MIETVERWALTUNG + WEG-VERWALTUNG: NOTGESCHÄFTSFÜHRUNG

Autor/in: Annett Engel-Lindner

Quelle: AIZ 12/2021

Notgeschäftsführung §§ 9 a Absatz 3,18 Absatz 3 WEG

Jeder Eigentümer ist berechtigt, auch ohne Zustimmung der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer bestimmte Verwaltungsmaßnahmen zu treffen, die zur Abwendung eines drohenden Schadens am Gemeinschaftseigentum oder Gemeinschaftsvermögen notwendig sind. Notwendig ist eine Maßnahme immer dann, wenn ohne weiteres Zutun ein Schaden unmittelbar einzutreten droht. Kann die erforderliche Maßnahme noch rechtzeitig einer Entscheidung durch den Verwalter oder die Gemeinschaft zugeführt werden, ohne dass es zu einem nachhaltigen Schaden führt, darf eine Notmaßnahme nicht veranlasst werden. Unter den Begriff der Notmaßnahmen fallen unter anderem: vorläufige Reparatur bei Heizungsausfall, Auspumpen überschwemmter Räumlichkeiten, vorläufiges Verschließen eines Rohrbruchs. Die hierdurch entstehenden Kosten sind dem Notgeschäftsführer von der Gemeinschaft im Regelfall zu erstatten.

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