Immobilienverband

IVD-Präsident Schick: Baustaatssekretärin Bohle setzt richtige Akzente

Berlin, 18. April 2019 – „Die derzeitige Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt verlangt einen sachorientierten Blick ohne ideologische Scheuklappen. Anne Katrin Bohle beweist, dass sie diese Eigenschaft mitbringt“, kommentiert Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD, die jüngsten Äußerungen der Baustaatssekretärin in einem heute veröffentlichten Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Der IVD begrüßt besonders, dass Baustaatssekretärin Bohle das Baukindergeld als Erfolg wertet. „Die Zahlen sprechen für sich. 83.000 Familien haben bereits eine Zusage der KfW erhalten. Weit über die Hälfte der Antragsteller sind Haushalte mit mittlerem oder kleinem Einkommen. Ja, das Baukindergeld ist ein durchschlagender Erfolg. Das sollte Anlass geben, über eine Ausweitung der Antragsfrist oder auch eine Entfristung des Baukindergelds zu diskutieren“, sagt Schick.

Auch in der Debatte um die Maklerkosten bei Wohnimmobilienkäufen sieht Schick eine gemeinsame Basis: „Wenn Frau Bohle anregt, über eine hälftige Teilung der Maklerkosten zwischen Käufer und Verkäufer nachzudenken, redet sie einer Institutionalisierung der gelebten Praxis und einem Vorschlag des IVD das Wort. Bereits heute wird in elf von 16 Bundesländern so verfahren. Das wird von allen Beteiligten als fair empfunden. Die Aufteilung spiegelt auch das Selbstverständnis unserer Immobilienmakler wider, als

unabhängiger Mittler zwischen den Interessen des Käufers und Verkäufers. Von daher ist eine bundesweit einheitliche Regelung im Sinne des Verbraucherschutzes und der professionellen Maklerschaft.“

Foto von Heiko Senebald

Heiko Senebald

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