Immobilienverband

Vermögensteuer belastet auch die Wohnungswirtschaft

Mitte Juni hat die Stiftung Familienunternehmen eine wissenschaftliche Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftspolitik (ZEW) veröffentlicht, die "Die Folgen von Substanzsteuern für Familienunternehmen, Staat und Gesellschaft" untersucht hat. Sie belegt, dass eine Vermögensteuer oder -abgabe die Investitionsbedingungen verschlechtern und das Eigenkapital der Firmen angreifen wird.
Auch der IVD kritisiert die Vorschläge der Opposition scharf, denn die Vermögensteuer …

verstößt gegen die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes.
Die Wiedereinführung der Vermögensteuer würde zu einer Substanzbesteuerung führen. Wir leben in einer Zeit negativer Realverzinsung, so dass das Vermögen in der Regel keine Verzinsung erwirtschaftet.

… hemmt den Neubau.
Die Einbeziehung vermieteter Wohnungen in eine Vermögensteuer würde zweifelsohne den Neubau von Wohnungen hemmen.

… schädigt die Wirtschaft.
Das (Betriebs-)Vermögen der Wohnungsunternehmen besteht zu fast 90 Prozent aus Grundbesitz, also den Wohnungsbeständen. Eine Besteuerung dieses Vermögens würde auf Kosten der Investitionen in den Bestand
gehen und die ohnehin knappe Eigenkapitaldecke weiter schmälern.

… kostet mehr als sie einbringt.
Dies könnte die Finanzverwaltung mit dem derzeitigen Personalbestand nicht leisten. Die zusätzlichen Kosten würden den Ertrag aus der Vermögensteuer weitgehend wieder „auffressen“.

Quelle: http://www.familienunternehmen.de/media/public/pdf/studien/sfu-studie-2013_folgen-von-substanzsteuern.pdf


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