Immobilienverband

Abrechnung mit Hilfe von Gutschriften

Vom IVD-Steuerexperten Hans-Joachim Beck

Insbesondere mit freien Mitarbeitern rechnen Sie über deren Provisionsansprüche häufig mit Hilfe sogenannter Gutschriften  ab. Da der Mitarbeiter selbst nicht weiß, wie hoch sein Anspruch ist, kann er Ihnen keine Rechnung stellen. Stattdessen erteilen Sie ihm eine Gutschrift.

Auch eine solche Gutschrift berechtigt Sie zum Abzug der darin enthaltenen Umsatzsteuer als Vorsteuer. Voraussetzung ist aber, dass die Gutschrift alle Angaben enthält, die auch bei einer Rechnung erforderlich sind und dass der Geschäftspartner der Gutschrift nicht widerspricht.

Seit dem Ende Juni 2013 ist jedoch zusätzlich erforderlich, dass die Gutschrift auch ausdrücklich als solche bezeichnet wird und die Überschrift „Gutschrift“ trägt. Wenn Sie dies unterlassen, kann das Finanzamt Ihnen den Vorsteuerabzug verweigern.

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