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Jahrbuch Immobilien 2008

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Immobilien Jahrbuch 2008 erschienen
Immobilienkonjunktur kühlt sich deutlich ab

Immobilien Jahrbuch 2008 erschienen: Analysen und Prognosen zur Subprimekrise sowie allen wichtigen Themen der Immobilienwirtschaft

37 Beiträge renommierter Autoren, u. a. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und Deutsche Bank Chefvolkswirt Prof. Norbert Walter

Das Immobilien Jahrbuch 2008 ist mit 37 Beiträgen renommierter Autoren zu allen aktuellen und branchenrelevanten Themen erschienen. Das Werk führt Marktteilnehmer und Akteure in den jüngsten Stand der Diskussionen ein. Zugleich bietet es Informationen aus erster Hand zu den wesentlichen Themenfeldern Immobilien-Konjunktur und Politik, Trends und Märkte, Steuern und Recht.

Die Bandbreite der Themen reicht von den Auswirkungen der Subprime-Krise über die Stadtentwicklungspolitik bis hin zu den neuen steuerlichen Restriktionen und den klimapolitischen Herausforderungen für die Branche. Diskutiert werden weiterhin die teils schwierige Situation von Immobilienunternehmen an den Aktienmärkten, die Konstruktionsfehler des REITs oder das Comeback der Sale and lease back Transaktionen. Ein Überblick über die Entwicklungen an den Märkten der offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie die Marktsicht von zehn führenden Immobilienjournalisten runden die Themenpalette ab.

So appelliert etwa Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) an die Akteure der Immobilienwirtschaft, ihrer Schlüsselrolle in der Stadtentwicklungspolitik zur Verbesserung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Städte sowie Stärkung der Wohnungsmärkte weiterhin engagiert nachzukommen. Prof. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sagt der Branche in seiner umfassenden Immobilienkonjunktur-Prognose eine Abkühlung, nicht aber einen Absturz für 2008 und 2009 voraus. „Dieses Jahr ist zwar die Hauptbotschaft, dass geringeres Wachstum und folglich keine Rezession auf den Immobilienmärkten ins Haus steht. Allerdings wäre es fahrlässig, unsere wachsenden Sorgen vor einer unsanften Landung zu verschweigen“, analysiert Prof. Walter. Bei den gewerblichen Immobilientransaktionen rechnet Walter mit einem Rückgang um 25 Prozent. „Manche Marktakteure werden häufiger zum Sekt und seltener zum Champagner greifen“.

Weitere Fachbeiträge befassen sich mit der Vorstellung des neuen monatlichen Immobilienkonjunktur-Index, den strukturellen Veränderungen am Immobilieninvestmentmarkt, den Implikationen der Kredit-Klemme auf die Immobilienmärkte in Deutschland, dem Korrekturbedarf am REIT-Gesetz, der Renaissance des ostdeutschen Immobilienmarktes, der Rolle der öffentlichen Hand in der Wohnungswirtschaft, der Einführung der Zinsschranke, den Planungen zur Erbschaftsteuer oder der Einbeziehung der Immobilie in die Riester-Rente.

„Die konjunkturellen Höhen und Tiefen großer Wirtschafts- und Industriezweige werden in der Öffentlichkeit regelmäßig und intensiv debattiert. Schließt etwa Nokia ein Werk, tobt ein Aufschrei der Empörung durchs Land. Neu ist indes, dass die am Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt gemessen größte Branche, die Immobilienwirtschaft, ebenfalls bedeutenden Veränderungen unterliegt, die für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands erhebliche Bedeutung haben“, so die Herausgeber Robert Ummen, geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft, und Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des Immobilienverbandes IVD. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, mit dem mittlerweile zum vierten Mal erscheinenden Immobilien Jahrbuch eine wesentliche Unterstützung dabei zu leisten, den Fokus auf den stark wachsenden Sektor der Immobilienwirtschaft zu lenken.“

Robert Ummen, Sven Johns (Hrsg.), Immobilien Jahrbuch 2008 – Analysen, Trends, Perspektiven. IMMO I.deen GmbH, ISBN 978-3-00-023505-4, 304 Seiten, 29,80 Euro. Zu beziehen im Buchhandel oder unter www.ivd.net

Berlin, 11. März 2008