Immobilienverband

IVD begrüßt Vorschläge für mehr Wohnungsneubau – Beinahe jede zweite Fördermaßnahme kommt Wohnungsmarkt zugute

Bei den Sondierungsgesprächen zwischen Union, Grünen und FDP gibt es erste Ergebnisse mit Blick auf die Steuerpolitik. Sieben Maßnahmen wurden dabei identifiziert, die in der kommenden Legislatur steuerlich gefördert werden sollen.

Zu den steuerlichen Entlastungsmaßnahmen gehören u.a. die Förderung der energetischen Gebäudesanierung, Verbesserungen bei der degressiven AfA sowie die Förderung des Mietwohnungsbaus einschließlich der Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen. Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD Deutschland, begrüßt die Einigung als Schritt in die richtige Richtung: "Drei der sieben steuerlichen Fördermaßnahmen betreffen unmittelbar die Immobilienwirtschaft - damit kommt beinahe jede zweite Fördermaßnahme dem Wohnungsmarkt zugute. Die zukünftige Regierungskoalition rückt die Wohnungspolitik endlich in den Fokus ihrer Politik. Das ist ein wichtiges Zeichen für die Immobilienwirtschaft und den angespannten Wohnungsmarkt."

Gemeinsam mit dem vom IVD geforderten und von der Union zugesagten Wohnungsgipfel im ersten Halbjahr des Jahres 2018 legt die Politik mit den Grundsatzeinigungen in den Sondierungsgesprächen den Grundstein für einen nationalen Aktionsplan zur Wohnungspolitik. "Das ist ein gutes Zwischenergebnis im Bereich Finanzen, Haushalt und Steuern", so Schick weiter. "Ich erwarte, dass im nächsten Schritt auch Maßnahmen zur konkreten Förderung von Wohneigentum kommen werden. Das steckt auch in der Entlastung von Familien mit Kindern, auf die sich Union, Grüne und FDP geeinigt haben. Hier brauchen wir dringend Befreiungen von der Grunderwerbsteuer bei Erstkäufern selbstgenutzter Immobilien und zusätzliche Fördermaßnahmen für Familien mit Kindern, die ein Eigenheim erwerben wollen", konkretisiert Schick.

Foto von Heiko Senebald

Heiko Senebald

Leiter Kommunikation

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