Immobilienverband

IVD-Newsletter vom 15. November 2019

1. Baukindergeld macht Wohneigentum deutlich erschwinglicher

Das Baukindergeld macht den Erwerb von Wohneigentum deutlich erschwinglicher. Zum Beispiel erhöht sich die durchschnittliche Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen mit der Förderung durch das Baukindergeld bei einem Kind um rund 43,3 Prozent. Das entspricht einer Haushaltsbelastung von 7,9 Prozent oder 270,95 Euro im Monat. Bei zwei Kindern steigt die Erschwinglichkeit sogar um 91,2 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der vom IVD erstellte Erschwinglichkeitsindex 2019.

Auch die Erschwinglichkeitswerte für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie in den Top-7-Städten wurden erfasst. 

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2. Bilanz nach zwei Jahren GroKo

Die Halbzeitbilanz der Großen Koalition fällt laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung insgesamt positiv aus. Für das große Thema "Wohnen" sind die Resultate allerdings mehr als ernüchternd. Die bisherigen Maßnahmen führten nicht zur Schaffung von nennenswert neuem Wohnraum, der für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar ist.

Zwar haben Union und SPD in Teilbereichen zum Baukindergeld, Wohngeld oder mit der Sonder-Afa für den Mietwohnungsneubau die richtigen Weichen gestellt, doch der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf Regulierung. So ist das Mietrecht in dieser Legislaturperiode wiederholt verschärft worden. Auch die Einführung eines Mietendeckels in Berlin hat bereits erste negative Konsequenzen: Die Deutsche Wohnen sowie zwei Wohnungsgenossenschaften sind bereits aus Neubauprojekten ausgestiegen.

3. Grundsteuerreform: Mit Steuererhöhungen ist zu rechnen

Vergangene Woche hat der Bundesrat das Gesetz zur Reform der Grundsteuer und des Bewertungsgesetzes zugestimmt. Die Grundsteuer wird ab 2025 nach einem neuen System berechnet. Die Steuer wird von Ort zu Ort voraussichtlich weiter stark schwanken, weil die Kommunen das letzte Wort behalten.

Die Bundesregierung hat an die Kommunen appelliert, die Hebesätze so zu gestalten, dass sie nicht mehr Grundsteuer einnehmen als bisher - zwingen kann sie die Kommunen jedoch nicht. Über die Höhe der Steuer entscheiden somit allein die Gemeinden, die den Hebesatz selbständig festsetzen dürfen. Es ist nicht davon auszugehen, dass finanzschwache Gemeinden ihren Hebesatz so weit herabsetzen werden, dass der Anstieg der Grundstückswerte ausgeglichen wird. Steuererhöhungen sind wahrscheinlich.

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4. Druckfrisch für Sie und Ihre Kunden! Der WEG-Weiser

Als WEG-Verwalter/in sind Sie erste/r Ansprechpartner/in für alle Fragen der Eigentümer. Unterstreichen Sie Ihre Kompetenz und Expertise, indem Sie den Mitgliedern des Beirates oder der gesamten Eigentümergemeinschaft den „WEG-Weiser“ überreichen – ein Nachschlagewerk, das für Orientierung, Transparenz, Sicherheit und ein konstruktives, wertschätzendes Miteinander in der Wohnungseigentümergemeinschaft sorgt.
 
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5. Vorsteuerabzug des Arbeitgebers aus den Maklerkosten

Beauftragt ein Unternehmen einen Makler mit der Wohnungssuche für einen Angestellten, kann es die Vorsteuern aus der Provisionsrechnung des Maklers abziehen, wenn der Umzug betrieblich veranlasst ist und der Maklervertrag von dem Unternehmen abgeschlossen worden ist.

Das hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 6. Juni 2019 entschieden.

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6. Bundesfinanzhof erleichtert Verkauf der eigenen Wohnung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat den Verkauf selbstgenutzter Wohnungen erleichtert. Nach einem Anfang November veröffentlichten Urteil muss die Wohnung nach dem eigenen Auszug nicht bis zum Verkauf leer bleiben. Für die bei selbstgenutzten Wohnungen geltenden Steuervergünstigungen sei dies unschädlich, wenn die Wohnung noch im selben Kalenderjahr verkauft wird.

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7. Ingo Schierhorn FRICS spendet 500 Euro an den IVD Sozial

Auf dem Deutschen Personalmanagement-Tag des IVD sprach Ingo Schierhorn von der alstria office REIT-AG über Konzepte und Leistungen von Co-Working. Sein Vortragshonorar spendete er vollständig an den IVD Sozial, der die Spende wunschgemäß an "Kindness for Kids" ausschüttet.

Die Stiftung hilft Kindern mit seltenen Erkrankungen und deren Familien. So werden einerseits medizinisch betreute Feriencamps mit der ganzen Familie durchgeführt und andererseits wissenschaftliche Forschung unterstützt. Mehr Infos zu diesem und weiteren Projekten finden Sie unter: ivd.net/ivd-sozial.

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8. EIA: Inhouse-Schulung mit 20 Fortbildungsstunden

Die Europäische Immobilien Akademie (EIA) bietet im Rahmen ihres umfangreichen Weiterbildungsangebotes auch deutschlandweit Inhouse-Schulungen an.

Bei einer solchen firmeninternen Schulung führt ein EIA-Referent oder mehrere Referenten zu dem von der Firma gewünschten Thema vor Ort die Weiterbildungsveranstaltung durch. Zunächst findet eine Themenfestlegung und Priorisierung in Abhängigkeit von der jeweiligen Zielgruppe statt. In enger Abstimmung mit der Firma werden Zielsetzung und Inhalte fixiert. Im Rahmen einer maßgeschneiderten Konzeption steht den Mitarbeitern auch Schulungsmaterial zur Verfügung.

Die Inhouse-Schulung kann nur einige Stunden dauern oder aber über drei Tage durchgeführt werden. Im letzteren Fall können den teilnehmenden Mitarbeitern „auf einen Schlag“ 20 Fortbildungsstunden zum Nachweis der Weiterbildung nach § 15b Absatz 1 MaBV zertifiziert werden, so dass sie ihrer Weiterbildungsverpflichtung für drei Jahre nachkommen.

Zur Webseite der EIA

 

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