in ausgewählten begehrten Lagen mit gutem und sehr gutem Wohnwert zu beobachten. „Von einer viel zitierten Blasenbildung kann in Deutschland daher keine Rede sein. Die Preisanstiege sind Bestandteil eines längst überfälligen Aufholprozesses der deutschen Wohnungsmärkte“, erläuterte Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt. Das durchschnittliche Preisniveau für Eigentumswohnungen liegt im Jahr 2012 immer noch deutlich unter dem von 1992. Vor zwanzig Jahren waren selbstgenutzte und vermietete Wohnungen deutlich teurer. Wie sich der Markt für Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Mietwohnungen im einzelnen darstellt, lesen Sie HIER.

2. Steuertipp: Seereisen und gescheiterter Grundstücksverkauf

Gescheiterte Grundstücksveräußerung und dadurch veranlasste Aufwendungen sind steuerlich grundsätzlich unbeachtlich. Aufwendungen (z.B. Notar- und Gerichtskosten), die anfallen, weil der Steuerpflichtige sein vermietetes Grundstück veräußern will, sind nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar und können auch nicht bei den privaten Veräußerungsgeschäften berücksichtigt werden, wenn das Grundstück zwar innerhalb der maßgebenden Veräußerungsfrist hätte veräußert werden sollen, es aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht zu der Veräußerung kommt. Das hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 1. August 2012 (IX R 8/12) entschieden.

Kosten für Schiffsreise mit Geschäftspartnern grundsätzlich nicht abziehbar

Lädt ein Unternehmer Geschäftspartner zu einer Schiffsreise ein, sind die Aufwendungen für die Reise und hiermit zusammenhängende Bewirtungen ungeachtet ihrer betrieblichen Veranlassung nicht abziehbar, wenn ein Zusammenhang mit der Unterhaltung der Teilnehmer oder der Repräsentation des Unternehmens nicht ausgeschlossen werden kann. So urteilte der Bundesfinanzhof einen Tag später (IV R 25/09).

3. Änderung der Zinskonditionen in KfW-/ERP-Förderprogrammen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt wurden die Zinssätze in einigen Förderprogrammen der KfW und in den meisten ERP-Programmen ab dem 21.09.2012 angehoben. Die aktuellen Zinssätze können Sie einer Übersicht entnehmen. In der Übersicht wird auch das „Gültig ab“-Datum zu den einzelnen Zinssätzen ausgewiesen. Ihre Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten Ihnen gerne die BeraterInnen des KfW-Infocenters (Wohnwirtschaft und Infrastruktur: 0800 5399002 – kostenfrei)

Die aktuelle Zinskonditionenübersicht stellt Ihnen die KfW im Internet (www.kfw.de/konditionen) oder am Tag der Änderung über Fax-Abruf unter der Nummer 069 7431 42 14 zur Verfügung.

4. AIZ-Ausgabe zur EXPO REAL 2012

Die EXPO REAL-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist ab dem 8. Oktober erhältlich und steht ganz im Zeichen von Erfolg: „Was macht einen erfolgreichen Immobilienmakler aus?“ oder genauer „Worin unterscheiden sich erfolgreiche Immobilienmakler von ihren weniger erfolgreichen Kollegen?“ Diesen Fragen gingen Prof. Dr. Susan Pulham und Prof. Dr. Malte Beinhauer von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes auf den Grund. Im AIZ-Immobilienmagazins steht, was den feinen Unterschied macht zwischen viel Erfolg, wenig Erfolg und Erfolglosigkeit.

Außerdem geht es in der neuen Ausgabe um die Entwicklung der Büro- und Ladenmieten, Strategien gegen den Leerstand, Impulse für die energetische Sanierung, aktive Immobilienverwaltung und vieles mehr.

Wenn Sie mehr über diese Themen erfahren wollen, können Sie ein kostenloses Probe-Exemplar bestellen. E-Mail an infoivd-service.net.

5. EnEV 2012: Einigung in Sicht?

Bau-, Wirtschafts- und Umweltministerium haben sich auf eine Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) geeinigt. Dabei sollen sich die Ministerien darauf verständigt haben, die energetischen Anforderungen für den Gebäudebestand zu belassen, im Neubaubereich hingegen die Energieeinsparung um weitere 12,5 Prozent zu verschärfen. Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), der der IVD angehört, warnt unterdessen vor den Folgen dieser Verschärfung für die derzeit stabile Wohnungswirtschaft sowie deren Investitionsbereitschaft. Mehr zur Kritik der BSI an den Plänen der Bundesregierung lesen Sie HIER.

6. Expo Real 2012 öffnet am 8. Oktober ihre Pforten

Der Immobilienverband IVD und Immonet heißen Sie wieder ganz herzlich willkommen auf der Expo Real 2012. Drei turbulente, arbeitsreiche Tage stehen bevor, in deren Verlauf viele neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt werden.

Auf einer speziell eingerichteten Microsite finden Sie einen Überblick über die Messepräsenz des IVD, das Standprogramm und unsere Partner. Die IVD-Company-Corner ist im fünften Jahr eine Erfolgsgeschichte. 20 IVD-Mitgliedsunternehmen und -Partner stellen unter dem Dach des Verbandes ihre Dienstleistungen vor und repräsentieren damit große Teile der Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft. Auf dem IVD-Stand finden Sie Gesprächs- und Geschäftspartner aus vielen Segmenten und Regionen. Gemeinsam mit Immonet konnte schon im Jahr 2011 ein deutliche Vergrößerung der Messepräsenz erreicht werden, was dem IVD und seinen Partnern noch mehr Aufmerksamkeit beschert.
 
Besuchen Sie uns auf dem IVD-Company-Corner-Stand (A1 Stand 130) oder auch auf dem Stand der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), wo der IVD ebenfalls vertreten ist (B2 Stand 220).

Immonet auf der Expo Real: Neue Technologien und „eckige Typen“

"Future now! Zeit für neue Strategien" ist das Motto von Immonet auf der EXPO REAL 2012. Neben innovativen Produkten und neuen Angeboten verdeutlicht das Hamburger Portal seine Zukunftsorientierung vor allem mit einem ganz speziellen Mitarbeiter.

Er ist ein durchaus eckiger Typ. Bei seiner „Erlebnis-Moderation“ wird er garantiert für offene Münder sorgen. Neugierige können sich jetzt schon eine Videobotschaft des Immonet-Mitarbeiters anschauen.

7. Exklusive Führung - Münchener Quartier „Lenbach Gärten"

Am 10. Oktober 2012 um 10 Uhr lädt Sie die FRANKONIA Eurobau AG herzlich ein: Erleben Sie die Lenbach Gärten bei einer exklusiven Führung durch das Stadtquartier. Die Lenbach Gärten sind ein Ensemble aus neun Gebäuden, das als „Münchens exklusivstes Quartier“ gilt (SZ). Hochwertige Stadtwohnungen und Lofts gehören genauso dazu wie einige Premium-Büros. Im Jahr 2003 begann Frankonia Eurobau mit den konkreten Planungen und errichtete in den Folgejahren das neue Stadtquartier in bester Innenstadtlage. Mittlerweile haben fast alle 90 Domizile einen Eigentümer gefunden. Die Büros werden von der internationalen Unternehmensberatung McKinsey genutzt und von Condé Nast, dem namhaften Verlag von Vogue und GQ.

Treffpunkt ist der Eingang der Steidle-Lofts, Sophienstraße 16/18. Anmeldung erbeten an Jana Engelbrecht-Greve, j.engelbrecht-grevefrankonia-eurobau.de.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 08/2012 31. August 2012

Inhalt

1. 5,4 Millionen Wohnungen nimmt die Energiewende nicht mit?
2. Geldwäschegesetz - Was Maklerkunden wissen müssen
3. Sachwertrichtlinie: Ein altes Verfahren soll neu laufen lernen
4. Neues vom Steuerexperten des IVD
5. Marketing für Verwaltungsunternehmen
6. Unternehmensnachfolgebörse am 23. Oktober 2012 in Köln

 

1. 5,4 Millionen Wohnungen nimmt die Energiewende nicht mit?
Forschungsvorhaben soll helfen, Hemmnisse bei der Wohnungseigentümergemeinschaft abzubauen

Am 15. August lud das Bundesbauministerium einige Vertreter aus der Wohnungswirtschaft, der Wissenschaft, Bankenvertreter sowie auch Juristen zum 1. Expertenworkshop ein. Den Rahmen des Projektes bildet ein Forschungsvorhaben mit dem Titel: Investitionsprozesse bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit besonderer Berücksichtigung energetischer und altersgerechter Sanierung. Tatsache ist, dass derzeit die Hürden der WEG für die Anstrengungen einer energetischen Modernisierung zu hoch sind. Gründe hierfür sind die heterogen zusammengesetzten Gemeinschaften, die rechtlich engen Festlegungen und zum größten Teil auch die finanziellen Einschränkungen. Mehr

 

2. Geldwäschegesetz - Was Maklerkunden wissen müssen

Das „Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz GwG)“ ist bereits seit 2002 in Kraft. Im vergangenen Jahr wurde das Gesetz verschärft, um die zwischenzeitlich festgestellten Mängel bei der Umsetzung des Gesetzes auszumerzen. Aus diesem Grund ist das zehn Jahre alte Gesetz derzeit in aller Munde – insbesondere bei Immobilienmaklern, für die die Erfüllung der Sorgfaltspflichten mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist. Fast noch schwieriger ist es aber, dem Kunden zu erklären, warum er dem Immobilienmakler seinen Personalausweis zeigen soll. Deshalb hat der IVD den Flyer "Wenn der Immobilienmakler Sie nach dem Personalausweis fragt …“ produziert. In dieser Verbraucher-Information erfährt der Kunde, dass und warum der Makler verpflichtet ist, anhand des Ausweises die Identität der Geschäftspartner zu prüfen und zu dokumentieren.

Hier steht der Verbraucher-Flyer als Download zur Verfügung. IVD-Mitglieder haben darüber hinaus die Möglichkeit über den IVD-Printprodukte-Shop ( www.printprodukte.ivd.net ), eine beliebig hohe Druckauflage des Flyers zu bestellen – auf Wunsch auch mit dem individuellen Eindruck der Firmenadresse.

 

3. Sachwertrichtlinie: Ein altes Verfahren soll neu laufen lernen

In der Grundstücksbewertung wird der Sachwert vielfach als eine bloße Rechengröße abgetan, mit dem angegeben wird, was die Sache eben nicht wert sei. Für einen Makler muss sich der Sachwert als eine theoretische Größe darstellen, mit dem er eigentlich nicht so Rechtes anzufangen weiß. Für ihn ist nicht der Sachwert, sondern der Marktwert einer Immobilie von zentraler Bedeutung: Der Marktwert ist Garant für einen gerechten Interessensausgleich zwischen dem Verkäufer und dem Käufer einer Immobilie. Und da liegen vielfach Welten zwischen dem, was für eine Immobilie auf dem Markt erzielt werden kann, und dem, was die Herstellung eines Gebäudes gekostet hat.

Der Sachwert ist nicht zuletzt deshalb in der Immobilienbewertung wiederholt für tot erklärt worden. Warum zwei Jahre nach Inkrafttreten der ImmoWertV ausgerechnet die Rechtsvorschriften zum Sachwertverfahren eigens durch eine Richtlinie des Bundes ausgefüllt werden sollen - dieser Frage versucht Professor Wolfgang Kleiber in der September-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins auf den Grund zu gehen und gibt eine „Lesehilfe für Sachwertgutachten“.

Die neue Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins ist am 29. August erschienen.

Weitere Themen: Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Filialisierung von Immobilienunternehmen? und Home Staging: Warum es weit mehr als ein Verkaufsbeschleuniger ist.

Sie haben Interesse an einem Schnupperabo? Das Bestellformular dafür finden Sie hier.

 

4. Neues vom Steuerexperten des IVD
Verzicht des Gesellschafter-Geschäftsführers einer Kapitalgesellschaft auf seine Pensionsansprüche

Am 14. August hat das Bundesfinanzministerium (BMF) ein Schreiben herausgegeben, in dem es klarstellt, welche Konsequenzen sich für den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ergeben, wenn er auf seine Ansprüche aus einer Pensionszusage verzichtet.
Gesellschafter kleinerer und mittlerer GmbH`s, die zugleich deren Geschäftsführer sind, haben sich als Altersversorge in der Regel eine Pensionszusage erteilt. In der GmbH durfte dafür eine Rückstellung gebildet werden, die den Gewinn erheblich minderte. In den letzten Jahren ist jedoch häufig das Bedürfnis entstanden, diese Zusage teilweise wieder zurückzunehmen, weil die Gewinne der GmbH geringer ausfielen als erwartet oder weil die Rückdeckung zu klein war.

Welche steuerlichen Konsequenzen sich daraus für den berechtigten Gesellschafter-Geschäftsführer ergaben, war bisher ungeklärt. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) (Beschluss vom 9. Juni 1997, GrS 1/94) führt der Verzicht eines Gesellschafters auf seine Forderung gegen die GmbH, der nicht betrieblich verursacht ist, bei ihm zu einem Zufluss in Höhe des Wertes dieser Forderung. Bei einem Verzicht auf die Pensionsansprüche muss der berechtigte Gesellschafter deren Wert also wie zugeflossenen Lohn versteuern. Da es sich nur um einen fiktiven Zufluss handelt, bei dem keine tatsächliche Liquidität fließt, war diese Rechtsfolge nur hinnehmbar, wenn der Gesellschafter zugleich die Anteile an der GmbH veräußert hat. Denn in gleicher Höhe wurde eine verdeckte Einlage fingiert, die den Veräußerungsgewinn mindert.

Strittig war jedoch, ob dabei die gesamte Anwartschaft oder nur der bis zum Zeitpunkt des Verzichts erdiente Anteil zu berücksichtigen ist. Wie die Finanzverwaltung nunmehr klarstellt, liegt ein Zufluss im Rahmen der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit nur in Höhe des erdienten Anteils der Versorgungsansprüche vor (past service). Dies gilt auch dann, wenn sich der Verzicht nicht ausdrücklich auf die künftig zu erdienenden Ansprüche (future service) bezieht. „Steuerfrei“ ist der Verzicht bei dem Gesellschafter, soweit er rechnerisch den future service nicht übersteigt. Zu beachten ist allerdings, dass auch in diesem Fall der Verzicht bei der GmbH zu einer Gewinnerhöhung führt.

 

5. Marketing für Verwaltungsunternehmen

Werbung neuer Verwaltungsaufträge, die Erreichung auskömmlicher Entgelte trotz starker Preiskonkurrenz sind die Themen eines Impulsreferates auf dem IVD-Unternehmertag Immobilienverwalter. Wie gelingt es in der Verwaltung effektive Werbung für die eigene Dienstleistung zu machen, die eigenen Stärken dem Kunden zu zeigen und erfolgreich neue Verwaltungsverträge abzuschließen!? Hören Sie dazu einen Praktikervortrag, der Ihnen praktische Tipps mit auf den Weg in das tägliche Geschäft gibt. Nähere Informationen zum Unternehmertag für Immobilienverwaltungen finden Sie auf der Website des IVD.

 

6. Unternehmensnachfolgebörse am 23. Oktober 2012 in Köln

Viele Unternehmer schieben die Regelung der eigenen Nachfolge zu lange auf. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse (DUB.de) durchgeführt hat. Die Deutsche Unternehmerbörse hat jetzt gemeinsam mit dem IVD eine Plattform für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft unter www.dub.de/immobilienwirtschaft gegründet, um den Unternehmen der Immobilienwirtschaft bei der Suche nach Nachfolgern zur Seite zu stehen. Für IVD-Mitglieder ist der Service kostenlos.

Der Generationswechsel wird immer mehr zum Risiko. Die Zeit drängt, die Staffelübergabe im eigenen Unternehmen frühzeitig zu regeln. Mit der Unternehmensnachfolgebörse des IVD steht der Berufsverband seinen Mitgliedern und Interessierten bereits im dritten Jahr hilfreich zur Seite. Ausgewiesene Experten informieren aus rechtlicher und steuerlicher Perspektive. Der Vertrauensmann Unternehmensnachfolge im IVD Prof. Heinz Rehkugler widmet sich dem komplexen Thema der Unternehmensbewertung, im Besonderen für Maklerunternehmen. Praktiker sprechen über die Bewertung von Verwaltungsunternehmen und nicht zuletzt gibt es viele Möglichkeiten Visitenkarten auszutauschen und von Erfahrungsträgern in dem Bereich der Unternehmensnachfolge zu profitieren. Die Veranstaltung findet am 23. Oktober in Köln statt. Interessenten schreiben bitte eine E-Mail an unternehmensnachfolgeivd.net. Sie erhalten dann exklusiv und frühzeitig eine Einladung zu dieser nachgefragten Veranstaltung.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 07/2012 26. Juli 2012

Inhalt

1. IVD gibt Merkblatt zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung heraus
2. Steuerliche Vorteile für Gebäude im Sanierungsgebiet
3. IVD Trade Mission 2012 - Wie Immobiliengeschäfte in den USA funktionieren
4. IVD-Kennzahlenanalyse: Mit Benchmarking den Unternehmenserfolg steigern
5. Führungskräfte-Seminar für Immobilien-Verwalter
6. Ferienimmobilien im Visier des Fiskus
7. Neues zum Immobilien- und Steuerrecht

 

1. IVD gibt Merkblatt zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung heraus

„Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist.“ So heißt es in der Trinkwasserverordnung (TrinkwVO), deren Novellierung am 1. November 2011 mit einer einjährigen Übergangsfrist in Kraft getreten ist. Welche Prüfpflichten sich für den Immobilienverwalter aus der TrinkwVO ergeben, welche Grenzwerte sich verändert haben, wie die Kosten für die Umsetzung der TrinkwVO im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umgelegt werden können und welche Besonderheiten bei Wohnungseigentum zu beachten sind – all diese Informationen hat Ulrich Löhlein, Rechtsanwalt und Betreuer der IVD-Verwalter-Hotline, auf dem IVD-Merkblatt zur Umsetzung der TrinkwVO zusammengestellt.

 

2. Steuerliche Vorteile für Gebäude im Sanierungsgebiet

Die Modernisierung von Gebäuden im Sanierungsgebietet ist eine der letzten Möglichkeiten, für eine steuerbegünstigte Kapitalanlage. Denn der Investor kann die Kosten für die Modernisierung und Sanierung innerhalb von zwölf Jahren abschreiben. Voraussetzung ist allerdings, dass er die Baumaßnahmen vorher detailliert mit der Sanierungsbehörde vereinbart hat und dass diese ihm nachher eine Bescheinigung über die Höhe der begünstigten Baukosten ausstellt. Nach Abschluss der Sanierung muss er eine so genannte Ausgleichsabgabe zahlen.

Die Steuervorteile stehen auch dem Investor offen, der eine Eigentumswohnung vom Bauträger kauft. Voraussetzung ist lediglich, dass er die Wohnung vor Beginn der Baumaßnahmen kauft. Bei dieser Gestaltung ergibt sich im Detail jedoch eine Vielzahl von Problemen. Dies liegt schon daran, dass an dem Verfahren außer der Sanierungsbehörde auch noch das Betriebsfinanzamt des Bauträgers eingeschaltet werden muss und häufig streitig ist, welche Behörde für die einzelnen Fragen zuständig ist. Häufig ist den beteiligten Behörden auch nicht klar, dass in diesen Fällen die Bemessungsrundlage für die erhöhten Absetzungen nicht durch die Baukosten, sondern einen Anteil der Anschaffungskosten gebildet wird und dass dieser im Kaufvertrag vereinbart werden kann.

Das neue Buch von Hans-Joachim Beck, Leiter der Abteilung Steuern im Immobilienverband IVD und ehemaliger vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, behandelt alle praxisrelevanten Fragen rund um das Thema der steuerbegünstigten Kapitalanlage in Sanierungsgebieten und zeigt Lösungsansätze unter anderem zu folgenden Fragestellungen auf:

• Begünstigung von Dachgeschossausbauten
• Umnutzungen
• Balkone und Garagen
• Funktionsträgergebühren
• Berechnung der Bemessungsgrundlage
• Bindungswirkung der Vereinbarung im Kaufvertrag
• Rechtsschutz gegen eine verzögerte Bearbeitung durch die Behörden
• Herabsetzung der Vorauszahlungen
• Vorzeitige Ablösung des Ausgleichsbetrages
• Steuerstundungsmodell

Das Buch „Steuerliche Vorteile für Gebäude im Sanierungsgebiet“ von Hans-Joachim Beck kann im IVD-Webshop für 29,80 Euro bestellt werden. Die Lieferung erfolgt ab der 32. KW.

 

3. IVD Trade Mission 2012 - Wie Immobiliengeschäfte in den USA funktionieren

Für alle Immobilienprofis, die sich für Immobiliengeschäfte in den USA interessieren, Kontakte zu amerikanischen Kollegen knüpfen wollen, am nationalen Kongress der größten Maklerorganisation der Welt, der National Association of Realtors NAR teilnehmen und bei dieser Gelegenheit dem trüben Novemberwetter in Deutschland entfliehen und die Sonne Floridas genießen möchten, ist die IVD Trade Mission 2012 genau das Richtige. Los geht die Reise am 4. November und führt von Miami über West Palm Beach und Sarasota nach Orlando. Überall sind Besichtigungen von Bauprojekten, Vorträge über die amerikanischen Besonderheiten der Vermarktung, wie beispielsweise das Multi Listing System, und Besuche von großen Maklerunternehmen geplant. Abschließender Höhepunkt der Reise ist die Teilnahme an der Realtors Conference & Expo im Universal Island Adventure Park.

Optional ist die Buchung des neuen CIPS-Lehrgangs „Real Estate Business in the US“ möglich. Interessiert? Dann setzen Sie sich bitte mit der IVD-Bundesgeschäftsstelle info@ivd.net in Verbindung.

 

4. IVD-Kennzahlenanalyse: Mit Benchmarking den Unternehmenserfolg steigern

Auch in diesem Jahr haben die IVD-Mitglieder die Möglichkeit, am Betriebsvergleich immobilienwirtschaftlicher Unternehmen teilzunehmen. Die Zahlen jedes Unternehmens werden dabei so aufbereitet, dass es in Relation zur Konkurrenz und zum Markt beurteilt werden kann. So lassen sich frühzeitig die Entwicklungen und vor allem Stärken und Schwächen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Effizienz des eigenen Betriebs verdeutlichen. Alle, die sich an der IVD-Kennzahlenanalyse beteiligen, erhalten wichtige Impulse, um ihre Marktposition weiter ausbauen zu können, die eigene Bonität besser einzuschätzen und so in Bankgeschäften besser auftreten zu können. Dies gilt für Immobilienunternehmen jeder beliebigen Größe und Rechtsform.
Der Fragebogen kann in der IVD-Bundesgeschäftsstelle unter info@ivd.net abgefordert werden.

 

5. Führungskräfteseminar für Immobilien-Verwalter

Die in unübersehbarer Zahl angebotenen Fortbildungsseminare für Verwalter folgen meistens einem einheitlichen Schema: Qualifizierte Juristen erklären komplizierte Rechtsprechung zu Verwaltungsthemen, die sich in der Verwalterpraxis nur mit viel zusätzlichem Aufwand umsetzen lassen.

Zitterbeschluss, Darstellung der Instandhaltungsrücklage in der WEG Abrechnung, Haftung der Verwaltung für Gerichtskosten, aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsgesetz, Zensus 2012, Umsetzung der Trinkwasserverordnung und anders lauten die Schlagworte, die in solchen Veranstaltungen thematisiert werden.

Bei den Bemühungen, für die Kunden (Eigentümer) alles richtig zu machen, kommen meist die eigenen Belange der IVD-Verwaltungsunternehmen zu kurz. Themen wie die Durchsetzung der nötigen Zusatzentgelte, Enthaftung beziehungsweise Absicherung des Betriebes gegen existenzgefährdende Schadenersatzansprüche, Büroorganisation und Rendite des Unternehmens bleiben häufig auf der Strecke.

Um diese Lücke zu schließen, veranstaltet das IVD-Fachreferat Immobilienverwalter am 21. September 2012 den „IVD-Unternehmertag Immobilienverwaltung“ und bietet damit erstmals ein Seminar für Führungskräfte in der Immobilienverwaltung, das sich auf die unternehmerische Sicht des Verwaltungsbetriebes konzentriert. Im Kreise von Inhabern, Geschäftsführern und Prokuristen aus Verwaltungsunternehmen wird gezielt auf die Belange der IVD-Verwaltungsunternehmen eingegangen.

Das Veranstaltungsprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

6. Ferienimmobilien im Visier des Fiskus

Wer seine Ferienwohnung ausschließlich für eigene Wohnzwecke nutzt, hat steuerlich grundsätzlich keine Probleme. Denn in diesem Fall gehört die Immobilie zum Bereich des privaten Konsums, so dass die Aufwendungen steuerlich unbeachtlich sind. Schwierigkeiten ergeben sich jedoch, wenn die Ferienwohnung an Feriengäste vermietet wird. Hier stellt sich die Frage, wie die Einkünfte zu ermitteln sind und insbesondere, wie die Aufwendungen auf die Selbstnutzung und die Vermietung aufzuteilen sind. In der aktuellen Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins erläutert der IVD-Steuerexperte Hans-Joachim Beck, worauf man zu achten hat. Aber nicht nur in steuerlicher Hinsicht gibt es zum Thema Ferienimmobilien viel Neues zu entdecken: AIZ-Autor Paul Varjack hat sich auf die Suche nach den neuen Feriendestinationen in Deutschland begeben. Zudem wirft er einen Blick auf den immer beliebteren Markt des Städtetourismus: Berlin, Hamburg & Co. sind bei Übernachtungsgästen extrem beliebt.

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7. Neues zum Immobilien- und Steuerrecht

Unter Geltung des Objektprinzips entfällt nicht nur auf Wohnungseigentum, sondern auch auf jede Teileigentumseinheit eine Stimme in der Eigentümerversammlung.

Die Gemeinschaftsordnung sieht zum Stimmrecht vor: „In der Wohnungseigentümerversammlung hat grundsätzlich jeder Wohnungseigentümer eine Stimme. ... Ist ein Wohnungseigentümer Eigentümer mehrerer Wohnungen, so hat er für jede Wohnung eine Stimme. ..."

Damit ist das in der Gemeinschaftsordnung in § 25 Abs. 2 WEG normierte Kopfprinzip abbedungen und durch das Objektprinzip ersetzt worden. Das führt dazu, dass der Eigentümer nicht nur für sein Wohnungseigentum, sondern auch für sein Teileigentum jeweils eine Stimme in der Eigentümerversammlung besitzt.

AG Wiesbaden, Urteil v. 13.1.2012, 92 C 4523/11

Fahrtenbuch muss mindestens ein Jahr geführt werden
Ein Fahrtenbuch ist nicht mehr ordnungsgemäß, wenn mit seiner Führung erst innerhalb eines Jahres begonnen wird und zuvor die 1%-Regel angewandt wurde. So hat das Finanzgericht Münster entschieden.

Zwar ist grundsätzlich nicht gesetzlich geregelt, für welchen Zeitraum ein Fahrtenbuch geführt werden muss, damit es als ordnungsgemäß gilt. Das Gericht war im oben aufgeführten Urteil jedoch der Auffassung, dass ein Fahrtenbuch grundsätzlich für mindestens ein ganzes Jahr geführt werden muss. Dies sei zum einen Ausdruck des mit der Regelung verfolgten Vereinfachungs- und Typisierungsgedanken und zum anderen damit zu begründen, dass ein Fahrtenbuch über einen repräsentativen Zeitraum geführt werden muss.

Gegen das Urteil wurde beim BFH Revision eingelegt (Az. VI R 35/12) eingelegt.

FG Münster, Urteil v. 27.4.2012, Az. 4 K 3589/09

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 06/2012 27. Juni 2012

Inhalt

1. Deutschland scheitert im Transparenz-Achtelfinale
2. IVD-Seminare 2012: Übersicht für das 2. Halbjahr veröffentlicht
3. Großstädte sind nicht der Steigerungsmotor der Baufertigstellungen 2011
4. Neues vom IVD-Steuerexperten
5. Makler werden mit der EIA: Existenzgründerbörse in Saarbrücken
6. Übergabe Staffelstab BSI: IVD übernimmt stellv. Vorsitz
7. Themenmonat Maklerrecht im Newsletter Immobilien-Insider

 

1. Deutschland scheitert im Transparenz-Achtelfinale

Was uns bei einer Fußballweltmeisterschaft sicherlich nicht reichen würde erreicht Deutschland im Rahmen des globalen Immobilien-Transparenz-Index, der erstmals 1999 von Jones Lang LaSalle und LaSalle Investment Management veröffentlicht wurde. Deutschland liegt auf Platz 12 und mit einem Score von 1,80 immerhin im oberen Bereich der Kategorie „transparent“ zusammen mit Hongkong, Singapur, Dänemark und Irland. Gegenüber 2010 verschlechtert sich Deutschland um zwei Plätze, was vor dem Hintergrund des generell positiven Transparenz-Trends etwas enttäuscht. „Nach wie vor spielt bei der Beurteilung der Transparenz die föderalistische Struktur Deutschlands eine nicht zu unterschätzende Rolle. Darüber hinaus haben neu aufgenommene Fragestellungen zu öffentlich zugänglichen Indizes, der Bedeutung börsennotierter Immobilien-AGs inklusive REITs sowie nicht börsennotierter Vehikel das Scoring für Deutschland eher nachteilig beeinflusst. Andere Länder haben hier Boden gut gemacht.“ heißt es in der begleitenden Presseinformation von Jones Lang LaSalle.

Für jeden Markt werden für den globalen Immobilien-Transparenz-Index mittels Datensammlung und anhand von Fragen, die von lokalen Researchteams in Zusammenarbeit mit führenden Wirtschaftsprüfungs- und Anwaltskanzleien beantwortet wurden, insgesamt 83 separate Faktoren beurteilt. Diese Faktoren werden in 13 Themenbereiche gruppiert und weiter in fünf Sub-Index-Kategorien unterteilt: Performance-Messung, fundamentale Marktdaten, Steuerung börsennotierter Vehikel, rechtliche und behördliche Rahmenbedingungen und Transaktionsprozesse. Aus der gewichteten Benotung der 83 Faktoren wird für jeden Markt ein Index erstellt. Die Benotung reicht von 1,0 bis 5,0. Ein Land oder ein Markt mit der Note 1,0 verfügt über eine „vollständige Immobilien-Transparenz“, 5,0 bedeuten „vollständige Immobilien-Intransparenz“.

 

2. IVD-Seminare 2012: Übersicht für das 2. Halbjahr veröffentlicht

Lebenslanges Lernen ist für den IVD keine leere Worthülse. Vom Abendseminar eines IVD-Regionalverbandes zu einem maklerrechtlichen Thema bis hin zum Masterstudiengang Real Estate am Center of Reals Estate Studies (CRES) in Berlin bietet der IVD, die Deutsche Immobilienakademie in Freiburg und die Europäische Immobilienakademie in Saarbrücken einen breiten Fächer an Fortbildungsmöglichkeiten, der die Mitglieder durch ihr Berufsleben begleitet und höchsten Ansprüchen genügt. IVD-Mitglieder sind gut ausgebildet und gut fortgebildet. Mit einer Resolution zur Fortbildungsverpflichtung im Rahmen der Mitgliederversammlung 2008 haben die IVD-Mitglieder diesen Anspruch unterstrichen. Insgesamt finden jährlich und deutschlandweit weit mehr als 200 IVD-Fortbildungsveranstaltungen statt, die Sie auf dieser Website recherchieren können. Von den Fortbildungsangeboten profitieren IVD-Mitglieder gleich mehrfach: durch aktuelles Fachwissen, durch Vorzugskonditionen für die unverzichtbare Weiterbildung und durch optimale Beratungskompetenz, die für zufriedene Kunden sorgt.

Der IVD-Seminarplan 2012 (2. Halbjahr) finden Sie als Download hier.

 

3. Großstädte sind nicht der Motor der Steigerung der Baufertigstellungen in 2011

Das Statistische Bundesamt vermeldete mit der Veröffentlichung der Baufertigstellungszahlen Mitte Juni positive Signale aus dem deutschen Wohnungsbau. In 2011 wurden 161.186 neue Wohneinheiten in Wohngebäuden errichtet. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Baufertigstellungen somit um 15,1 Prozent. Zunächst scheinen die Zahlen tatsächlich erfreulich zu sein. Beim näheren Hinsehen offenbart sich aber, dass der Anstieg der Bautätigkeit nicht etwa in Großstädten erfolgt, wo oftmals ein Mangel an neuem Wohnraum herrscht, sondern in kleineren Städten. 

Beispielsweise schneiden viele der Top-10 Städte im Vergleich eher schlecht ab. Zwar wurden in Berlin mit 3.499 neuen Wohneinheiten rund 19 Prozent mehr Wohneinheiten errichtet, aber in Hamburg sanken die Baufertigstellungen um 4  Prozent auf 3.307 Einheiten und in München sogar um 9 Prozent auf 5.570 Einheiten. Die Millionenstädte Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart verzeichnen Anstiegszahlen zwischen 3-8 Prozent und somit auch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Am erfreulichsten entwickelten sich Düsseldorf mit einem Anstieg um 35 Prozent auf 411 Einheiten, Dortmund mit 28 Prozent auf 968 Einheiten und Bremen mit einem Anstieg um 50 Prozent auf 580 Einheiten im Vergleich zu 2010. Die grafische Darstellung der Baufertigstellungen in den Top-10 Städten von 2003-2011 finden Sie hier.

Besonders im Mehrfamilienhausbau wird die negative Tendenz deutlich. Bei sechs der Top-10 Städte wurden in 2011 sinkende Baufertigstellungen in dem für Städte wichtigen Mehrfamilienhausbereich registriert. Nur aus Berlin mit 3 Prozent, Hamburg mit 7 Prozent, München mit 42 Prozent und Essen mit 101 Prozent Steigerung innerhalb eines Jahres kann Positives berichtet werden.

Insgesamt wurden in den Top-10 Städten 20.478 Wohneinheiten errichtet. Das sind 721 Einheiten und damit 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon wurden im Mehrfamilienhausbereich 13.997 Einheiten errichtet und damit insgesamt 1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Das CRES – Center for Real Estate Studies untersucht im Auftrag des IVD die Bautätigkeit in allen kreisfreien Städten und Kreisen Deutschlands. Die detaillierten Ergebnisse werden im Baufertigstellungsbericht im Juli 2012 veröffentlicht.

Die Pressemitteilung des IVD zu den Baufertigstellungszahlen 2011 finden Sie hier.

 

4. Neues vom IVD-Steuerexperten: Steuerliche Betrachtung der Kosten für Berufsausbildung sowie Fort- und Weiterbildungen

Kosten für eine Berufsausbildung können grundsätzlich nur als Sonderausgaben und bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 Euro geltend gemacht werden. Handelt es sich allerdings nicht um die erste Berufsausbildung oder wird die Ausbildung im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses durchgeführt, können die Kosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

Wenn der Arbeitgeber die Studiengebühren übernimmt, kann er diese Kosten als Betriebsausgaben absetzen. Dafür gehören sie jedoch zum steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Eine Ausnahme gilt, wenn der Arbeitgeber die Studiengebühren im „ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse“ getragen hat. In diesem Fall gilt die Übernahme der Studiengebühren nicht als Arbeitslohn. Dies hat die Finanzverwaltung mit ihrem Schreiben vom 13. April 2012 (IV C 5 – S 2332/07/0001) klargestellt.

Soll durch das berufsbegleitende Studium die Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers in dem Betrieb erhöht werden, handelt es sich um eine handelt es sich um eine berufliche  Fort- und Weiterbildungsleistung des Arbeitgebers (R. 19.7. LStR). In diesem Fall kann ein ganz überwiegend eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers angenommen werden, wenn dieser Schuldner der Studiengebühren ist. Ist der Arbeitnehmer Schuldner der Studiengebühren, ist diese Voraussetzung nur dann erfüllt, wenn der Arbeitgeber die Übernahme der Studiengebühren vorab schriftliche zugesagt hat.  
(BMF-Schreiben vom 13. April 2012 (IV C 5 – S 2332/07/0001))

 

5.  Makler werden mit der EIA: Existenzgründerbörse in Saarbrücken

Top-Referenten aus der Praxis

Die Existenzgründerbörse wird moderiert von Günter Brittnacher, Leiter der Europäischen Immobilien Akademie in Saarbrücken, und Rechtsanwalt Sven Johns, Autor der Bücher „Existenzgründung für Immobilienmakler“ und „Businessplan für Immobilienmakler“. Mit den Referenten Prof. Susan Pulham, Lars Grosenick, Klaus Saloch und Christof Tempelhof wird das Programm für angehende Immobilienmakler abgerundet. Margot Schlubeck wird als Vizepräsidentin des Immobilienverbandes IVD gemeinsam mit Akademieleiter Günter Brittnacher die Veranstaltung eröffnen.

Was sind die Erfolgsfaktoren für Gründer

Prof. Susan Pulham und Prof. Malte Beinhauer von der HTW Saarland stellen exklusiv die Ergebnisse einer Untersuchung vor, für die Immobilienmakler mit und ohne Berufserfahrungen befragt wurden. Die Studie wurde von der EIA gemeinsam mit verschiedenen Partnern in Auftrag gegeben und im Zeitraum der letzten neuen Monate durchgeführt, von Praktikern – für Praktiker.

Fleiß + Wissen + Praxis + Seriosität =  Erfolg

Fortbildung, Fachwissen und Kreativität bilden neben Seriosität im Auftritt, Pflege des Netzwerks und der Orientierung an den ethischen Berufsregeln eines Berufsverbandes die Kennzeichen erfolgreicher Immobilienfirmen. Die EIA trägt mit ihren Lehrgängen für Immobilienmakler und -verwalter und auch mit dem neu konzipierten Online-Lehrgang “Existenzgründung für Immobilienmakler” zu diesem Erfolg der Unternehmen bei. Der nächste Lehrgang dieser Art startet am 19. August 2012 (Infos unter www.eia-akademie.de).

Zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der Immobilienwirtschaft und speziell für Existenzgründer hat der IVD kürzlich einen Gastbeitrag auf der Webplattform des Handelsblattes publiziert. Diesen Beitrag finden Sie hier.

6. Übergabe Staffelstab BSI: IVD übernimmt stellv. Vorsitz

Die Energiewende ist eines der maßgeblichen Projekte dieser Bundesregierung. Hier geht kein Weg an der Immobilienwirtschaft vorbei, die eine große wenn nicht sogar die entscheidende Stütze zur Erreichung der klimapolitischen Ziele ist. Dafür benötigt sie einen stabilen Rahmen für den sich die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft in verschiedenen Politikbereichen einsetzt. Eine Kombination aus deutlicher Unterstützung energetischer Maßnahmen über KfW-Mittel, gleichbleibenden Anforderungen im Energieeinsparrecht und der aktuell in Beratung befindlichen Vereinfachung des Mietrechts im Hinblick auf energieeinsparende und klimaschützende Maßnahmen sowie aus steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten wird die Handlungsfähigkeit der Immobilieneigentümer verbessern und damit zu mehr energetischer Sanierung führen. Dafür hat die Politik aber bei weitem noch nicht alle Weichen gestellt. Das „Jahr des Handelns“, welches IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling zu Jahresbeginn forderte, lässt bislang nur leichte Konturen erkennen.

Der IVD übernimmt ab dem 1. Juli 2012 den Stellvertretenden Vorsitz in der BSI und wird den Vorsitzenden Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen BFW tatkräftig unterstützen.

7. Themenmonat Maklerrecht im Newsletter Immobilien-Insider

Der IVD wird seine Forderung zur Anpassung des Maklerrechts nicht nur im politischen Raum platzieren. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit spielt die Neuregelung des Maklerrechts eine immer größere Rolle. Gerade die Forderung des IVD nach der Einführung des Sach- und Fachkundenachweises vor der Erteilung der Gewerbeerlaubnis für Immobilienmakler und -verwalter, wird sehr breit in der Öffentlichkeit durch den IVD platziert. Der Newsletter „Immobilien-Insider“, der täglich (5 Ausgaben in der Woche) erscheint, hat angekündigt, in den Monaten Juli und August die Themenmonate „Maklerrecht und Provision“ zu platzieren. Der IVD wird die Gelegenheit nutzen, seine Forderungen zum Maklerrecht auch in diesem Newsletter zu platzieren. Als Abonnent des Newsletters erhalten Sie alle Themenbausteine zu „Maklerrecht und Provision“ automatisch zugeschickt. Die Diskussionen der Leser und Abonnenten zu den einzelnen Themen dürften spannend ausfallen. Im Anschluss an jeden Newsletterbeitrag kann ein Kommentar hinterlassen werden, ähnlich wie im IVD-Blog, der die Themen ebenfalls aufgreifen wird. Wir freuen uns, wenn Sie an den Diskussionen teilnehmen.

Den kostenlosen Newsletter Immobilien-Insider finden Sie hier.

IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 05/2012 24. Mai 2012

Inhalt

1. Steigende Immobilienanfragen trotz schrumpfender Bevölkerung
2. AIZ-Titelbild des Jahres gesucht
3. Makler-Zertifizierung jetzt auch für Unternehmen
4. KfW: Konditionensenkung Mai 2012
5. Europäische Büroimmobilien derzeit begehrt
6. Wann sind Instandhaltungsmaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll?
7. Neuer Ombudsmann für die Immobilienwirtschaft

 

1. Steigende Immobiliennachfrage trotz schrumpfender Bevölkerung

Wie genau wirkt sich der Rückgang der Bevölkerung in Deutschland von heute 82 Millionen auf etwa 65 bis 70 Millionen im Jahr 2060 auf die bewohnte Wohnfläche und damit auf die Immobiliennachfrage und Preisentwicklung aus? Dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen in seinem Vortrag auf dem Deutschen Immobilientag in Stuttgart. In seiner Überschlagsrechnung kommt er zu einer überraschenden Erkenntnis: Die Tatsache, dass sich das deutsche Durchschnittsalter in den kommenden drei Jahrzehnten von 43 auf 49 Jahre erhöhen wird, führt hinsichtlich der Immobiliennachfrage zu einem der sinkenden Bevölkerung gegenläufigen Effekt: Die durchschnittliche Wohnfläche pro Haushaltsmitglied von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten erhöht sich kontinuierlich über den Lebenszyklus und nimmt erst mit dem Rentenzugang wieder leicht ab. Der Bedarfsanstieg ist laut Raffelhüschen dabei erheblich: Während junge Alleinstehende beispielsweise im Durchschnitt 45 m² bewohnen, werden jenseits des 65. Lebensjahres über 75 m² beansprucht. Diese Entwicklung ist insofern für die Immobiliennachfrage von großer Bedeutung, als dass die über 80-Jährigen ihren Bevölkerungsanteil von gegenwärtig fünf auf über 14 Prozent verdreifachen. Ab 2025 ist der Rentnerhaushalt der häufigste Haushaltstyp. Diese und weitere soziodemografischen Entwicklungen führen zwar zu einer Nachfrageverminderung, die jedoch durch den überproportionalen Wohnraumbedarf der immer älter werdenden Bevölkerung überkompensiert wird.

Die genauen Ausführungen von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen sind in seinem Beitrag „Demografie und Immobilien: Eine Überschlagsrechnung für 2012 – 2060“ im Immobilien Jahrbuch 2012 nachzulesen. Das Immobilien Jahrbuch 2012 kann im IVD-Webshop für 29,80 Euro bestellt werden.

 

2. AIZ-Titelbild des Jahres gesucht

Auch in diesem Jahr sind die AIZ-Leser aufgefordert, das AIZ-Cover des Jahres zu wählen. Zehn Hefte, zehn Motive stehen zur Wahl: eine verlassene Tankstelle, die auf den Artikel über die Umnutzung von Tankstellen hinführt, die Terrasse eines Ferienhauses in St. Peter-Ording, die für den Bericht über Ferienimmobilien steht, ein vielversprechender Mund auf der Sonderausgabe zur Expo Real, der neugierig machen soll auf die Antworten von Immobilienprofis auf die Frage „Was bedeutet die Immobilienwirtschaft für Sie?“.

Wählen Sie aus diesen und weiteren sieben Titelbildern Ihren Favoriten und gewinnen Sie einen hochwertigen Laser-Entfernungsmesser von Bosch.

Hier sehen Sie alle Titelbilder, die zur Wahl stehen.

 

3. Makler-Zertifizierung jetzt auch für Unternehmen

Die Zertifizierungsstelle DIAZert der DIA Consulting AG hat vor zwei Jahren begonnen, eine Zertifizierung für Einzelunternehmer auf Grundlage der von den Europäischen Maklerverbänden erstellten Dienstleistungsnorm („Maklernorm“ DIN EN 15733) anzubieten. Aufgrund der Nachfrage sowohl regionaler als auch größerer Maklerunternehmen wurde das Zertifizierungsprogramm nun ergänzt, um auch Unternehmen eine Möglichkeit zur Zertifizierung anzubieten.

Grundsätzlich besteht daher die Möglichkeit, Unternehmen zeitnah zu zertifizieren und die Konformität zur Dienstleistungsnorm zu bestätigen. Sobald nachgewiesen wurde, dass alle gestellten Anforderungen im Unternehmen erfüllt sind, erhält die Gesamtunternehmung oder der Geschäftsbereich die Zertifizierung nach DIN EN 15733.

Nächste Prüfungstermine 2012:

Prüfungsstandort Frankfurt, 08. Oktober 2012
Prüfungsstandort Leipzig, 09. Oktober 2012
Prüfungsstandort München, 12. Oktober 2012
Prüfungsstandort Berlin, 17. Oktober 2012
Prüfungsstandort Freiburg, 19. Oktober 2012
Prüfungsstandort Hamburg, 22. Oktober 2012

Sie haben Interesse und Fragen zur Zertifizierung, zum Aufwand, den großen Nutzen und das Verfahren? Kontaktieren Sie gerne Frau Roscher aus der Zertifizierungsstelle DIAZert unter roscherdia-consulting.de.

 

4.  KfW: Konditionensenkung Mai 2012

Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt wurden die Zinssätze in den meisten KfW-Förderprogrammen am 18. Mai 2012 gesenkt.

Die aktuelle Zinskonditionenübersicht steht Ihnen im Internet (www.kfw.de/konditionen) zur Verfügung. Ihre Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten Ihnen die BeraterInnen des Infocenters. Diese erreichen Sie montags bis freitags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter folgenden Rufnummern:
- Unternehmensfinanzierung: 0800 5399001 – kostenfrei
- Wohnwirtschaft und Infrastruktur: 0800 5399002 – kostenfrei
- Bildungsfinanzierung - Neugeschäft KfW-Studienkredit: 0800 5399003 – kostenfrei
- Bildungsfinanzierung - Beratung zu bestehenden Darlehen:
- AFBG- und BAföG-Bankdarlehen: 069 7431 9996
- KfW-Studienkredit und Studienbeitragsdarlehen: 069 7431 9997

 

5.  Europäische Büroimmobilien derzeit begehrt

Die neuesten Zahlen des Immobiliendienstleisters CBRE geben einen guten Einblick über die derzeitige Lage des europäischen Büro- und Gewerbeimmobilienmarktes. In Europa wurden im ersten Quartal 2012 ca. 12 Milliarden Euro in Büroimmobilien investiert. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das ein Investitionsvolumen von ca. 45 bis 50 Milliarden Euro. Bezogen auf die potentiellen Käufergruppen gehen verschiedenste Marktteilnehmer davon aus, dass eigenkapitalstarke Anleger weiterhin die größte Gruppe darstellen werden. Hierzu zählen Staatsfonds oder ausländische Pensionsfonds.

Der Markt für Gewerbeimmobilien in Europa entwickelte sich im ersten Quartal 2012 etwas rückläufig. In Europa reduzierte sich das Investitionsvolumen insgesamt um ca. 18 Prozent und sank auf 23,8 Milliarden. Der Volumenrückgang ist in der nicht allzu optimistischen Einschätzung der Marktteilnehmer zu sehen. Jedoch ist dies differenziert zu betrachten, da es auch Märkte gab, die sich in diesem Zeitraum gut entwickelten. Diese Märkte profitierten in erster Linie von der erhöhten Risikoscheu der Investoren. Hierzu zählen der deutsche, britische und skandinavische Markt. Das Investitionsvolumen für gewerbliche Immobilien belief sich im ersten Quartal 2012 auf ca. 5,1 Milliarden Euro.

 

6. Wann sind Instandhaltungsmaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll?

„Instandhaltungsstrategien unter Berücksichtigung stochastischer Alterungsprozesse – ein Beitrag zur systematischen Bewirtschaftung von Immobilien“ – so lautet der Titel der Dissertation von Dr. Martin Wilhelm, für die er auf dem diesjährigen Deutschen Immobilientag mit dem Forschungspreis der Deutschen Immobilien Akademie (DIA) und des Forschungsverbandes für Immobilien-, Hypotheken- und Baurecht e.V. Rechnung ausgezeichnet wurde.

Dem Eigentümer steht ein vielfältiger Strauß an Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Er kann ein Element durch ein gleichartiges Element austauschen. Beim Beispiel des Fensteraustausches würde er also genau das gleiche Modell wieder einbauen lassen. Er kann aber auch in höherwertige Fenster investieren. Im Falle der Fassadeninstandsetzung könnte das eine Fassade mit einem höheren Dämmgrad sein. Bei der Untersuchung kam unter anderem heraus, dass sich höherwertige Elemente, die ein besseres Alterungsverhalten liefern, beim Austausch längerfristig durchsetzen. Es hat sich gezeigt, dass es der Wirtschaftlichkeit zuträglich ist, nicht nur auf die Investitionskosten zu achten, sondern auch auf die Nutzungskosten und -dauer.

Im AIZ-Interview erläutert Dr. Martin Wilhelm, welche Instandhaltungsstrategien für Eigentümer und Verwalter sich aus seinen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ableiten lassen. Das Interview erscheint in der Ausgabe 6 des AIZ-Immobilienmagazins, das am 12. Juni herauskommt.

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7. Neuer Ombudsmann für die Immobilienwirtschaft

Der Immobilienverband IVD hat einen neuen Ombudsmann Immobilien: Hans-Eberhard Langemaack wurde auf dem Deutschen Immobilientag in Stuttgart zum Nachfolger von Dr. Peter Breiholdt gewählt, der turnusgemäß Ende April aus dem Amt ausschied. Seit 2008 hat Breiholdt als erster Ombudsmann kostenlos Rat in Streitfällen mit Mitgliedsunternehmen des IVD erteilt und versucht außergerichtliche Lösungen zwischen den Streitenden zu finden. Rund 300 Beschwerden hat Breiholdt während seiner Amtszeit bearbeitet. In den meisten Fällen konnte der Ombudsmann zu einer einvernehmlichen Lösung der Streitsache beitragen und so den Parteien einen kostspieligen Gerichtsprozess ersparen. Die Einrichtung der Ombudstelle hat den Verbraucherschutz erheblich gesteigert und damit auch zu einer erheblichen Imageverbesserung unserer Mitglieder geführt.

Lesen Sie mehr zum Ombudsmannwechsel auf der Website des IVD.

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