Immobilienverband
15. Oktober 2021

Zukunftskoalition muss Regulierungsspirale stoppen und Wohneigentum stärken

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Zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD Die Immobilienunternehmer:

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass es ein Bündnis für bezahlbares Wohnen auf Bundesebene geben soll, denn dieses komplexe Herausforderung lässt sich nur mit allen Akteuren auf dem Wohnungsmarkt lösen.  Der Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr ist sicher ambitioniert, aber in seiner Zielrichtung komplett richtig. Denn es hat sich gezeigt, dass nur die Angebotsausweitung für Beruhigung auf dem Wohnungsmarkt sorgt. Die Ankündigung, dass die geltenden Mieterschutzregelungen evaluiert werden sollen, verstehen wir als klare Absage an weitere Verschärfungen im Mietrecht. Ein neuer Aufbruch in der Wohnungspolitik ist nur möglich, wenn die Regulierungsspirale der vergangenen Jahre gestoppt wird.

Ein wichtiges Signal an diejenigen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen, ist auch, dass es Erleichterungen bei der Grunderwerbsteuer geben soll. Es darf aber nicht dazu kommen, dass die Koalitionäre die Verantwortung für diese Vorhaben an die Länder delegieren. Damit es nicht bei einer reinen Kompetenzverschiebung bleibt, muss der Bund auch zur Finanzierung beitragen.“

Berlin, 15. Oktober 2021

Heiko Senebald

Leiter Kommunikation

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