Immobilienverband IVD

Newsletter zum 09. März 2017

1. IVD entwickelt „Digital Kompass“ für die mittelständische Immobilienwirtschaft

„Wenn wir Veränderungen mit Neugier und Interesse angehen, dann ist die Digitalisierung mehr Chance als Gefahr. Dann bietet die Digitalisierung Erleichterung, Effizienz und Komfort, für uns und unsere Kunden.“ - Mit diesen Worten leitete IVD-Präsident Jürgen Michael Schick vergangene Woche den Expertenworkshop zum Thema „Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft“ ein. 70 Spezialisten aus Immobilienunternehmen, Softwareunternehmen und Start-ups waren der Einladung des IVD gefolgt und haben über die besten digitalen Lösungen für die Immobilienbranche diskutiert.

Die Ergebnisse werden als Handlungsempfehlungen in den „Digital Kompass“ aufgenommen, mit denen am Ende Machbarkeiten aufgezeigt und Mittelstandsunternehmen fit für den Wettbewerb im digitalen Zeitalter gemacht werden sollen.

Fotos vom Expertenworkshop finden Sie hier.

Weitere Informationen lesen Sie hier.

 

 

2. IVD Pressemitteilung: Novelle macht Weg frei für schnelleres Bauen

Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich heute Abend die Baugesetzbuch(BauGB)-Novelle verabschieden und damit zahlreiche planungsrechtliche Erleichterungen für das Bauen schaffen. „Der neue Gebietstyp ‚Urbanes Gebiet‘ und die temporäre Einbeziehung von Flächen im Außenbereich in das beschleunigte Verfahren sind besonders hervorzuheben, weil sie das Bauen erleichtern und so der enormen Nachfrage gerecht werden können“, sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD, im Vorfeld der Bundestagssitzung.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.

 

3. § 34 i GewO: Fristverlängerung für Darlehensvermittler endet am 21. März

Auch wer über eine Gewerbeerlaubnis zur Vermittlung von Grundstücken verfügt, darf ab dem 21. März 2017 Immobiliendarlehen nur noch vermitteln, wenn eine Erlaubnis nach § 34 i GewO vorliegt. Voraussetzung dafür ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung und ein Nachweis über die erforderliche Sachkunde. Wer seit dem 21. März 2011 ununterbrochen als Darlehensvermittler tätig war oder eine ausreichende Berufsqualifikation besitzt, muss keine Sachkunde nachweisen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

4. Grunderwerbsteuer verhindert Bildung von Wohneigentum

Die Grunderwerbsteuer erschwert die Bildung von Wohneigentum, da sie die Nebenkosten des Immobilienerwerbs erhöht. Trotzdem konnten bisher nur Bayern und Sachsen der Verlockung widerstehen, die Steuersätze zu erhöhen.

Wie Länder mit einem hohen Grunderwerbsteuersatz zusätzlich finanziell belohnt werden und warum die Grunderwerbsteuer reformiert werden muss, lesen Sie in der Pressemitteilung des IVD.

 

5. WEG-Musterbeschlusssammlung ab sofort zum kostenfreien Download

IVD-Mitgliedern steht ab sofort eine WEG-Musterbeschlusssammlung mit umfangreichen Kommentierungen zu den jeweiligen Themen zur Verfügung. Die Musterbeschlusssammlung umfasst insgesamt 50 Formulare aus den Bereichen Bestellung und Abberufung der Verwaltung, Beiratsangelegenheiten, Eigentümerversammlungen, sowie dem Finanz- und Rechnungswesen. Die Sammlung steht ab sofort im
Mitgliederbereich Homepage (--> "Infopool" und --> "Vertragsformulare") zum kostenfreien Download zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Beschlusssammlung noch zu erweitern.

 

6. Schwellenwert zur Sofortabschreibung "Geringwertiger Wirtschaftsgüter" fast verdoppelt

Union und SPD sollen sich darauf verständigt haben, die Wertgrenze für die Sofortabschreibung sogenannter geringwertiger Wirtschaftsgüter zu erhöhen. Betriebe sollen künftig Ausgaben für Bürostühle, Computer, Werkzeuge, Smartphones o.ä. bis zu einem Wert von 800 Euro sofort nach der Anschaffung abschreiben können. Bisher galten 410 Euro als Obergrenze.

Das Inkraftreten der neuen Schwelle sei für den 1. Januar 2018 geplant. Dies soll sich aus einem Papier der Regierungsfraktionen von Union und SPD ergeben, das dem Handelsblatt vorliegt.

 

 

7. CIPS-Kurs: Werden Sie “Certified International Property Specialist”

Das IVD Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg bietet in Kooperation mit der NAR, dem weltgrößten Maklerverband in den USA, einen Kurs über den amerikanischen Immobilienmarkt an. Der Kurs vermittelt Ihnen Informationen zum Immobiliengeschäft in den USA. Es wird detailliert auf die Bedeutung von Immobilien in der amerikanischen Wirtschaft und Gesellschaft eingegangen.

Der Kurs vermittelt Ihnen das Wissen, einen Immobilienvertrag in den USA erfolgreich abzuschließen und sich als international agierender Immobilienvermittler zu positionieren.

Ein besonderer Vorteil dieses Angebotes: Der Kurs, der ein wichtiges Modul zum international anerkannten CIPS-Abschluss bildet, wird in deutscher Sprache angeboten.  

Der Kurs findet kurz vor dem Deutschen Immobilientag am 30. Mai 2017 von 9:00 – 17:00 Uhr im IVD Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg statt.

 

8. Neuer Kooperationspartner: DGHR e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign e.V. (DGHR) ist neuer Kooperationspartner des IVD. Als einziger Berufsverband der Branche stehen die über 250 aktiven Mitglieder der DGHR für höchste Qualität und Kompetenz in Sachen visuelles Immobilienmarketing. Das DGHR-Gütesiegel ist an strikte Zugangsvoraussetzungen gekoppelt und steht für ausgezeichnete Home Staging Qualität.

Sie wollen mehr über die Aufgaben und Ziele des Verbandes erfahren? Dann informieren Sie sich hier online oder persönlich am 1. und 2. Juni 2017 an Stand 25 auf dem Deutschen Immobilientag 2017.

 

9. Neu an der EIA: Weiterbildung zum Immobiliardarlehensvermittler

Seit März 2016 benötigen alle, die Immobiliendarlehen vermitteln oder über solche Darlehensverträge beraten, eine Erlaubnis gemäß §34i GewO. Die EIA bietet einen Vorbereitungslehrgang für die Sachkundeprüfung zum Immobiliardarlehensvermittler vor der IHK an. Lehrgangsstart ist am 24. April 2017, die Lehrgangsgebühren belaufen sich auf 1.390 Euro (IVD Mitglieder 1.290 Euro) (+ Prüfungsgebühren IHK). Der Lehrgang wird in kompakter Form durchgeführt und besteht aus einer Online-Phase, sowie zwei Präsenzphasen.

Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie hier.

 

10. BMF aktualisiert Arbeitshilfe zur Aufteilung eines Grundstückskaufpreises

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat seine Arbeitshilfe zur Aufteilung eines Grundstückskaufpreises aktualisiert. Die Anleitung und das dazugehörige Excel-Tool können hier heruntergeladen werden.

 

11. EuGH: Telefonnummer für Kundendienst darf keine teure Sondernummer sein

Deutsche Unternehmen weisen häufig auf ihrer Website auf einen telefonischen Kundendienst hin, dessen Telefonnummer eine sogenannte 0180- Nummer ist, wie sie in Deutschland allgemein für Service-Dienste verwendet wird. Die Kosten für einen Anruf unter dieser Sondernummer sind höher als die Kosten eines Anrufs unter einer Festnetz- oder einer Mobilfunknummer.

In seinem Urteil vom 2. März 2017 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die von einem Unternehmen angegebene Telefonnummer für den Kundendienst keine teure Sondernummer sein und nicht mehr als ein normaler Anruf kosten darf. Die Mitgliedsstaaten haben dafür zu sorgen, dass die Verbraucher nicht verpflichtet sind, für Anrufe über eine Telefonleitung, die der Unternehmer eingerichtet hat, um im Zusammenhang mit Verbrauchern geschlossene Verträge kontaktiert zu werden, mehr als den Grundtarif zu zahlen. 

 

12. BFH: Häusliches Arbeitszimmer: Personenbezogene Ermittlung

Die Grenze für Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer galt bislang immer nur pro Objekt. Jetzt kann jeder Steuerpflichtige, der sich ein Zimmer nur teilt, den Höchstbetrag in Anspruch nehmen: Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 15. Dezember 2016 seine Rechtsprechung geändert.

 

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