Immobilienverband IVD

Bayern senkt die Kappungsgrenze – NRW will folgen

Am 17.4. hat Bayern als erstes Bundesland die Verordnung zur Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen beschlossen – zunächst nur für München. Demnach kann innerhalb von drei Jahren die Wohnraummiete nur noch um maximal 15 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöht werden statt wie bisher um 20 Prozent. Möglich wird die Änderung durch das neue Mietrechtsänderungsgesetz, das zum 1. Mai 2013 in Kraft treten wird.

Die bayerische Justizministerin Beate Merk möchte aber auch in anderen Gemeinden die gesenkte Kappungsgrenze einführen. Eine Aufnahme in die Verordnung sei möglich, wenn die Einwohnerzahl einer Gemeinde bei mindestens 50.000 Einwohnern liegt und/oder die Gemeinde der Planungsregion 14 angehört, die neben der Landeshauptstadt München auch die umliegenden Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München und Starnberg umfasst. Auf der Grundlage dieser Kriterien soll zunächst jedoch eine Befragung der Gemeinden durchgeführt werden.

Auch in Nordrhein-Westfalen soll die Senkung der Kappungsgrenze in bestimmten Gemeinden kommen. Die rot-grüne Landesregierung will in Kürze einen entsprechenden Antrag im Landtag einbringen.

Die Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung finden Sie hier.

Eine Antwort zu “Bayern senkt die Kappungsgrenze – NRW will folgen”

  1. Nun, ob das was bringen wird, wird man sehen. Im Berchtesgadener Land gelten noch die 20 Prozent. Die schon schlechten Renditen in München sind dann nicht mehr zu toppen. Aber ich denke in München geht es den Anlegern in erster Linie nur um den Werterhalt.