Immobilienverband

Statement: Kurskorrektur in der Wohnungspolitik nötig

Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD:

„Unabhängig von allen Farbspielen denkbarer Koalitionsbildungen ist eines klar: Es muss eine Kurskorrektur in der Wohnungspolitik geben. Es ist an der Zeit, dass die Bau- und Wohnungspolitik sich wieder an den Sachthemen und Fakten orientiert. Welche Bedarfe haben wir? Was ist der Wille der Menschen in unserem Land? Wer benötigt Förderung? Wie lässt sich überbordende Bürokratie abbauen? Mit diesen Fragestellungen sollte sich ein eigenständiges Bauministerium auseinandersetzen – flankiert von einem autonomen Bauausschuss im Bundestag und einem durchsetzungsstarken Bündnis aus Politik und Immobilienwirtschaft. Der IVD steht als Bindeglied zwischen Investoren, Eigentümern, Verkäufern und Käufern, Vermietern und Mietern für ein neues Bündnis bereit.

Aus Sicht des IVD sollte die zukünftige Bundesregierung vor allem drei Themenfelder in den Fokus nehmen. Erstens: Deutschland braucht einen bundesweiten Masterplan für unbürokratisches Bauen und Umbauen. Zweitens: Die Förderung von Wohneigentum muss deutlich forciert werden. Drittens: Die Klimaschutzmaßnahmen müssen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verträglich für Mieter und Eigentümer in Einklang gebracht werden.“

 

Pressemitteilung vom 27. September 2021

Heiko Senebald

Leiter Kommunikation

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