Immobilienverband IVD

Outsourcing der Betriebskostenabrechnung

Wohnungsunternehmen, die ihre Betriebskostenabrechnung an externe Dienstleister vergeben, sind mit deren Qualität zufrieden. Dies geht aus der  Deloitte-Studie „Erfassung und Abrechnung von Betriebskosten bei Wohnungsunternehmen – interne Leistungserbringung und Outsourcing im Vergleich“ hervor, an der sich  48 Wohnungsunternehmen beteiligten. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen geben ihre Heiz- und Warmwasserabrechnung außer Haus, übernehmen die Abrechnung der übrigen Betriebskosten aber selbst. Ein weiteres Drittel lagert überhaupt nicht aus – nur ein einziger Studienteilnehmer lässt die gesamte Abrechnung von einem externen Dienstleister vornehmen. Diejenigen, die teilweise ausgelagert haben, wollen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und die Qualität der Teilaufgaben optimieren.

Wer die Erfassung und Abrechnung der Betriebskosten bis heute nicht ausgelagert hat, wird dieses auch künftig kaum tun: 81 Prozent gaben an, keinerlei Auslagerung zu planen – immerhin ein Zehntel zieht es in Erwägung, die Betriebskostenabrechnung innerhalb der nächsten drei Jahre komplett nach außen zu geben. Dabei bevorzugen die meisten einen spezialisierten Anbieter, ein gutes Drittel würde auch ein anderes Wohnungsunternehmen beauftragen. Maßgeblich für die Selektion eines Anbieters sind Eignung, Qualität und Preis. Gegen das Outsourcing der Betriebskostenabrechnung stehen vor allem die Furcht vor Qualitätsverlust sowie die Abhängigkeit von einem externen Anbieter. Einige befürchten auch den mittel- und langfristigen Verlust unternehmensinternen Know-hows.

Den kompletten Report finden Sie hier zum Download.

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