Immobilienverband

Enteignungsinitiative schadet Berlin

Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ wird voraussichtlich am kommenden Montag, 25. Januar 2021, die zweite Phase des Volksbegehrens starten. Die Initiative muss dann innerhalb von vier Monaten ca. 175.000 Unterschriften für ihr Anliegen sammeln. Die Frist bis zu der das Berliner Abgeordnetenhaus das Begehren übernehmen kann, läuft am morgigen Sonntag aus.

Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands Deutschland IVD, warnt vor den investitions- und zukunftsfeindlichen Folgen: „Wenn das Begehren Erfolg haben sollte, droht dem Land Berlin und seinen Bürgern unweigerlich erheblicher Schaden. Kein Investor wird das Risiko mehr eingehen, im sozialistischen Berlin zu investieren, mit ruinösen Folgen für Wohnungsbestand, Wohnungsneubau und die Wirtschaft. Zudem müssen die Berlinerinnen und Berliner die finanziellen Folgen einer Enteignung über viele Jahrzehnte schultern. Rein rechnerisch müsste jeder Berliner sich mit 7.435 Euro an der Enteignung beteiligen, ohne dass sich für die Mieter der enteigneten Wohnungen oder für die Wohnungssuchenden in Berlin etwas verbessert. Die Entschädigungsfinanzierung wird zu massiven Einsparungen in allen anderen kommunalen Bereichen führen.“

 

23. Januar 2021

Foto von Heiko Senebald

Heiko Senebald

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